Verteidigungsminister: Nur noch "Routinebemühungen" gegen Terror
Istanbul - Gut eine Woche nach den Attacken von Rebellen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) auf türkische Soldaten an der Grenze zum Irak hat die Armee ihre Vergeltungsangriffe beendet. Es gebe nur noch "normale Routinebemühungen gegen den Terror", sagte Verteidigungsminister Ismet Yilmaz am Donnerstag nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. "Die Operation im Kazan-Tal ist vorbei", ergänzte er. Generalstabschef Necdet Özel und andere Kommandanten seien bereits von dort abgezogen worden.
Das Kazan-Tal liegt an der türkisch-irakischen Grenze, wo PKK-Kämpfer am Dienstag bei mehreren Angriffen in der vergangenen Woche 24 türkische Soldaten getötet und 18 weitere verletzt hatten. Die Türkei reagierte auf die Angriffe mit einem tagelangen Luft- und Bodeneinsatz in der Region und drang auch in den Irak vor. An dem Einsatz waren nach Armeeangaben 22 Bataillone beteiligt. Die PKK wird sowohl von der Türkei als auch von einem Großteil der Weltgemeinschaft als Terrororganisation eingestuft. (APA)