Kräftiges Plus

Jobangebote für IT-Experten weiter ungebremst

27. Oktober 2011, 15:17
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    grafik: robert fitzthum

Laut dem IT-Indikator von Robert Fitzthum legten die freien Stellen im Jahresvergleich um 30 Prozent zu

Um fast ein Drittel (30 Prozent) - auf insgesamt 5.054 Ausschreibungen - hat das Jobangebot in der IT-Branche im Jahresvergleich zugelegt, um 21 Prozent im Übergang vom 2. zum 3. Quartal 2011. "So wie die Konjunkturprognosen aussehen, ist die boomende Nachfrage nach IT-Fachkräften die Überhitzung vor dem Absturz", sagt Personalberater Robert Fitzthum zu den Daten seines neuesten IT-Indikators.

Entwicklung zum Vorquartal

Ihren Einbruch in der ersten Jahreshälfte (-29%) wettmachen konnten SAP-Spezialisten (466 Jobangebote im Quartal; +60%): Gemeinsam mit IT-Leiter (247; +35%). Das volumenmäßig stärkste Segment der Programmierer - auf sie entfällt jedes dritte Angebot - hat mit einem Plus von 19% (1.758 Angebote) am Marktwachstum ebenfalls kräftig mitgenascht. Als einziges Segment stagniert - und damit in Relation zum Marktvolumen deutlich verloren - hat das Jobangebot in der IT-Organisation (93; 0%).

Entwicklung zum Vorjahr

Im Jahrestrend (3. Quartal 2010 zu 3. Quartal 2011) falle die exorbitante Wachstumsnachfrage für IT-Leiter auf (+74%), so Fitzthum. Ganz vorne unter den Marktgewinnern weiters Systembetreuer (+45%), Programmierer (+40%) und SAP-Spezialisten (+37%). Auffällig auch im Jahresvergleich, dass die IT-Organisation (-1%) sich von der dynamischen Marktentwicklung abgekoppelt zeigt und verliert.

Die Nachfrage nach Programmierern habe in den ersten drei Quartalen schon fast das Gesamtvolumen von 2010 erreicht. Fitzthum sieht den heimischen Markt in punkto IT-Arbeitskräfte teilweise schon ausgereizt. Und: "Die Öffnung des Arbeitsmarktes für Angehörige sogenannter Drittstaaten beziehungsweise die Beschleunigung der Verfahren wird mehr und mehr zu einer Schlüsselfrage für das Wachstumspotenzial unserer IT-Industrie in den kommenden Jahren." (red)

IT-Indikator

Der IT-Indikator beobachtet im Quartalsabstand das Jobangebot für IT-Fachkräfte in den führenden Print- und Online-Stellenmärkten: Kurier, STANDARD, Presse; jobpilot.at/monster.at, karriere.at, derStandard.at.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 31
1 2
yotix
 
00
30.10.2011, 10:54

Hm. QA fehlt?

werwolfi
02
28.10.2011, 12:23
Händeringend!

Einmal musste es noch sein ;oP

obibiber
02
28.10.2011, 12:13

welche bezahlung?
welche beschäftigungsverhältnisse? (angestellt oder...)
welches arbeitsklima?
welche arbeitsbedingungen?
welche kollektivverträge?
usw. usf.

Renquist
03
28.10.2011, 11:29

bei meinem letzten vorstellungsgespräch, vor ein paar wochen, hat mir die personaldame erklärt ich sei zu alt.

ich bin 32.

caffè noir
00
29.10.2011, 13:59

was hast du geantwortet???!!!

Renquist
00
29.10.2011, 17:15

ich hatte mir ein paar standardantworten für standardfragen überlegt. auf die aussage war ich allerdings nicht vorbereitet und hab mit sprachloser resignation reagiert ;)

the_suck
00
28.10.2011, 15:08

sind doch rosige Aussichten, wo wir doch nur bis 65 arbeiten sollen oder sind wir schon bei 67? bald ist es 70 oder mehr

das Ziel der Politik ist dabei klar zu erkennen, die Menschen sind die letzten 10 - 15 Jahre Arbeitslos und bekommen im Endeffekt DICKE Abzüge bei der Pension aufgrund der fehlenden Versicherungsjahre

chelene chirsch
01
4.11.2011, 22:17
als heute 32jähriger... oder jünger...

würde ich zwei tatsachen als "gegeben" annehmen:

1, die "pension" wird wenig mehr erlauben als das sprichwörtliche fressen des fensterkitts
und 2, selbst dafür müsste man jahrzehntelang hunderttausende eingezahlt haben.

kann doch jeder selbst nachrechnen: wenn der arbeitgeber 5tsd eur ausgibt, kommen weniger als 2300 beim arbeitnehmer an. und davon schneidet der staat auch noch feste mit - und macht zusätzlich miese. wie soll das jemals gutgehen ?

Ho Ogtt
10
28.10.2011, 13:35
er war wahrscheinlich 19 und du hast im angst gemacht ;-)

AlBundyFan
 
03
28.10.2011, 10:55
jahrelang kamen hier auf standard.at berichte, daß in der branche 50.000 jobs nicht besetzt werden können (alle 6-8 wochen wieder mal)

und jetzt liest man, daß im gesamten jahr bisher überhaupt nur, im größten bereich, 1758 stellen ausgeschrieben wurden.....haha.

dieser bericht scheint endlich mal echte und glaubhafte zahlen zu beeinhalten.

.MS.
03
28.10.2011, 13:01
Es gäbe 50.000 stellen

Wenn wir gierigen Programmierer endlich lernen würden mit dem Geld auszukommen, das man uns zudenkt.
Weil das nicht klappen will braucht es Fachpersonal aus dem (östlichen) Ausland, das dankbar für 800€ Brutto arbeitet.

Ruth Schlabbeeritzka-Pangl
04
28.10.2011, 07:57
Ausgereizt

Ich gebe dem Herrn Fitzthum einen heissen Tip: Es gibt auch Menschen, die über 38 sind und trotzdem noch leben! Die haben jahrzehntelange Erfahrung, sind zwar nicht mehr so "dynamisch" wie die Jungen, die jedem modischen Schnickschnack gleich blindlings hinterherrennen, aber es ist nicht immer ein Nachteil, nicht gleich die Version 1.0.0.0.0.0 einzusetzen, sondern vielleicht auf erste Erfahrungsberichte und Updates zu warten. Auch finanziell ist's nicht so schlimm, viele sind schon so zermürbt, dass sie froh sind, wenn sie nur wenig mehr verdienen, als der Notstand ausmacht.
Wenn er sich hier umsieht, erspart er sich vielleicht einen Muskelkater vom vielen Händeringen!

francis79
 
04
28.10.2011, 07:24
Fitzthum : Wiedermal!

Tja, auch ich bin im letzten halben Jahr 4 Mal von Personalern angerufen worden. Fazit:
Wichtig ist bei den zu besetzenden Jobs, dass man ja genau die selbe Version einer bestimmten IDE und genau das gleiche Versionsmanagementsystem benutzt hat. Scrum ist ebenfalls eine neue Mode-Qualifikation.
Bezahlen wollt allerdings keine der Firmen mehr als ich derzeit verdiene. Warum also wechseln? Weil die andere Firma so dynamisch, neu, bunt und geil ist und man so tolle Chancen dort hat? Das sind doch alles Versprechungen. Manche Firmen suchen einfach ewig nach dem perfekten Trottel.
Und den Markt für Angehörige von Drittstaaten öffnen? Pfffffffff! Glauben die, dass die Besten der Besten der Besten Fitzthum die Bude um einen Job einrennen werden?

Mann40
04
27.10.2011, 23:21

ja klar, die suchen alle nur Bestqualifiziert für 1000€

lieschen müller4
02
28.10.2011, 02:36

Das ist leider mittlerweile in allen Berufen so.Und natürlich nicht älter als maximal 33!

Mann40
00
28.10.2011, 08:52

ja, leider, und womöglich inklusive unendlicher Arbeitszeitwilligkeit, natürlich unbezahlt...

Renquist
00
28.10.2011, 14:33

"wie bieten all-in verträge an. das ist heutzutage standard."

"ah, haben sie auch einen ?"

Mann40
00
28.10.2011, 17:39

he he ;-)

was ich immer schon sagen wollte ...
01
27.10.2011, 18:46
also hier im westen ist wenig davon zu spueren ...

... der grossteil der it-jobs zb. in der tt sind die ueblichen alle jahre wiederkehrenden jobs bei firmen, die keiner haben will ...

und abgesehen davon: fast nur jobs fuer bessere it-lehrlinge ... kaum was fuer richtig gut qualifizierte menschen.

cheers
v.

weg
20
28.10.2011, 05:52
Das ist ja gerade das

was die Industrie kritisiert. Sie moegen _gut_ ausgebildet sein, aber halt trotzdem nicht _richtig_ qualifiziert ;-) Fuer SAP und Support nutzt ein Dipl.-Ing. oder gar Dr. herzlich wenig.

was ich immer schon sagen wollte ...
00
28.10.2011, 13:49
naja ... it jobs bestehen bekanntermassen/hoffentlich nicht nur aus sap und 1st level support ... :)

sonst lasse ich mich gleich zum gaertner umschulen ... vielleicht bringen mir dort etwa 10 jahre java und gut 15 jahre linux erfahrung mehr ;))

cheers
v.

Rote Pest
00
28.10.2011, 15:21

Machen wir eine Baumschule auf ;-)

Carlos Clementin
00
28.10.2011, 09:00

Für SAP einen Uni-Techniker einzusetzen ist Resourcenverschwendung. Das wär so, wie wenn man einen Flugzeuging. zum Mountenbikeshop in die Serviceabteilung schickt.
Für SAP wäre am besten HAK bzw BWL Ausbildung mit SAP Vertiefung.

r_2_d_2
02
27.10.2011, 17:53

bin diesmal nicht erster, aber ich möchts auch noch loswerden: HÄNDERINGEND!

Gerald H
00
28.10.2011, 06:36

wo denn?

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