Rapid - Ried
Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Es war ein sehr ausgeglichenes
Spiel, in dem wir mit dem ersten Schuss in Rückstand geraten sind.
Schon in der ersten Hälfte hat man gesehen, dass Ried sehr ballsicher
ist und die Abläufe bei ihnen passen. Durch die Gelb-Roten Karten
haben wir uns selbst geschwächt. Dass wir durch einen Schuss ins
Kreuzeck verloren haben, ist sehr bitter. Es hätte uns Kraft geben
können, wenn wir das Elferschießen gewonnen hätten, jetzt stehen wir
wieder mit leeren Händen da."
Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Wir haben nicht nur ein
spannendes, sondern auch ein gutes Kampfspiel gesehen. In der zweiten
Hälfte ist bei uns die Sicherheit reingekommen, es hätte jede
Mannschaft das 2:1 machen können. Mich freut es, denn auswärts gegen
Rapid gewinnt man nicht alle Tage."
Sturm - Admira
Franco Foda (Sturm-Trainer): "Es war ein Spiel zwischen zwei
gleich guten Mannschaften. Die Admira ist eine sehr gefährliche
Mannschaft, das wissen wir. Nach dem Rückstand sind wir zum Glück
durch eine Standardsituation schnell zurück ins Spiel gekommen. Nach
dem 2:1 haben wir es verabsäumt, die Entscheidung nachzulegen.
Deshalb war es bis zum Schluss spannend. Schachner hat einen ruhigen,
sicheren Eindruck gemacht. Der Sieg war nicht unverdient."
Darko Bodul (Sturm-Doppeltorschütze): "Ich bin sehr zufrieden über
meine zwei Tore und freue mich für die Mannschaft. Ich habe in den
letzten Wochen körperlich viel aufgeholt und bin jetzt wieder voll
fit, das ist das Wichtigste."
Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Wir haben das Spiel komplett
kontrolliert, haben aber die Chancen nicht reingehauen. Sturm muss
froh sein, dass sie drüber gekommen sind und im Viertelfinale stehen.
Wir hätten mehr aus unseren Chancen machen und vor dem Tor
entschlossener sein müssen."
Salzburg - LASK
Ricardo Moniz (Salzburg-Trainer): "Es war verdammt knapp. Deshalb
ist die Erleichterung extrem. Wir haben fußballerisch nicht die
richtige Lösung gefunden und konnten den Gegner nicht laufen lassen.
Der Erfolg ist sehr wichtig, um unseren Prozess weiterzugehen.
Maierhofer hat das abgerufen, wofür wir ihn geholt haben."
Walter Schachner (LASK-Trainer): "Wir haben uns selbst geschlagen.
Und dann hat auch noch der Schiedsrichter entscheidend eingegriffen,
denn die Rote Karte war nicht gerecht. Heute hat meine Mannschaft das
gezeigt, was in ihr steckt."