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Tunis/Paris - Fünf Tagen nach den ersten freien Wahlen in Tunesien haben in der ehemaligen Revolutionshochburg Sidi Bouzid rund 2.000 Menschen gegen die islamistische Bewegung Ennahda demonstriert. Die Partei des konservativen Politikers Rachid Ghannouchi gilt als großer Sieger der Abstimmung am vergangenen Sonntag.
Die Proteste in Sidi Bouzid erregten besondere Aufmerksamkeit, weil die Stadt als Ursprungsort des Arabischen Frühlings gilt, der nach Tunesien auch andere Länder der Region erfasste. Am 17. Dezember vergangenen Jahres zündete sich in Sidi Bouzid der junger Straßenhändler Mohammed Bouazizi an, weil er Behördenwillkür und Perspektivlosigkeit in seiner Heimat nicht mehr ertragen konnte. Die Verzweiflungstat in dem Ort rund 250 Kilometer südlich von Tunis rüttelte Hunderttausende Tunesier auf und führte wenige Wochen später zum Sturz des Diktators Zine el Abidine Ben Ali. Bouazizi erhielt am Donnerstag posthum den Sacharow-Preis des EU-Parlaments verliehen. (APA)
In der tunesischen Region Kasserine halten sich seit Wochen islamistische Gruppen, die "Al-Kaida im Maghreb" nahestehen, verschanzt
Warnung auch für Tunis und alle Saharagebiete - Gewaltsame Zusammenstöße befürchtet
Tanz- und Musik-Show gewaltsam beendet - Säkulare Gesellschaftsvertreter wiederholt im Visier von Islamisten
Einsatz von Polizei und Armee gilt 30 Verdächtigen
Salafisten fordern Steinigung von Femen-Aktivistin, nachdem sie ein Foto ihres nackten Oberkörpers veröffentlichte
Mischung aus parlamentarischer und Präsidialverfassung geplant
Chef der regierenden Ennahda will Koalition mit säkularen Parteien
Präsident Marzouki beauftragte 57-Jährigen mit Regierungsbildung
Junger Tunesier zündete sich selbst an: Schwer verletzt - Parallelen zu Mohammed Bouazizi
Der Rücktritt von Hamadi Jebali als Tunesiens Ministerpräsident hat ihn nicht aus dem Spiel geworfen - im Gegenteil: Die regierenden Islamisten sehen in ihm nach wie vor einen Kandidaten, der die erforderliche Parlamentsmehrheit erhalten kann
Einfluss der Ennahda in neuer Regierung gesunken - Parteilose in Schlüsselressorts
Außenminister deutet Zustimmung zu Expertenregierung an - Parteichef Ghannouchi fordert Beteiligung von Parteien
Islamisten stellen mit Ali Larayedh weiterhin Premier - Schlüsselressorts gehen an Experten
Der Mord an dem Oppositionellen Chokri Belaid macht deutlich, dass ein Riss durch die in Tunesien regierende Ennahda-Partei geht. Premier Jebali versucht nun eine Kabinettsumbildung
Ali Larayedh will Einzelheiten am Freitag präsentieren
Bedingungen von Präsidentenpartei nicht erfüllt - Ministerpräsident drohte mit Rücktritt, wenn Expertenregierung nicht zustande kommt
Nach Verdächtigem wird laut tunesischer Regierung gefahndet
Hardy Ostry vom Tuniser Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt sich von der zunehmenden Gewalt in Tunesien wenig überrascht
Hamadi Jebali ist an der Bildung einer unabhängigen Expertenregierung gescheitert - Machtvakuum im Land
Mehr als 50.000 Menschen nahmen am Freitag am Begräbnis des ermordeten tunesischen Oppositionellen Chokri Belaid teil
Ministerpräsident Jebali spricht dennoch nicht von Rücktritt
Führender Oppositioneller Chokri Belaid durch mehrere Schüsse getötet - Ministerpräsident Jebali will Kabinett auflösen und Regierung der nationalen Einheit bilden - Polizist kommt bei Zusammenstößen ums Leben
Protest gegen wegen Krise geplante Regierung aus Experten
Erster tunesischer Korruptionsskandal seit dem Sturz von Staatschef Ben Ali - Eine Bloggerin belastet den islamistischen Außenminister
Wie gross muss die Enttäuschung sein, wenn man sich Freiheit und neue Perspektiven erwartete, und stattdessen Islamisten gewählt werden!
Vor allem für die junge Generation, die sich auflehnte, und jetzt korrupte Willkür gegen religiöse getauscht hat.
Und die engagierten Frauen, die damit rechnen müssen, bald wieder aus der Öffentlichkeit verbannt zu werden.
Die Tunesier haben gewählt und zwar mehrheitlich die Ennahda. Das ist Demokratie und muss letztendlich akzeptiert werden. Die Proteste von Ennahda-Gegnern sind ebenso demokratisch, als auch die förmliche Kontrolle der Partei durch die Justiz und Medien. Die Bundesregierung ist nun genauso in der Verantwortung, den Kontakt mit der Ennahda zu suchen und das liberal-demokratische Gedankengut in die Partei von Ghannouchi hineinzutragen: http://wp.me/pNjq9-3jj.
seit dem krieg gegen libyen sind die islamisten die guten (wär sonst blöd- wie sollte man rechtfertigen, dass die N.To mit islamisten-rebellen kooperiert hat?), da wird sogar udo steinbach herausgekramt, als experte, der die irritierte menge beruhigen soll.
2011 heißt im offiziellen wording scharia "befreiung"
auf alles Christliche hat dazu geführt, daß sie nach dem Motto "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" eine Unmenge von islamistischen Vereinen fördern und sehr enge, auch persönliche, Beziehungen z.B. zu den Muslim Brothers Ablegern in Wien haben.
Das ist bei denen ein Teil Ihrer ideologischen Abneigung gegen die christlichen Kirchen.
Im persönlichen Bereich sollten Sie sich einmal die kurdischen Freunde vom Pilz ansehen.
Die sind knapp an einer islamistischen Terrororganisation dran.
Aber natürlich sind sie dennoch die, grün definiert und zertifiziert, "Guten".
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