Proteste gegen Ennahda-Partei

27. Oktober 2011, 16:44

Demonstration in Revolutionshochburg Sidi Bouzid

Tunis/Paris - Fünf Tagen nach den ersten freien Wahlen in Tunesien haben in der ehemaligen Revolutionshochburg Sidi Bouzid rund 2.000 Menschen gegen die islamistische Bewegung Ennahda demonstriert. Die Partei des konservativen Politikers Rachid Ghannouchi gilt als großer Sieger der Abstimmung am vergangenen Sonntag.

Die Proteste in Sidi Bouzid erregten besondere Aufmerksamkeit, weil die Stadt als Ursprungsort des Arabischen Frühlings gilt, der nach Tunesien auch andere Länder der Region erfasste. Am 17. Dezember vergangenen Jahres zündete sich in Sidi Bouzid der junger Straßenhändler Mohammed Bouazizi an, weil er Behördenwillkür und Perspektivlosigkeit in seiner Heimat nicht mehr ertragen konnte. Die Verzweiflungstat in dem Ort rund 250 Kilometer südlich von Tunis rüttelte Hunderttausende Tunesier auf und führte wenige Wochen später zum Sturz des Diktators Zine el Abidine Ben Ali. Bouazizi erhielt am Donnerstag posthum den Sacharow-Preis des EU-Parlaments verliehen. (APA)

Besonders bitter

Auslandstunesier wählten überwiegend Ennahda.
Viele Tunesier wünschen denen eine rechtspopulistische Regierungsbeteiligung.

Islamisten statt neuer Perspektiven und Freiheit!

Wie gross muss die Enttäuschung sein, wenn man sich Freiheit und neue Perspektiven erwartete, und stattdessen Islamisten gewählt werden!
Vor allem für die junge Generation, die sich auflehnte, und jetzt korrupte Willkür gegen religiöse getauscht hat.
Und die engagierten Frauen, die damit rechnen müssen, bald wieder aus der Öffentlichkeit verbannt zu werden.

Nach der Wahl, folgt die Qual ?!

Die Tunesier haben gewählt und zwar mehrheitlich die Ennahda. Das ist Demokratie und muss letztendlich akzeptiert werden. Die Proteste von Ennahda-Gegnern sind ebenso demokratisch, als auch die förmliche Kontrolle der Partei durch die Justiz und Medien. Die Bundesregierung ist nun genauso in der Verantwortung, den Kontakt mit der Ennahda zu suchen und das liberal-demokratische Gedankengut in die Partei von Ghannouchi hineinzutragen: http://wp.me/pNjq9-3jj.

Gibts doch gar nicht

Nach herrschender Ansicht des hiesigen Bobo ZK sind die Islamisten doch die Guten.

seit dem krieg gegen libyen sind die islamisten die guten (wär sonst blöd- wie sollte man rechtfertigen, dass die N.To mit islamisten-rebellen kooperiert hat?), da wird sogar udo steinbach herausgekramt, als experte, der die irritierte menge beruhigen soll.
2011 heißt im offiziellen wording scharia "befreiung"

Was du nicht alles weisst

Und welche Aussage der Grünen meinst du damit speziell ? Wann und wo verteidigten Linke Islamisten ?

Der Haß der Grünen

auf alles Christliche hat dazu geführt, daß sie nach dem Motto "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" eine Unmenge von islamistischen Vereinen fördern und sehr enge, auch persönliche, Beziehungen z.B. zu den Muslim Brothers Ablegern in Wien haben.
Das ist bei denen ein Teil Ihrer ideologischen Abneigung gegen die christlichen Kirchen.
Im persönlichen Bereich sollten Sie sich einmal die kurdischen Freunde vom Pilz ansehen.
Die sind knapp an einer islamistischen Terrororganisation dran.
Aber natürlich sind sie dennoch die, grün definiert und zertifiziert, "Guten".

Das Schlimme ist

Du glaubst anscheinend wirklich was du postest ...

Na Hauptsache

Sie glauben, was Ihnen das ZK so vorgibt.

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