Raus aus dem Teufelskreis

Reportage | Michaela Kampl
31. Oktober 2011, 06:15
  • Pause im Gandhi Gymnasium in Pécs.
    foto: derstandard.at/kampl

    Pause im Gandhi Gymnasium in Pécs.

  • Virág, Kármen, Barbara und Zsani (von links nach rechts) wollen in vier Jahren maturieren.
    foto: derstandard.at/kampl

    Virág, Kármen, Barbara und Zsani (von links nach rechts) wollen in vier Jahren maturieren.

  • Maria Farkas (links) unterrichtet Volkskunde, ihre Kollegin Anett Szücs Musik.
    foto: derstandard.at/kampl

    Maria Farkas (links) unterrichtet Volkskunde, ihre Kollegin Anett Szücs Musik.

  • Unterricht sieht auch im Gandhi Gymnasium nicht anders aus.
    foto: derstandard.at/kampl

    Unterricht sieht auch im Gandhi Gymnasium nicht anders aus.

  • Seit zwei Jahren ist Erszébet Orsós-Gidáné Direktorin des Gymnasiums.
    foto: derstandard.at/kampl

    Seit zwei Jahren ist Erszébet Orsós-Gidáné Direktorin des Gymnasiums.

  • Erika Csovcsics war bis 2009 Direktorin. Sie hat ihren Posten nicht freiwillig geräumt.
    foto: derstandard.at/kampl

    Erika Csovcsics war bis 2009 Direktorin. Sie hat ihren Posten nicht freiwillig geräumt.

  • Die Wände der Schule zieren Kollagen mit den Porträtfotos der Absolventen.
    foto: derstandard.at/kampl

    Die Wände der Schule zieren Kollagen mit den Porträtfotos der Absolventen.

  • Jeder Jahrgang gestaltet diese Kollage nach eigenen Vorstellungen.
    foto: derstandard.at/kampl

    Jeder Jahrgang gestaltet diese Kollage nach eigenen Vorstellungen.

  • Hier die Idee der 12C, einer Abschlussklasse 2010.
    foto: derstandard.at/kampl

    Hier die Idee der 12C, einer Abschlussklasse 2010.

  • Die Büste des Schulgründers János Bogdán, der 1999 verunglückte.
    foto: derstandard.at/kampl

    Die Büste des Schulgründers János Bogdán, der 1999 verunglückte.

  • Dieser Bericht wurde im Rahmen von eurotours 2011 erstellt. eurotours ist ein Projekt der Europapartnerschaft, finanziert aus Gemeinschaftsmitteln der EU.

    Dieser Bericht wurde im Rahmen von eurotours 2011 erstellt. eurotours ist ein Projekt der Europapartnerschaft, finanziert aus Gemeinschaftsmitteln der EU.

Einziges Gymnasium von Roma für Roma soll Benachteiligungen der größten Minderheit ausgleichen - Ein Besuch in Pécs

Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr. Die Schulglocke klingelt und Kinder mit weiten Hosen, bedruckten T-Shirts, Turnschuhen und bunten Rucksäcken schlendern aus ihren Klassen. Darunter auch Barbara, Virág, Kármen und Zsani. Die vier 16-jährigen Mädchen sind Schülerinnen der 9C des Gandhi Gymnasiums in Pécs im Süden Ungarns.

An den weiß getünchten Wänden hängen die Bilder der bisherigen Absolventen. Jede Klasse hat eine eigene Collage gestaltet. Auf einer Holzbank in der Aula nehmen die Mädchen Platz und erzählen von ihren Zukunftsplänen. Kármen will Polizistin werden, Virág Psychologin, Zsani möchte irgendwas mit Musik machen und Barbara will „studieren, aber was weiß ich noch nicht". Um diese Wünsche umsetzen zu können, müssen sie hier in vier Jahren maturieren und anschließend ein Studium oder eine Ausbildung beginnen. Ist doch ganz normal, oder?

Nicht für diese Vier. Die Mädchen gehören zur Minderheit der Roma, der mit rund 800.000 Vertretern größten Minderheit in Ungarn, die sich oft in einem Kreislauf aus schlechter Ausbildung, Arbeitslosigkeit und Armut wiederfindet.

Ausbildung, die auf Wurzeln Rücksicht nimmt

Rund zehn Autominuten vom Zentrum von Pécs entfernt versucht das Gandhi Gymnasium, diese Negativspirale zu unterbrechen. Das 1994 eröffnete Gymnasium ist die europaweit einzige Schule von Roma für Roma und entstand zu einer Zeit als die Situation der Roma besonders prekär war. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war die Arbeitslosigkeit unter den Roma hoch und die Stimmung im Land gegenüber der Minderheit nicht besonders freundlich. Benannt ist die Schule nach Mahatma Gandhi, dem Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung - dem Land in dem die Roma ihre Wurzeln haben sollen. Im Gandhi Gymnasium soll den Kindern eine Ausbildung ermöglicht werden, die auf eben diese Wurzeln und Bedürfnisse Rücksicht nimmt. Eine Roma-Elite soll entstehen: Vorbilder, die andere ermutigen denselben Weg zu gehen. Akademiker aus einer Minderheit, die den Stolz auf ihre Herkunft nicht verlieren. Derzeit hat lediglich ein Prozent der Roma in Ungarn einen akademischen Abschluss. Der Anteil an Roma an der Gesamtbevölkerung liegt bei acht Prozent.

"Verstehen, aus welchen Familien die Kinder kommen"

„Als Lehrer braucht man Geduld und Ausdauer. Man muss die Kinder akzeptieren, wie sie sind. Und zwar: temperamentvoller", sagt Anett Scücs, die seit 15 Jahren Musik an der Schule unterrichtet. „Wichtig ist auch, dass die Kinder Ausdauer lernen. Das haben sie nicht. Sie sind sehr sprunghaft." Die Atmosphäre am Gandhi Gymnasium sei mit anderen Schulen nicht zu vergleichen. Die Beziehung zwischen Schülern, Lehrern und Eltern wäre intensiver. Scücs: „Es ist wichtig zu verstehen, aus welchen Familien die Kinder kommen."

Zehn der insgesamt 43 Lehrer sind selbst Roma, oder Zigeuner. Beide Bezeichnungen werden hier verwendet und keine davon ist abwertend gemeint. „Lehrer, die selbst Roma sind, haben es einfacher, weil sie die Kultur kennen und leben. Dann können auch die Kinder direkter damit umgehen", sagt die Volkskunde-Lehrerin Maria Farkas. Neben Kultur und Geschichte der Roma werden auch zwei Romasprachen - Beash und Romani - unterrichtet. Auch Nicht-Roma können das Gandhi Gymnasium besuchen. Derzeit ist aber nur eine Handvoll eingeschrieben.

Leistung ist relativ

Insgesamt lernen 196 Schüler aus ganz Ungarn an der Schule, die 2003 in einen Neubau inklusive Turnhalle und Bibliothek gezogen ist. Um das Gymnasium vorzustellen und Kinder - und auch deren Familien - vom Sinn einer Ausbildung zu überzeugen, reist Direktorin Erszébet Orsós-Gidáné durch das Land. Derzeit ist das Gymnasium nicht ausgelastet - es hätten bis zu 50 Schüler mehr Platz. Bewerbungen hätte es zwar genug gegeben, aber „die Kinder hatten nicht den entsprechenden Notendurchschnitt", sagt Orsós-Gidáné. Gefordert werden mindestens 3,5 - in Ungarn ist fünf die beste Note und eins die schlechteste. In Ausnahmefällen werden auch schlechtere Leistungen akzeptiert. Orsós-Gidáné: „Leistung ist immer relativ. Man muss auch die Qualität des Unterrichts in den vorherigen Schulen bedenken."

Können nur Vögel gute Ornithologen sein?

Orsós-Gidáné leitet das Gymnasium seit zwei Jahren. Davor war Erika Csovcsics, die Witwe des 1999 verunglückten Schulgründers János Bogdán, zehn Jahre lang Direktorin. Sie hat ihren Stuhl nicht freiwillig geräumt. Das Gymnasium ist als Stiftung organisiert und die Gründungsmitglieder besetzen den Stiftungsrat, der auch über den Direktorenposten entscheidet. Dort wurden Stimmen laut, dass es sich für das Gandhi Gymnasium nicht schicken würde, wenn eine Nicht-Romni Direktorin sei. Csovscics würde auch die Romakultur vernachlässigen und zu wenige Kinder würden den Sprung an die Universität schaffen. Vorwürfe, die Csovscics abstreitet. Zur Idee, nur eine Romni sei eine passende Direktorin für das Gandhi-Gymnasium, sagt sie: „Das ist so, als könnten nur Vögel gute Ornithologen sein."

Gandhi ist ein umfassendes Konzept: Die Kinder leben im angeschlossenen Internat, die Schulbücher, Frühstück, Mittag und Abendessen und die Fahrscheine für die Heimfahrt am Wochenende werden von der Schule bezahlt. Das Geld dafür kommt vom Staat, der das Gymnasium gern in die Auslage stellt, wenn es darum geht seine Romapolitik in ein positives Licht zu rücken.

Romapolitik der rechtskonservativen Regierung

In Ungarn hat sich seit dem Wahlerfolg der rechtskonservativen Regierung unter Premier Viktor Orban im vorigen Jahr die Situation der Roma nicht verbessert. Die rechtsextreme Partei Jobbik, die mit romafeindlichen Parolen den Wahlkampf bestritt, ist mit 47 Sitzen drittstärkste Fraktion im ungarischen Parlament. Die Zahl der gewalttätigen Übergriffe auf Roma ist seither gestiegen. Und obwohl die Integration der Roma als vorrangiges Ziel während der EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2011 genannt wurde, werden kaum Verbesserungen übrig bleiben. Derzeit plant die Regierung das Pflichtschulalter von 18 auf 16 Jahre herabzusetzen. Eine Veränderung, die den Anreiz eine weiterbildende Schule zu besuchen senken wird und die Jugendlichen auf einen Arbeitsmarkt drängt, der nicht ausreichend Arbeitsplätze bietet. Besonders Roma, deren Bildungsabschlüsse ohnehin niedriger als die der Mehrheitsbevölkerung sind, werden von dieser Maßnahme nicht profitieren.

Auch das Gandhi Gymnasium verlässt fast jeder Vierte vor dem Abschluss. Manchmal liegt es daran, dass die Familie das Land verlässt, oder einfach nicht länger auf eine weitere Arbeitskraft verzichten kann. Orsós-Gidáné: „Wenn ein Kind ins Gymnasium geht, verdient es vier Jahre lang kein Geld. Manche Familien können sich das nicht leisten." Diejenigen, die bleiben, müssen sich nach der vierjährigen Ausbildung der ungarischen Zentralmatura stellen. Laut Orsós-Gidáné würden 43 Prozent danach den Sprung an die Universität schaffen.

Vielleicht sind in vier Jahren auch Barbara, Virág, Kármen und Zsani darunter. Und ihre Profilbilder zieren dann ebenfalls die Wände des Gymnasiums. Als Vorbilder für die kommende Generation. (mka, derStandard.at, 26.10.2011)

Was macht eigentlich die EU für Roma?

Seit Jahrzehnten gibt es auch auf internationaler Ebene Versuche, die zehn bis zwölf Millionen Roma in der Europäischen Union in die jeweilige Mehrheitsgesellschaft zu integrieren.

Im April dieses Jahres hat die Europäische Kommission die EU Strategy on Roma Inclusion vorgestellt. Bis Ende 2011 sollen die Mitgliedsstaaten der Kommission ihre nationalen Strategien vorlegen, wie Roma in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Wohnen und Gesundheit zum Rest der Bevölkerung aufschließen sollen.

In vier Jahren endet die Decade for Roma Inclusion, zu der sich zwölf europäische Länder 2005 verpflichtet haben - darunter auch Nicht EU-Staaten. Die Schwerpunkte der Dekade entsprechen jenen der Strategie der EU.

Auf dem Papier sind das ambitionierte Ziele. NGO-Vertreter kritisieren allerdings, dass die Standards zu niedrig angesetzt, die Ziele zu wenig konkret formuliert wären und es keine Sanktionsmechanismen gäbe.

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Seit dem Regierungsantritt geht es - unter den Umständen, im Großen und Ganzen - kaum jemanden besser. Leider. Wenn Roma keine Ausnahme sind, sagt das nichts aus.
Seit Jobbik im Parlament ist, sind mir so gut wie keine gewaltsame Übergriffe bekannt geworden. (Vorher gab es sowohl eine Mordanschlagserie gegen Zigeuner, die von einem engen Täterkreis ausging, als auch umgekehrt Lynchmorde und -angriffe gegen Nichtroma als Überreaktion auf vermeintliche oder tatsächliche Beleidigungen/Angriffe gegen Nahestehende.)
Trotzdem ist die einschlägige Rhetorik innerhalb und außerhalb des Parlaments mehr als bedenklich und zu verurteilen. Gewalt mit Worten - und gäbe es wieder Taten, ist nicht jede Verbindung zu leugnen.

Unterrichtssprache

Durchaus bedenklich ist jedoch, dass selbst an einem speziellen Roma-Gymnasium Ungarisch offensichtlich als Unterrichtssprache dient, während Romasprachen nur als Unterrichtsfächer angeboten werden. Streben demnach selbst die Roma-Eliten die totale Assimilation der eigenen Bevölkerungsgruppe in die ungarische Mehrheitsgesellschaft an, obwohl diese nicht auf jüngste Migration zurückzuführen ist, sondern bereits seit Jahrhunderten etabliert ist? Werden die Romasprachen unter den jüngeren Generationen womöglich kaum noch gesprochen und sind sowieso dem Untergang geweiht wie die Sprachen der meisten Minderheiten?

Wie können Sie z.B.: das Grundgesetz der Algebra auf Roma-Sprache formulieren?

Oder könnten Sie den Erlkönig vielleicht aud Roma übersetzen? Ich frage deswegen, weil z.B.: die ungarischen Übersetzungen von die Romane von Alexander Dumas sind besser als die originale. Das sagen ungarischkundige Franzosen..

jaja...

die ungarische selbstbeweihräucherung bezüglich der übersetzungen. ich als ungarn- und ungarischkundiger österreicher muß sagen, daß die deutschen übersetzungen nicht schlechter sind als die originale, aber daß sie besser sind, würde sich im deutschsprachigen raum kaum jemand anmaßen. die ungarn sind ja alle polyglott, da müssen sie das beurteilen können, aber ich weiß zum beispiel von ungarischen büchern, die auf deutsch besser sind als im ungarischen original!

die ungarn

suchen einen sündenbock dafür, daß sie es nach der wende nicht geschafft haben, das land vorwärts zu bringen. Polen, Slowakei, Tschechien alle haben es besser gemacht als Ungarn.

nicht nur

Sowohl in der Slowakei als auch in Tschechien gibt es ähnlich grobe Reaktionen. Man trifft maßnahmen, die sich ganz eindeutig gegen Roma richten, man baut ab und zu Mauern...

Jobbik-bashing...

Durchwegs korrekter Artikel

bis auf diese Bemerkung: "Die rechtsextreme Partei Jobbik, die mit romafeindlichen Parolen den Wahlkampf bestritt, ist mit 47 Sitzen drittstärkste Fraktion im ungarischen Parlament. Die Zahl der gewalttätigen Übergriffe auf Roma ist seither gestiegen."

Die Wahlen fanden in 2010 statt und die gewalttätigen Übergriffe gipfelten in 2008-2009, wo mehrere Roma von Neonazis ermordet worden sind. Diese Verbrecher wurden mittlerweile gefasst und verurteilt. Seitdem gibt es Gott sei Dank keine vergleichbare Delikte.

eine kleine anmerkung.

rechtskräftig verurteilt im zusammenhang mit den romamorden wurden genau NIEMAND. und ich würde mich nicht auf die regierungspropagande bezüglich zuckerwattenwelt im zusammenhang mit den roma verlassen: nachplappern ist einfach, hat aber nix mit der realität zu tun. sie können gern in romadörfer fahren, und sich dort erkundigen, ich stelle ihnen einen kontakt her, wenn sie wollen.

Das einzige Roma-Gymnasium gibt es in Ungarn ...

Das finde ich sehr lobenswert. Und die schönste Synagoge in Europa befindet sich in Budapest...
Da soll mich jemand wirklich überzeugen, dass die in vielen Foren lesbarer Vorwurf, "die Ungarn sind Rassisten" auch nur eine Priese Wahrheit drinnesteckt

danke.
meine rede.

wer schreibt wo, dass alle ungarn rassisten sind? umgekehrt waere es gerade gegenueber den roma schamlos zu behaupten, dass es derzeit nicht offen ausgelebten extremen rechtsradikalismus bis faschismus in ungarn gaebe, der leider von einem groesseren teil der bevoelkerung unterstuezt wird.

Na eben, ich habe gerade solche schwachsinnige Vorwürfe gemeint...

" In Ausnahmefällen werden auch schlechtere Leistungen akzeptiert. Orsós-Gidáné: „Leistung ist immer relativ. Man muss auch die Qualität des Unterrichts in den vorherigen Schulen bedenken." "

Mit solchen Praktiken sollte man nicht hausieren gehen da es den "Wert" des Abschlüssen von dieser Schule schmälert.

Falsch

"Diejenigen, die bleiben, müssen sich nach der vierjährigen Ausbildung der ungarischen Zentralmatura stellen."

Zentralmatura bedeutet dass der Abschluss einer jeden Schule gleich viel wert ist, da die Anforderungen für einen Abschluss nicht von der Schule abhängen, und schon gar nicht von deren Aufnahmekriterien.

Von einem "Teufelskreis"

zu sprechen, ist rassistisch.

Gegenüber der Rasse der Teufel oder was?

sehenswert und erklärt viele "vorurteile" !

http://youtu.be/KTIFhvq-ERo

Sehr schön. Wo ein Wille, da ein weg ;)

ich war sehr erschrocken..

als ich die ersten meetings bei meinen kollegen in ungarn hatte..

und ich spreche hier nicht von der "unterschicht" ganz normaler gehobener mittelstand: übelst radikal, auf die roma schimpfen sie da wird dir beim zuhören schlecht, schwarze, moslems, ...

ich habe einer schwarzer -sehr hübschen :)- frau nachgesehen und musste mich nacher ÜBER STUNDEN rechtfertigen ob ich mein blut mit "so einer" vermischen würde...kein scheiß...

ich muss zugeben, dass ich auch ausnahmen gesehen habe, kollegen die ebenfalls die augen verdreht haben wenn die hass-propaganda angefangen hat...aber viel zu wenige...

ich befürchte bei der stimmung haben die roma dort keine chance, ausbildung hin oder her....

Das trifft IMO auf den gesamten ehemaligen Ostblock zu:

Während man im Westen die eigene faschistische Geschichte mühsam verdrängte, dann aber doch die "Gastarbeiter" brauchte, und man sich sogar die Mühe machte, die bräunsten Widerlinge mit Plakaten a la "Ich heiß Kolleritsch, du heißt Kolaric" zu bändigen ...

... konnten sich im Osten Ex- und Alt-Nazis austoben, dort wurden vietnamesische "Leiharbeiter" oft aufs Ärgste misshandelt und beschimpft und nach wenigen Monaten Fabriksschichtdienst im Viehwaggon nach Hause gekarrt. Fascho? Wir doch nicht, mir sind doch die Kommunisten ... sagten die Ex-Nazi, die zu SED-Bonzen mutiert waren. Der Rassismus ist im ehemaligen Ostblock noch weitaus stärker erhalten als sogar in Kärnten.

paßt jetzt wirklich super zum artikel Ihr sudeltext.

endlich schreiben die mal was gutes über unsere armen nachbarn und Sie haben nix besseres zu tun als vom thema abzuweichen...

wieviele zigeunerschulen gibt's in österreich? ok, aber in der slowakei, in tschechien? kroatien? serbien? slowenien? Keeeeeeine!!

ist ganz normal

in Ungarn hat vergangenheitsbewaltigung nie stattgefunden. Das, kombiniert mit dem ewigen trianongejammere, führt zu ebendieser hinterweltlerischen lebenseinstellung. Als Ungarn beutelt es mich schon oft...

Ergebnisse des Musikunterrichts an dieser Schule - bin ein totaler Fan!

www.youtube.com/watch?v=Z_MBUvfn684

www.youtube.com/watch?v=tdb6mUWyK9o

Musikunterricht - Tatsachen

Die wirklich hervorragende musikalische Leistung war in erster Linie einem Amerikaner namens Glen Adkins zu danken. Seit seiner Rückkehr in die USA ist diese Art musikalisches Leben an der Schule nicht mehr anwesend.

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