Deutsche Städte hinten

Öffi-Anteil: Wien im EU-Vergleich auf viertem Platz

27. Oktober 2011, 08:35

Prag und Madrid top bei Studie in 16 EU-Städten

Wien - Die Wiener gehören zu den fleißigsten Öffi-Fahrern in Europa. 36 Prozent aller Verkehrswege werden in der Bundeshauptstadt mit Bim, Bus oder U-Bahn zurückgelegt. Damit rangiert Wien im Vergleich mit 15 anderen Metropolen auf Platz vier. Laut einer aktuellen Studie des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) sind Prag und Madrid die Öffi-Spitzenreiter. Sie liegen mit je 43 Prozent ex aequo auf Platz eins.

An dritter Stelle folgt Brüssel mit 37 Prozent, knapp gefolgt von Wien. Dahinter werden Riga (35 Prozent), Paris - Innere Bezirke (31 Prozent), Amsterdam und Budapest (je 30 Prozent) gelistet. Am unteren Ende der Skala findet man die drei deutschen Städte Berlin, München und Hamburg. Dort werden lediglich 26 beziehungsweise 21 und 19 Prozent aller Wege mit den Öffis zurückgelegt. Aufgrund der fehlenden Datenlage sei ein Vergleich aller EU-Hauptstädte nicht möglich gewesen, betonte der VCÖ.

Höher als der Pkw-Anteil

Noch ein Detail der Studie: Paris, Prag, Wien und Kopenhagen sind jene Städte, in denen der Öffi-Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen höher ist als der Pkw-Anteil. In Helsinki und Riga halten sich die beiden Verkehrsmittel die Waage. In allen anderen untersuchten Städten dominiert das Auto. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 96
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sudie
Susi Dieterich
00
6.11.2011, 09:10

Die 3000 BewohnerInnen-starke WienerbergCity-Siedlung hätte auch allzu gern die Anbindung an ein hochrangiges Verkehrsnetz. Kurzfristig wären wir schon mal zufrieden, wenn der direkte Bus zur U6 namens 7b auch wieder am Wochenend und werktags auch nach 20:00 fahren würde.

Dagegen haben Freitag beim letzten Bus vorm Wochenend 200 BewohnerInnen mit einer Protestfahrt demonstriert. Immerhin "Wien heute" und den Kurier hat's interessiert.

Modjo
00
9.11.2011, 23:56
Hätten Sie und Ihre Nachbarn

die Buslinie in der Vergangenheit auch öfter benutzt, wäre sie wohl kaum gekürzt worden. Die Auslastung zu später Stunde und außerhalb der Werktage war einfach zu gering. 7A, 15A und 65A können die Fahrgäste locker aufnehmen.

Granny
00
29.10.2011, 00:30
Hamburg!!

<3

Modjo
12
31.10.2011, 11:39

In Hamburg wird viel mehr Auto gefahren, dank verfehlter Verkehrspolitik. Hamburg hat bis in die 70er-Jahre die Straßenbahn komplett eingestellt, und durch Autobusse ersetzt. Heute hat man damit große Probleme, denn Busse können viel weniger Personen transportieren, als Straßenbahnzüge und sind überlastet.

In Wien sind die Autobusbefürworter in den 60ern zum Glück nicht durchgekommen. Bis auf einige Strecken (13er, 48er) wurde das Kernnetz großteils beibehalten. Nur dort wo heute eine U-Bahn fährt, musste die Straßenbahn natürlich komplett weichen.

MA_dam
00
17.11.2011, 12:22
Das ist absoluter Blödsinn!

Die Hamburger, die jetzt mit dem Auto fahren, würden auch nicht in die Straßenbahn einsteigen!
Die Hamburger fahren lieber Auto und das kann man dort auch gut. Die Straßen sind gut ausgebaut.

Ich benütze die Buslinie mit den XXL Bussen manchmal und finde das völlig unproblematisch. Zudem hat Hamburg ein sehr gut ausgebautes S Bahn und U Bahn Netz.

Die SPD hat den letzten Wahlkampf mit ihrem Engagement gegen einen Wiederaufbau der Straßenbahn gewonnen!
In Hamburg will man keine Straßenbahn,das haben alle Umfragen gezeigt und der CDU die Regierung gekostet.

Zudem finde ich die Zahlen im Artikel sehr zweifelhaft.

Der Hauptbahnhof Hamburg hat eine Kundenfrequenz von über 400.000 Personen pro Tag.In Wien hat keiner mehr als 80.000!

Modjo
00
17.11.2011, 12:34

Wieso sollen die Hamburger nicht umsteigen, wenn es gute Alternativen zum Auto gibt? Die Hamburger fahren halt mehr Auto, weil die Öffis ein Schas sind, im Gegensatz zu Wien.

Eine Buslinie ist immer schlechter als eine Straßenbahn, da Busse wackeln und unruhiger fahren. Solche XXL-Busse sind sowieso eine Perversion, sie kosten im Betrieb mehr Geld als eine Straßenbahn.

In Wien teilen sich die Fahrgastströme eben auf mehrere Bahnhöfe auf, Hauptbahnhof gibt es derzeit noch keinen.

MA_dam
00
17.11.2011, 12:41
Es gibt gute Alternativen!

Das ÖV Netz in Hamburg ist gut ausgebaut, aber "Millionäre" fahren eben auch gern Auto.

Wenn Du Dir die Autos am Jungfernstieg anschaust, wirst Du sehn, dass das keine Straßenbahn/Bus udn U Bahn Klientel ist.

Die Busse haben keine Nachteile find ich.

Und die Hamburger haben ja über die Straßenbahn abgestimmt: Dagegen! Man will keine und sie wird jetzt auch endgültig nicht gebaut.

Du bist anscheinend sehr schlecht informiert, denn auch in Hamburg teilen sich die Fahrgastströme auf:HBF,Altona,Dammtor und Harburg.
Wenn Du in Wien Meidling, Westbahnhof, FJB Heiligenstadt und Hütteldorf zusammenrechnest, sind das immer noch mindestens 150.000 Personen pro Tag weniger als allein Hamburg HBF!

Toto Wien
11
27.10.2011, 17:10
Der U-Bahn Ausbau muss auf jeden Fall beschleunigt

werden. Wirklich sinnvoll wäre einmal die U5 anzugehen.
Ich finde die Wiener Linien decken die Stoßzeiten ganz gut ab, die Frage ist wie es in 5-10 Jahren aussieht wenn die Kapazität nicht steigt...

MA_dam
00
17.11.2011, 12:25

Wer wandert denn in Wien zu?
Familienzuzug aus Serbien, der Türkei, Albanien, ...

Dort wo die dann meistens wohnen fährt schon die U6 oder die Linie 9.

BraS
 
11
28.10.2011, 10:49

wenn sie eine Verbindung nennen können, auf der eine für eine U-Bahn wirtschaftlich sinnvolle Querschnittsbelastung von 100.000 Fahrgästen/Tag erreicht werden kann, gerne.
So etwas ist aber auf die nächsten Jahrezehnte nicht absehbar, daher ist es weit sinnvoller das Geld in die Verbesserung des nachgeordneten Netzes zu investieren.

Pepito Sbazzegutti
02
27.10.2011, 19:04

das einzige sinnvolle wäre die s-bahn auszubauen.

Modjo
00
31.10.2011, 11:41

So ist es. Und hier gehören v.a. die Verbindungen ins Umland verbessert, damit Pendler erst gar nicht mit ihrem Auto in die Stadt hereinpendeln müssen.

bloody-nine
 
14
27.10.2011, 17:26
ganz im gegenteil

eine konsequente umorientierung zugunsten der viel billigeren strassenbahn muss gemacht werden. durchgehende bevorrangung vor dem autoverkehr, abgetrennte gleiskörper und dichte intervalle. 13 statt 13A, neue linien im süden und jenseits der donau.

bring viel mehr.

MA_dam
00
17.11.2011, 12:28
Du träumst ja!

Zum Glück gibts die Straßenbahnlinie 13 nicht mehr!

Die Nahchteile der Straßenbahn sind hinlänglich bekannt- denk nur an die Linien 38, 42, 9 usw

Die Straßenbahnen sind ein Verkehrsmittel von gestern und wurden zum Glück zu Gunsten der U Bahn reduziert.
Der 13A wird glücklicherweise bleiben.

Toto Wien
01
27.10.2011, 18:31
Die U-Bahn ist schneller und effektiver!

Sie können mit Straßenbahnen zu Stoßzeiten niemals so viele Menschen transportieren wie mit einer U-Bahn, dazu kommt, das Straßenbahnen leicht behindert und verlangsamt werden können. Wo Wollens denn in den inneren Bezirken viele Straßenbahnlinien bauen?

Modjo
01
31.10.2011, 11:50

Straßenbahn und U-Bahn sind zwei sich ergänzende Verkehrssysteme. Nicht überall ist eine U-Bahn sinnvoll.

Kapazitätssteigerungen sind auf den meisten Wiener U-Bahn-Strecken noch möglich durch Intervallverdichtungen. Dort wo man die Kapazitätsgrenze erreicht, wird man sich Alternativen überlegen müssen, etwa durch die Wiedererrichtung von parallelführenden Straßenbahnlinien, die die U-Bahn entlasten.

Für eine U5 besteht derzeit und zumindest auch in den nächsten zwei Jahrzehnten kein großer Bedarf. Die hohen Errichtungskosten stünden derzeit in keiner Relation zum Nutzen dieser Strecke.

BraS
 
01
28.10.2011, 10:52
Sie können mit Straßenbahnen zu Stoßzeiten niemals so viele Menschen transportieren wie mit einer U-Bahn

Das stimmt, ist aber nur dort maßgebend, wo die Nachfrage entsprechend hoch ist.

Für geringere Fahrgastzahlen ist die U-Bahn überdimensioniert und schlicht zu teuer.

Laiseka
01
28.10.2011, 00:35
Naja,

eine Straßenbahn wie in Straßburg (Grünstreifen) kann von keinem Auto behindert werden. Und Straßenbahnen können - bedenkt man die Kosten genausoviel Menschen transportieren wie U-Bahnen.

der_kleine_pariser
 
01
28.10.2011, 00:24

Effizienter ist sicher die Strassenbahn.

allein die Betriebskosten einer haltestelle wie zieglergasse entspreche der einer ganzen Tramwaylinie.

niki123
02
27.10.2011, 15:42

ubahn gehört verlängert. zum beispiel in die shopping city. aber da hat man sorge, dass steuergeld nach niederösterreich fließt...

MA_dam
00
17.11.2011, 12:30

Ins Umland baut man besser die S Bahn aus!

BraS
 
22
27.10.2011, 15:50

da hätte man vor allem zurecht Sorge, dass man nur heiße Luft anstatt Fahrgäste spazieren führt.

Zur SCS fährt ohnehin schon die Badner Bahn. Nehmens halt die.

niki123
21
27.10.2011, 15:56

ich zahl sicher nicht für 1ne station. und wenn man sich anschaut was dort alles an blech steht ist sicher potential für fahrgäste. kaufen ja nicht alle gleich sperrige gegenstände...

BraS
 
00
28.10.2011, 10:54

sind sie wirklich so naiv, zu glauben, dass sie nicht extra zahlen müssten, wenn statt der Badner Bahn auch die U-Bahn zur SCS führe?

Außenzone ist Außenzone, egal mit welchem Verkehrsmittel.

Laiseka
00
28.10.2011, 00:36
Das Problem ist

, dass NÖ nicht an einem Ausbau der Badner Bahn interessiert ist. Und Wien wahrscheinlich auch nicht (Kaufkraftabfluß).

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