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Ansichtssache | 27. Oktober 2011, 17:20

Topköche aus Österreich über Myhrvolds Buch - und ob es tatsächlich in die Zukunft des guten Essens weist

>>>Zum Artikel: Das Kochbuch der Rekorde

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foto: privat
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Simon Taxacher, Relais & Châteaux Rosengarten, Kirchberg (Tirol): Es gibt schon spannende Erneuerungen, die einigen Gerichten eine ganz eigene Dimension geben. Manche Techniken wie Sous-Vide-Garen werden uns sicher erhalten bleiben - es ist faszinierend, wie gut man damit große Stücke wie Schweinebauch garen kann. Anderes wie das Schockgefrieren mit Stickstoff oder Sphärisieren mittels neuer Geliermittel ist schon wieder im Verschwinden begriffen, das war mehr Mode und Gag. Alles zu pürieren, um es dann in eine überraschende Form zu bringen, war nur kurze Zeit spannend. Ich beschäftige mich lieber mit naturbelassenen Lebensmitteln.

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23 Postings
Radar in Tschianti
00
31.10.2011, 16:41

Jetzt nImmt also auch der nickol das trottelwort "geschmacksexplosion" in den Mund.

knievel
01
28.10.2011, 12:00

Link von der Hauptseite:
"Österreichische Topköche über Myhrvolds Buch"

Rudi Obauer, Brüder Obauer, Werfen
"Ich hab von dem Buch gehört und werd es lesen, weil es spannend und hübsch verrückt klingt."

das ist also die meinung eines menschen der von dem buch gehört hat.
journalisitsche meisterleistung....

Redaktion Lifestyle
10
28.10.2011, 14:00
der dazugehörende Link

befindet sich direkt über den Fotos
http://derstandard.at/157783711... er-Rekorde

knievel
01
28.10.2011, 15:59

nochmal, dieser artikel lautet 'österreichische topköche über myhrvolds buch'

und dann fragen sie jemanden der das noch gar nicht gelesen hat?

Rumo von Zamonien
00
28.10.2011, 09:52

Also an Green Egg hätt ich wohl auch gern..

Earl of Pembroke
00
28.10.2011, 10:21
Warum?

Viel wichtiger ist, welche Kohle man verwendet - der "Rauchgeschmack" von Industriekohle von der Tankstelle ist nämlich verzichtbar.

Das Green-Egg scheint mir auch nur ein Kugelgrill zu sein, deren gibt es viele, allein überzeugt hat mich noch keiner...

knatere
00
1.11.2011, 20:39

ein kugelgrill wie ein webber... wenn man green egg hp. ansieht wird auch gleich mal für cherrywood, oder jack daniels flavour wood werbung gemacht.. hab selber mal beim hanner ein king crab gericht gegessen das so "verräuchert " war das es an gaumen und zunge nur mehr bitter war... also wers braucht ..

citykid
00
28.10.2011, 13:59
ahhhh, die kohle

interessanter aspekt! wo gibts gute kohle? wie erkenn ich die?

Earl of Pembroke
00
28.10.2011, 14:26
Beim Köhler

am Besten aus Fichtenholzscheiten (ganz besondere Köhler machen auch Mischungen).

Köhler gibts leider nicht mehr viele - aber dafür ist deren Kohle nicht einmal teurer als der Supermarkt-Dreck.

http://www.rohrimgebirge.at/d-Kohlsta... 156.0.html

Dr. Lari and Mr. Fari
 
02
28.10.2011, 10:43
naja, der green egg ist Keramik, alles andere emailliertes Blech.

da gibts mit Sicherheit Faktoren der Wärmeabstrahlung und Feuchtigkeitshaltung, die unterschiedlich sind.

Ein Gußeisen-Kugelgrill wäre wohl auch eine gute Idee, aber weder zum Derheben noch zum Derzahlen. Wo ja das green egg auch nicht gerade nachgschmissen ist... (was eh eine schlechte Idee wäre)

Erisian Liberation Front
00
28.10.2011, 14:51
Das Green Egg ist schon ganz OK

nur das Ding nach Österreich zu bekommen war ein wenig aufwendiger.
Aber es hat einen Vorteil, zumindest bilde ich mir das ein, die Temperaturverteilung ist wesentlich gleichmäßiger als bei den meisten anderen Grillern.
Da werden auch die Stücke am Rand genauso wie die in der Mitte.

Wenns einen Gußeisengrill haben wollen, dann ist der von Weber mit so knapp 320 USD nicht soo teuer.
Allerdings braucht unser Nachbar immer Hilfe beim Wegräumen, also leicht ist der nicht.
Vor allem bin ich mir nicht sicher, ober der auch in Europa verkauft wird.

Rumo von Zamonien
00
29.10.2011, 19:10

Das mit der Temperaturverteilung wurde mir als Hauptargument eines völlig begeisterten Grillfanatikers der in USA damit spielen durfte vermittelt.

Preis und Verfügbarkeit singen jedoch ein anderes Lied.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
28.10.2011, 15:34
Das green egg gibts inzwischen beim biber oder Manufactum, allerdings glaub ich um 1500 Eumel sowas.

Weber aus Gußeisen ist mir neu, aber beim Riesnprogramm vom Weber absolut plausibel.

Zum Preis: man müßte versuchen, dae Ding in USA zu bestellen, surface mail, hat eh Zeit. Ich muß nämlich sagen, daß bei besseren Weinen (und da kommt bei ein paar Flaschen auch ein schönes Gewicht zusammen!) immerhim im Expreß-Versand (FedEx oder ups) der summa summarum Endpreis hier, samt Versand und Zoll, gerade knapp die Zahl in Euro ausmacht, die der Wein in USA in $ per bottle gekostet hat.

Erisian Liberation Front
01
28.10.2011, 17:15
OK, ich hab nachgefragt

Der Gußeisengriff ist zwar in Farbe und Design genauso aussehend wie ein Weber, es steht sogar Weber drauf, aber tatsächlich hat Weber die, über Alibaba, in China bestellt.
Das Ding ist aus Gußeisen, auch der Kugelkörper, sauschwer, knapp 190kg, hat alles, was ein Weber Grill sonst so hat und wurde für eine Marketingveranstaltung von Weber vor ein paar Jahren produziert und vor Ort verkauft.
Um knapp USD 300.
Solche Dinger kann man immer noch bestellen aber halt nicht mit dem Weber Logo, für die war das ein Reinfall.
Mein (XL-) Green Egg hat vor zwei Jahren in den USA USD 1150, im Supermarkt, gekostet, mit Transport rund EUR 1100.
Da pfeif ich auf Biber den ich sonst durchaus schätze.
Die verlangen mehr für ein kleineres Egg.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
28.10.2011, 20:28
Sehr interessant, danke!

Werds mir gut merken, wenn eine Neuanschaffung ansteht, kumm eh öfter nach Amiland.

Erisian Liberation Front
00
2.11.2011, 12:05
Geht noch leichter

Habe ich gerade gefunden:

http://www.biggreenegg.eu/browse.ph... region=108

Earl of Pembroke
00
28.10.2011, 14:27
Und wie wäre es mit diesem Griller?

Siehe anbei: http://www.partyware.ch/produkte/... -jack.html

Aber zugegeben: Nachg'haut möcht ich den wirklich nicht haben :-)

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
28.10.2011, 09:16
i glaub, der Obauer wird alt. Hat der noch nie was eingefroren für eine gewisse Zeit? Nix im Plastikbecher aufbewahrt??

Wenn die Behältnisse was an unguten Stoffen abgeben sollten, dan tun die es auch bei niedrigen Temperaturen, halt über längeren Zeitraum langsamer, aber in Summe kommts aufs Selbe raus. Abgesehen davon ist Plastik nicht gleich Plastik, und beim Schlagen mit einem Metallrührbesen in einem Metallrührkessel gibts auch Mikroabrieb...

Seine Kollegin hinter der nächsten Bergkette, drüben in Filzmoos, hat Pochieren für Nicht-Vakuumierer-Besitzer schon vor 10 Jahren propagiert (ist nicht GENAU dasselbe, aber kommt in die Nähe: Fleisch in Universalfolie - bis > 100° temperaturbeständig - dicht einschlagen, Alufolie drüber, auch dicht einschlagen, und ab ins Wasserbad mit gewünschter Kerntemperatur!

Earl of Pembroke
00
28.10.2011, 10:19
Obauer und einfrieren?

Sie sprechen wohl beständig Lari-Fari, wie? Es entspricht dem seit Jahrzehnten propagierten Programm der Obauers, dass die Speisen frisch, möglichst aus dem Terroir und naturbelassen (jedenfalls nicht industriell verändert) kredenzt werden.

Dass andere auf die Techno-Welle aufspringen, um zu Ruhm und Ehre zu gelangen, die Obauers aber diese verweigern ist eine Auszeichnung und keine Alterserscheinung.

Molekularküche konnte in Österreich sowieso niemand.

pep.
00
4.11.2011, 08:16

Jemand, der ein Kochbuch mit einem Rezept für "Suppe" aus Suppenwürfel und Maggi herausgibt *, hat bei mir den nötigen Respekt für "Wäh! Plastik!" verspielt. Mag sein, daß vielfach so "gekocht" wird, aber man sollte die allgemeine Verblödung diesbezüglich nicht auch noch fördern.

* "Vom Kochen auf dem Lande", Würstelsuppe für alle Tage

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
28.10.2011, 10:39
?? Also, daß die niemals einen (natürlich selbst über Stunden und Tage gekochten) Fond eingefroren hätten

oder wenigstens einige Zeit in einem Kunststoffbehälter aufbewahrt hätten, bezweifle ich stark.
Und daß die keinerlei Küchengeräte aus Kunststoff benützen, ebenfalls.

Vakuumieren ist alles andere als "verfälschen", nebenbei. Es ist, abgesehen vom extrem aufwendigen, von so gut wie keinem (in OÖ kenn ich einen im Innviertel) Fleischhauer oder Koch in Ö durchgeführten dry ageing, die beste Konservierungsmethode für das längere Lagern und Reifen von Fleischstücken speziell fürs Kurzbraten. Als Küchetechnik ist es jung, aber ebenfalls keine "Verfälschung"!!

Bitte mein obiges post noch einmal lesen und wenigstens versuchen, es intellektuell zu erfassen!

Earl of Pembroke
00
28.10.2011, 10:52
Gemach, gemach!

Natürlich ist der Einsatz von Kunststoffen heute (leider) nicht mehr vermeidbar, aber daraus ein Ziel zu machen, das kann ich nicht verstehen.

Das Einfrieren eines Fonds ist schon ok, aber warum muss man das in einem Kunststoffbehälter machen. Die Obauers müssen die meiste Zeit des Jahres den Topf einfach auf den Balkon stellen :-)

Nochmals: Nur weil es technisch aufwendig, neu oder imposant ist, ist die Zubereitung nicht bereits genial - es zählt nämlich das Ergebnis!

Dr. Lari and Mr. Fari
 
01
28.10.2011, 13:13
letzteres stimmt selbstredend. Ich bin nur gegen diffuse Ängste etc.

Fleisch wird seit vielen Jahrzehnten vakuumiert, und ich gehe davon aus, daß die Chemie hier inzwischen Lösungen gefunden hat, die die Übertragung von potenziell schädlichen Stoffen minimieren oder so gut wie ganz ausschalten. Natürlich ist es eine Frage, wie sich diese Folien bei kühlen Temperaturen verhalten und wie bei "Pochiertemperaturen".
In meiner Küche ist kein Platz für einen Vakuumierer, und er wäre auch nicht wirklich ausgelastet (mittelgroße kosten beim Metro zudem ja > einen Tausender); mit trockenem oder nassen Niedertemperaturgaren nach der Methode, die ich von Johanna Maier habe, gehts aber recht gut, auch wenn der angebliche "Imprägniereffekt" vom sous-vide wegfällt; laßt mans halt bissl länger marinieren, z. B.

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