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Die Oliven kommen aus Griechenland, Italien und Spanien.

Echt Bio, erhältlich bei Penny, erzielte als bestes Produkt im Test eine "gute" Gesamtwertung. Das zweitplatzierte Conte de Cesare schnitt bei der Expertenverkostung am besten ab.
Wien - Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) testete Olivenöle der höchsten Qualitätsklasse nativ extra (extra vergine). Solche Öle müssen unter anderem in Geruch und Geschmack fehlerfrei sein. Das ernüchternde Ergebnis: Ein Drittel der 15 getesteten Öle bestanden die Prüfung eines akkreditierten Expertenpanels nicht. "Spitzenqualität wird deklariert, aber nicht geliefert", kritisiert VKI-Geschäftsführer Franz Floss in einer Aussendung.
Bereits vor vier Jahren testete der VKI 18 Olivenöle: Die Hälfte der damals getesteten nativ extra Öle wurden wegen Verdacht auf unerlaubte Wärmebehandlung aus der Wertung genommen. Diese Behandlung ermöglicht, leicht fehlerhafte Öle qualitativ zu "verbessern. Kein einziges Produkt war zudem frei von Schadstoffen wie Weichmachern und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK).
Öle zweiter Güteklasse
Der aktuelle Test fiel eine Spur besser aus und dennoch nicht zufriedenstellend: Fünf Öle bestanden die Prüfung des Expertenpanels nicht: Carapelli, Natürlich für uns, Montolivo, Rapunzel und S-Budget. Laut den vom VKI beauftragten Experten des Deutschen Olivenöl Panels (DOP) handelt es sich hierbei um Öle zweiter Güteklasse (nativ). Darüber hinaus vergab der VKI bei den Olivenölen von S-Budget und Spar Natur Pur kein Testurteil, da der Verdacht auf Wärmebehandlung oder mangelnde Frische bestehe. "Das ist besonders ärgerlich, da es sich bei Olivenöl um ein Produkt handelt, das als gesundheitsfördernd empfohlen wird," so Floss.
Schadstoffe im Öl
Auch dieses Mal wurden die Olivenöle auf Schadstoffe wie Weichmacher und PAK untersucht: Kein einziges Öl ist frei von Schadstoffen, wenn auch viele nur knapp über der Bestimmungsgrenze liegen. "In jedem Öl sind ein bis drei Weichmacher nachzuweisen. Insbesondere Altis, Natürlich für uns und Rapunzel fallen negativ auf. Hier wurde der für Lebensmittel festgelegte Migrationswert von 1,5 mg/kg überschritten", kritisiert VKI-Ernährungswissenschafterin Nina Zellhofer. PAK wiederum finden sich zwar mittlerweile überall in der Natur und somit auch in den getesteten Olivenölen. Bei der Anzahl gibt es aber große Unterschiede: Im besten Fall stecken nur vier verschiedene PAK im Öl (Altis, Conte de Cesare, Echt Bio), im schlechtesten ist es ein "Cocktail" von insgesamt sieben Substanzen (Bertolli, Ja! Natürlich und Natürlich für uns).
Herkunft und Kennzeichnung
Die Herkunft des Produktes ist für viele Konsumenten von großer Bedeutung. Hier gibt es in Sachen Kennzeichnung kaum etwas zu beanstanden. Die Früchte kommen in der Tat aus jenen Ländern, die auf den Flaschenetiketten vermerkt sind: Griechenland, Italien und Spanien. Teils wird auch die EU als Herkunftsort genannt, wobei es sich hierbei um sogenannte "Mittelmeermischungen" handelt. Weniger gut sieht es dagegen bei den ausgelobten Hinweisen zur Ölgewinnung aus. Die Aussage, dass Ja! Natürlich und Iliada ihr Olivenöl tatsächlich noch nach traditioneller Art pressen, ist mit Vorsicht zu genießen: Auf Anfrage des VKI hin musste Ja! Natürlich zugeben, dass die Angabe am Etikett fehlerhaft ist. Die Antwort von Iliada stehe noch aus.
Die guten Öle
Restlos überzeugen konnte die Fachleute kein einziges Öl. Echt Bio, erhältlich bei Penny, erzielte als bestes Produkt im Test eine "gute" Gesamtwertung. Mit 7,99 Euro pro Liter liegt es im preislichen Mittelfeld der 15 getesteten Olivenöle, für ein Bio-Olivenöl ein echter Kampfpreis. Das zweitplatzierte Conte de Cesare, gekauft bei Merkur, schnitt bei der Expertenverkostung am besten ab. Sieben Olivenöle wurden mit "durchschnittlich" bewertet, fünf mit "nicht zufriedenstellend".
Die getesteten Öle sind im Handel zwischen 3,45 und 12,98 Euro erhältlich. "Bezieht man sämtliche Kostenfaktoren mit ein, die sich bei Produktion, Transport und Vertrieb ergeben, stellt sich die Frage, wie dies bei einem Preis von vier Euro machbar ist", so Floss.
Kochen mit Olivenöl
Wie jedes Speiseöl muss auch Olivenöl vor Wärme, Licht und Sauerstoff geschützt werden. Daher sollte es immer kühl, dunkel und gut verschlossen gelagert werden. Olivenöl nativ extra eignet sich auch zum Kochen und Braten. Dabei sollten aber keine Temperaturen höher als 170 Grad erreicht werden, da es schon bei 180 Grad zu rauchen beginnt. (red, derStandard.at, 27.10.2011)
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Der Test konnte nur schlecht ausfallen, da echte Extra Vergine zu den oben genannten Preisen wenn überhaupt im Einkauf in größeren Mengen direkt beim Produzenten zu bekommen sind. Hochwertiges Olivenöl Extra Vergine hat seinen Preis und wer glaubt, für 4-5 Euro ein Extra Vergine bekommen zu können der täuscht sicht. Hier muss man im VK mit mindestens 12 - 13 € aufwärts rechnen! Mehr Infos zum Thema wie auch zum Produktionsprozess von Olivenöl, welcher sehr aufwendig ist, auch auf http://www.olivenoel-infos.com
testete 5 Olivenöle nach
Kloster Toplou (ein Bio-Öl) vom Hofer gekauft erreichte Beurteilung des bisherigen Test-Ersten (Bio-Öl bei penny).
Alnatura Olivenöl (Bio) nativ extra erreicht fast die gleich gute Bewertung; während Mani Geek Gold nur mehr "durchschnittlich" beurteilt wurde, welche Beurteilung das mehr als die Hälfte billigere Trasimeno (wie alle auch in Glasflasche) trotz eines nachgewiesenen Weichmachers auch noch erreichte.
Ein teureres, in einem Spezialitätenladen gekauftes spanisches Olivenöl "Vom Fass Don Carlos" sich als "nicht zufriedenstellend" erwiesen hat.
- mit mangelhafter sensorik kosten im schnitt 4,56 eur / liter
sämtliche liegen im preisbereich weit unter 10 eur / L
- mit ausreichender sensorik kosten im schnitt 8,13 eur / L
- mit befriedigender sensorik kosten im schnitt 14,38 eur / L
- mit guter sensorik kosten im schnitt 22,19 eur / L
hier liegen 4 von 7 ölen im preisbereich > 15 eur / L
6 von 16 ölen < 10 eur sind sensorisch mangelhaft, 1 ausreichend, 8 befriedigend, 1 gut
keines von 5 ölen > 15 eur ist sensorisch mangelhaft oder ausreichend: 1 befriedigend, 4 gut.
wenn das keine deutlichen korrelationen sind, was bitte dann?
sollte ich auf die schnelle was übersehen haben, bitte um korrektur - wird aber an der grundaussage wohl nix ändern.
man muss die geschäfte wie wein&co, feinkostläden auch verstehen - die werden genauso gelegt wie kleine konsumenten - tolle präsentation, häppchen, wein, freundlíchste mediterane lebensart, sonne usw. - da werden die genauso weich und kaufen das überdrübersuperöl ein - und sind glücklich bis jemand kommt und das genau unter die lupe nimmt. ich wär an deren stelle sogar froh nicht in tests vorzukommen, genauso wie als simoler konsument - bei öl ist die punkte und medailliensucht auch bei weitem nicht so ausgeprägt wie z.b. bei wein.
Sie sollten es wirklich lassen. Seien Sie ehrlich, Sie haben doch nicht die Bohne Ahnung von der Materie.
Denken Sie, Leute, die sich von teuren Produkte ernähren, lassen sich so einfach bescheißen ?
Glauben Sie, man könnte einem Rennfahrer einen Lada für einen Mercedes verkaufen ?
Nicht einmal in Supermarkt kaufende Konsumenten nehmen diese lächerlichen Produkttests ernst.
ja, ich glaube es wird beschissen - und zwar in allen preiskategorien. die tests zeigen auch eine wie zufällige verteilung von schadstoffen im öl - ohne test hat man da 1.) keine chance, und zweitens ist sie leider unabhängig von der ölqualität.
wenn sie etwas anderes glauben wollen - ich wünsche ihnen viel genuss mit den besten und teuersten ölen!
"mit guter sensorik kosten im schnitt 22,19 eur / L hier liegen 4 von 7 ölen im preisbereich > 15 eur / L"
da es leider kein sehr gut gibt - sind so 50% über und unter 15 - wobei das um 57€ vom feinschmeckermagazin, nicht aus leh sehr nach oben drückt.
wär es nicht schön wenn diese exclusiven öle vom spezialisten an der spitze stehen würden? hat aldi die macht (den absatz) die gleiche qualität um ein zehntel anzubieten. sollten wir aus mitleid bei spezialisten kaufen?
deshalb sind ja die tests da - um eine entscheidungshilfe zu geben - wenn wer zwischen den gleich gut schmeckenden ölen um €57/l und € 6/l wählen kann... naja, ich weiss warum ich gern bei hofer und nicht im feinkostladen einkauf :-)
stimmt sie haben recht, das getestete öl mit literpreis 34.5€ hatte bei "chemie" ein "weniger zufriedenstellend" - um den preis darf man sich das auch nicht erwarten - sehr gut erst ab 100€ pro liter? aber die öle werden m.m. leider nicht getestet - es kaufen die einfach zu wenige - mein traum: der vki testet alle im in und ausland erhältlichen öle, auch die direktvermarkter im ausland.
Unsinn. Das billigste der getesteten Öle kostet 4 und das teuerste 13 Euro pro Liter. Das ist das Niedrigpreis - Segment.
Mittelklasse - Öle kosten ab 20 Euro/Liter und Premium - Öle ab 40 Euro/Liter.
sondern wird immer mehr zur blase (verpackung und preis die eine zunehmende bedeutung als produktbestandteile einnehmen).
ich bin natürlich auch der ansicht, dass um unter 20 euro je liter kein quaöitätsöl (im leh) zu bekommen ist, ab knapp über 20 euro gibts alledings schon spitzenqualität. im direktvertrieb bekommen sie auch schon um knapp unter 20 euro je liter absolute spitzenprodukte.
Man kann gute Öle nennen, wie man will, aber eines sollte klar sein : "Spitzenqualität" kann man sich im Niedrigpreissegment nicht erwarten.
Genauso lächerlich wäre es, von Weinen oder Käse
in Supermärkten Spitzenqualität zu erwarten.
sie machen es sich zu einfach - die erfahrungen beweisen es doch laufend - in einem kleinen wirtshaus, beim bauern im hof schmeckt es besser als im teuren lokal - und kostet weniger.
auch die tests beweisen es - etwa wenn weine mit gleicher punkterlzahl völlig unterschiedliche preisniveaus haben, wenn ein billiger sekt aus mailberg alle anderen einschliesslich champagner (die das 10fache kosteten) abhängt.
es geht um die qualität - von der eine komponente auch die ethik sein kann - motto: ist teurer und schmeckt nicht so gut, aber dafür menschenwürdig hergestellt.
der eine arbeitet die sortentypizität oder das terroir halt besser heraus als der andere etc. und sie können mir glauben, dass in summe der teurere wein besser abschneiden wird. tendenziell. obendrein verändert sich ein wein laufend.
auch was sie vom bauern und dem teuren lokal sagen kann ich so nicht bestätigen. meine größten kulinarischen erlebnisse hatte ich in teuren lokalen
bei olivenöl geht es um fehlerhaft oder sauber gemacht. und da lassen sich fehlaromen bei der verkostung fast immer auch durch laborwerte bestätigen: hohe säure- und peroxidwerte und (teilweise) geringe polyphenolgehalte sind nämlich begleiterscheinungen von zb nicht guter qualität der oliven, nicht sorgfältiger lagerung dieser oder herstellung.
eben nicht - bei blindverkostung (bei offen schmeckt vielen das teure besser)
der billigste sekt war der beste - kein anderer hatte ebnso viele punkte, einer mit 26€/fl nur durchschnittlich - warum nicht den um 3.49 nehmen?
zur wärmebehandlung: "mit den derzeit zur Verfügung stehenden Methoden lässt sich eine Wärmebehandlung nämlich nicht hundertprozentig nachweisen........." wenn sie weiter sind als die tester v. konsument, DOP, IOOC in Lissabon und milano lassen sie es uns bzw. die wissen!
ausserdem schrieb ich nicht von wärmebehandlung, sondern von den peroxiden, den freien ölsäuren und den polyphenolen. diese lassen sich messen und es ist so, dass fehlerhaft schmeckende öle auch bei diesen werten negativ auffallen.
was manche machen ist, dass sie diese fehler mittels wärmebhandlung kaschieren. man kann sich auch auf seinen geschmackssinn verlassen.
was den sekt angeht würde ich nicht von einem einzelfall gleich eine allgemeingültigkeit ableiten.
bei blindverkostungen schneiden die teureren weine tendenziell besser ab. vielleicht nicht immer und in jedem einzelfall, aber in summe. sie werden bei den best benoteten eine relativ höhere konzentration hochpreisiger weine finden als bei den weniger gut benoteten.
aso, aber verdacht ist halt rechtlich wenig wert, und wenn sich nichtmal die profis rauslehnen...
ärgerlich auch die aussagen der testprofis im konsumenttest: die bezeichnung bzgl. der herkunft der oliven sei in ordnung - bei stiftung warentest steht dass das derzeit nicht kontrolliert werden kann. das teure französische öl aus marokkanischen oliven wär so möglich.
bei sekt ging der test 1999 ebenso aus - billig vorn.
bei rotwein mag die verteilung stimmen. will man für 2 falsstaffpunkte 10 euro mehr zahlen? ärgert man sich bei 10€ mehr wenn der wein schlechter ist?
kann nicht viel heissen, weil die oliven nicht frisch ankommen und daher die qualität leidet. ausserdem kann man auch olivenöle von ihrem geschmacksprofil her gewissen gebieten oder ländern zuordnen. ein französisches schmeckt anders als ein griechisches, genauso wie ein blaufränkisch nicht wie ein tempranillo aus dem ribera del duero schmeckt.
verdacht ist rechtlich nichts wert, aber das schmecken von fehlerrn (mit den bestätigenden werten in der laboranalyse) sollte für ein qualitätsurteil reichen.
ich zahle nicht für punkte, aber für qualität wenn ich sie schmecke und wenn der unterschied mir etwas beim genuss bringt. sonst nicht.
um das problem zu lösen betreiben steirische ölmühlen, land, universitäten ect. einen enormen aufwand, mit aussagen dass nahe länder trotzdem nicht erkannt werden. die profis sagen sie können es geschmacklich nicht feststellen, und sie schmecken das land? vergessen sie es bzw. ich glaub ihnen das nicht. was wenn gemischt wird? noch erkennbar?
wenn der erzielbare preis faktor x 10 ist, ist es attraktiv zu mogeln, egal wie.
haben sie irgendwelche tests wo ihre favoriten mit sehr gut abgeschnitten haben?
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