Prag und Madrid top bei Studie in 16 EU-Städten
Wien - Die Wiener gehören zu den fleißigsten Öffi-Fahrern in Europa. 36 Prozent aller Verkehrswege werden in der Bundeshauptstadt mit Bim, Bus oder U-Bahn zurückgelegt. Damit rangiert Wien im Vergleich mit 15 anderen Metropolen auf Platz vier. Laut einer aktuellen Studie des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) sind Prag und Madrid die Öffi-Spitzenreiter. Sie liegen mit je 43 Prozent ex aequo auf Platz eins.
An dritter Stelle folgt Brüssel mit 37 Prozent, knapp gefolgt von Wien. Dahinter werden Riga (35 Prozent), Paris - Innere Bezirke (31 Prozent), Amsterdam und Budapest (je 30 Prozent) gelistet. Am unteren Ende der Skala findet man die drei deutschen Städte Berlin, München und Hamburg. Dort werden lediglich 26 beziehungsweise 21 und 19 Prozent aller Wege mit den Öffis zurückgelegt. Aufgrund der fehlenden Datenlage sei ein Vergleich aller EU-Hauptstädte nicht möglich gewesen, betonte der VCÖ.
Höher als der Pkw-Anteil
Noch ein Detail der Studie: Paris, Prag, Wien und Kopenhagen sind jene Städte, in denen der Öffi-Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen höher ist als der Pkw-Anteil. In Helsinki und Riga halten sich die beiden Verkehrsmittel die Waage. In allen anderen untersuchten Städten dominiert das Auto. (APA)