Serben im Nordkosovo lenken teilweise ein

27. Oktober 2011, 18:00

Die Serben im Nordkosovo haben am Donnerstag einen Teilabbau der Straßenbarrikaden angekündigt

Der Konflikt zwischen Prishtina und Belgrad ist damit aber noch nicht entschärft.

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Prishtina/Belgrad - In das wochenlange Tauziehen um serbische Straßenbarrikaden im Nordkosovo kam am Donnerstag stärkere Bewegung. Die politischen Führer der serbischen Gemeinden erklärten sich bereit, die Versorgung der internationalen Friedenstruppe Kfor an der Grenze zu Serbien zu ermöglichen. Allerdings wollen sie die Sperren nur von der einen Straßenseite entfernen, und das nur für die Versorgung der Kfor. Die EU-Polizeimission Eulex wollen sie nicht durchlassen, und die Barrikaden sollen bleiben, bis es zu einer endgültigen Lösung für die Grenzübergänge Jarinje und Brnjak kommt.

Dort wurden Mitte September kosovarische Zöllner stationiert. Die Serben, die die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennen, stellten darauf aus Protest über ein Dutzend Barrikaden auf. Die Räumungsarbeit mit schwerem Gerät hat nun begonnen, als Erste schleusten sich zwei schweizerische Kfor-Fahrzeuge durch serbische Barrikaden.

"Wir hoffen, dass die Kfor unsere Entscheidung nicht missbrauchen wird" , erklärte Slavisa Ristić, einer der lokalen serbischen Führer. Vertreter der Eulex wollen die Serben nach wie vor nicht durchlassen, weil die EU-Mission kosovarische Zöller an die Grenzübergänge gebracht und dadurch ihr "statusneutrales Mandat" verletzt habe. Die Serben hätten das Vertrauen in die Eulex verloren, sagte Ristić. Sie würden an den Barrikaden ausharren, bis die Regierung Serbiens und die EU eine Lösung für die Grenzübergänge finden. Belgrad stellte sich hinter eine solche Entscheidung der Serben im Kosovo.

Nachdem sie kosovarische Zöllner an die Grenzübergänge gebracht habe, ohne sich darüber mit der serbischen Regierung zu verständigen, habe sich die Eulex völlig zurückgezogen und alles der Kfor überlassen, kritisiert man in Belgrad. Die Militärs könnten jedoch nicht über eine politische Lösung verhandeln.

Das Kfor-Kommando reagierte kühl. Obwohl die Deblockade einer Straßenseite ein positives Signal sei, fordere die Kfor "bedingungslose" Bewegungsfreiheit sowohl für die eigenen Truppen als auch für die Eulex, die Vertreter aller internationalen Missionen und alle Bürger, erklärte Kfor-Sprecher Uwe Nowitzky.

Auch in Prishtina verliert man allmählich die Geduld. Die kosovarische Regierung plane "schon bald" Aktionen im Norden des Kosovo, sagte Innenminister Bajram Rexhepi. Nach der Räumung der Barrikaden werde eine Herstellung des Rechtsstaates die Priorität der Regierung sein, Menschen, die Straftaten begangen hätten, sollen verhaftet und angeklagt werden. Prishtina fordert von der Kfor und der Eulex Unterstützung, um die Kontrolle über den gesamten Kosovo herzustellen. Die kosovarische Regierung hat keinen Zugang zum kompakt von Serben besiedelten Nordkosovo, in dem Belgrad serbische Parallelstrukturen aufrecht erhält und finanziert.

Die radikale Oppositionsbewegung "Selbstbestimmung" verlangt, dass kosovarische Staatsinstitutionen die Gespräche mit den Serben abbrechen, nicht auf die Kfor und die Eulex warten und den Nordkosovo im Alleingang unter die eigene Jurisdiktion stellen. (Andrej Ivanji/DER STANDARD, Printausgabe, 28.10.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 75
1 2
MB82
01
21.11.2011, 14:05
keine ahnung, warum meine postings nie durchgehen.

ich schlage vor nordkosovo zu serbien, dann haben die wieder ihr grossserbien und den rest d. kosovos zu albanien. dann sind sowohl die serben als auch die albaner gluecklich und feiern wieder zusammen, wie es immer der fall war.

MB82
00
21.11.2011, 13:56
keine ahnung, warum mein posting nicht durchgeht.

nordkosovo zu serbien und den rest zu albanien. damit waere das problem dann endlich fuer alle seiten zufriedenstellend geloest.
serbien haette sein grossserbien und die kosovo-albaner waeren eh am liebsten bei albanien.
so haetten sich dann wieder alle lieb. punkt.

Jay Trifun
10
15.11.2011, 13:03
nicht extremistisch

...aber dafür wird man "kompromisloss" die Demokratie erzwingen.

Das glaube ich erst, wenn sie das Staatsvolk ausgetauscht haben.

Jay Trifun
00
15.11.2011, 12:48
Amselfeld

Ich habe rießen Respekt vor den Menschen die um ihre Heimat kämpfen, jedoch muss man auch realistisch bleiben und das was möglich ist anstreben.
Das traurige an dem Ganzen ist, das es keine Lösung gibt, denn die Weitsicht und Vernunft scheinen in weiter Ferne.

Wie auch immer die Zukunft aussieht, sie sollte für die kommenden Generationen ein Miteinander im Frieden sichern.

Hofzwerg
21
29.10.2011, 14:36
hier im forum gibts keinen diskurs der versucht objektiv zu sein

http://upload.wikimedia.org/wikipedia... itäten.png

diese karte zeitgt , das der kosovo eine berechtigung hat.
wenn gefordert wird das die zwei bezirke zu serbien wieder einzugliedern ist das eine berechtigte forderung, aber dann müssen die ungarischen bezirke zu ungarn, die bulgarischen zu bulgarien, die bosniaken zu bosnien, die slowaken zu ihren land, die türken usw und anderen zu ihren staaten.
es gibt natürlich die andere möglichkeit , dass
mann/frau friedliche lösungen ehrlich sucht.

carmina | burana
01
7.11.2011, 12:08

dummes geplapper

chilly76
 
12
29.10.2011, 21:02
müssen nicht aber wollen

der der will soll sich abspalten....wenn das volk will solls mir recht sein. der prezedensfall und vorzeige sezession kosovo ist ja passiert. jetzt dort wo es brennt und das volk nicht mehr mag... einfach so weitermachen wie im falle kosovo. hauptsache gleiches recht für alle.... sonst brennt der balkan irgendwann wieder und das heller denn je.

Aca Rankovic
32
28.10.2011, 15:40
Kreshnik Krasniqi
31
30.10.2011, 20:20

Die ersten Russen im Norden:

http://www.balkaninsight.com/en/articl... -the-north

Das das Voodoo nicht kritisiert liegt wohl daran,dass ich es nicht Schreibe nur in Umgekehrter Richtung.

Na man sieht was Serben für Menschen sind,meine Meinung hat sich zu 100% bestätigt!

voodoo
11
30.10.2011, 21:28

Ok. Im Norden sind irgendwelche Russkies aufgetaucht. Nix ist passiert. Was soll auch passieren....
Das du und Aca sich drüber aufregen, kann ich gut verstehen. Aca sieht die Befreieung, du siehst den Untergang. So what? Aber mal was Anderes: dein letzter Satz spricht wieder mal Bände. Du hast soviel Wahrheit da rein gepackt, des glaubst du gar nicht. Und damit meine ich nicht über die Serben, sondern vielmehr über dich selbst.
Ich habs aber schon von Anfang an gesagt. Von daher juckts und überrascht mich auch nicht.

Hofzwerg
11
28.10.2011, 21:20
sie haben noch nicht meine fragen beantwortet

Aca Rankovic
32
28.10.2011, 23:16

Ich weiß nicht mal mehr welche. Außerdem halte ich Argumentationen für sinn- und zwecklos...

stan73
10
29.10.2011, 16:17
Ihre Argumentationen sind sicherlich nicht die, die die MEhrheit in Ihrem Land teilt.

Deshalb haben Sei Recht.

Aca Rankovic
00
29.10.2011, 23:03

Das werden wir nach den Wahlen sehen...

Hofzwerg
11
29.10.2011, 14:09
ihre argumentation deutet darauf hin , dass sie ein militarist sind

dann sind sie einer demokratie nicht würdig.

Aca Rankovic
31
29.10.2011, 17:20

Wen kümmert's?

Rudine Karell
12
29.10.2011, 15:53
Der Kasperl wird von irgend jemandem dafür bezahlt,

seine Anti-Westlichen Hasstiraden in der Welt zu verbreiten.

Aca Rankovic
00
29.10.2011, 23:04

Vom serbischen Geheimdienst

Hofzwerg
10
29.10.2011, 19:19
warum??

Aca Rankovic
01
30.10.2011, 11:47

Stellt 'ne Frage und gibt sich dann selbst die Antwort. Und was war daran jetzt kompliziert?

Hofzwerg
00
29.10.2011, 19:21
ist halt auch ein einfacher mensch mit einfache lösungen

Aca Rankovic
00
29.10.2011, 23:04

Warum kompliziert wenn's einfach gehen kann

Hofzwerg
00
30.10.2011, 12:21
tja, das ist die position der fpö/bzö, hier in österreich

Rudine Karell
00
30.10.2011, 16:10
was haben die Antiwestlichen Hasstiraden des Wimpelträgers, mit der FPÖ zu tun?

Noch ist die FPÖ Gott sei Dank noch nichtmal in Österreich an der Macht und für die Weltmacht fehlt da zum Glück noch viel mehr.

Aca Rankovic
30
28.10.2011, 14:37
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