Maulhalten Cameron, die Eurozone gibt Gas

Thomas Mayer, DER STANDARD, 25. Oktober 2011, 19:05
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    foto: apa/epa/langsdon

Sarkozy ist für seine Impulsivität berühmt-berüchtigt - Aber in diesem Fall sprach er einigen Regierungschefs aus der Eurozone wohl aus dem Herzen

Es sind schwierige Zeiten für David Cameron. Sonntag musste er sich beim Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs vom französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy anschnauzen lassen: Er habe "eine gute Gelegenheit verpasst, den Mund zu halten". Damit meinte er, vom formvollendeten Französisch auf gut Deutsch übersetzt: "David, halte endlich einmal dein dreckiges Maul".

Der Franzose ist für seine Impulsivität berühmt-berüchtigt. Aber in diesem Fall sprach er einigen Regierungschefs aus der Eurozone wohl aus dem Herzen: Die sind es leid, von jemandem dauernd „gute“ Ratschläge zu bekommen, der den Euro bei jeder Gelegenheit schlechtredet und dessen Einführung prinzipiell ablehnt; aber ansonsten immer penetrant darauf beharrt, dass Großbritannien von den Vorteilen des europäischen Binnenmarktes und dessen Währungsstabilität maximal profitiert, ohne sich in einer Krise wie jener Griechenlands auch nur minimal solidarisch zu zeigen.

Zwei Tage später bekam Cameron Ärger zu Hause im Unterhaus. Ein Antrag auf EU-Austritt des Königreichs wurde Dienstag zwar abgelehnt. Ultrakonservative Parteifreunde des britischen Premierministers hatten ihn eingebracht. Für den Toryanführer war es dennoch ein Schlag ins Gesicht, weil 80 Abgeordnete, fast ein Viertel der Fraktion, sich seiner Aufforderung widersetzten, bei dieser Kampfansage gegen Europa nicht mitzumachen. Cameron verliert dies- und jenseits des Kanals an Boden. In London schlägt die Krise mehr und mehr durch. Die Bank of England musste vor kurzem mit mehr als 80 Milliarden Pfund intervenieren, um die Märkte zu stützen, die Konjunktur anzukurbeln.

Und in Brüssel drohen die 17 Mitgliedsländer der Eurozone jetzt ernst zu machen mit dem Vorhaben, enger zusammenzurücken und „Kerneuropa“ zu schaffen. Das war auch der sachliche Hintergrund für die verbalen Ausfälligkeiten Sarkozys.

Die drohende schleichende Isolation, die Cameron und die britische Regierung befürchten, und die der Premier auch gleich wortreich in Frage gestellt hat, zeigte sich beim jüngsten EU-Gipfel am Sonntag in Brüssel bereits sehr deutlich, wenn auch vorerst nur symbolisch.  

Nach geltendem EU-Vertrag von Lissabon gibt es nur ein höchstes Gremium in der Union, den Europäischen Rat (ER). Dem gehören die Regierungschefs aller 27 Mitgliedsländer an, ob im Euroraum oder nicht. Ihr ständiger Vorsitzender ist der auf vorerst 30 Monate gewählte Belgier Herman Van Rompuy. Der ER trifft ultimativ die wichtigsten Entscheidungen in Europa.

Mit der Eurokrise etabliert sich nun aber neben dem ER auch ein Euro-Gipfel der 17 Staats- und Regierungschefs aus der Eurozone. Da ist Cameron, ebenso wie Polens Premier Donald Tusks, natürlich nicht dabei. Der Euro-Gipfel kam erstmals 2008 rein informell zusammen, nach dem Fall von Lehman Brothers, wegen der Gefahr von Bankenzusammenbrüchen, um rasch Krisenfeuerwehr spielen zu können, sollte das nötig sein.

Mit der Griechenland-Krise nahm die Zahl der Euro-Gipfel langsam zu, fünf gab es bis zum Sonntag, wobei jener am 21. Juli 2011 der inhaltlich mit Abstand wichtigste war: Da beschlossen die Euro-Chefs nicht nur das zweite Griechenland-Hilfspaket. Sie legten fest, dass auf Dauer die Weichen für einen großen europäischen Währungsfonds gestellt werden, der nicht nur Hilfskredite vergibt, sondern tief in das Staatsanleihengeschäft und die Bankenhilfe eingreifen kann.

Und, von der Öffentlichkeit vorerst unbemerkt: Auf Druck der deutschen Kanzlerin Angela Merkel schicken sie sich jetzt an, die EU-Verträge wieder zu reformieren, darin die Eurozone und die EU-Institutionen zu stärken.

Das reicht, um das Missfallen der Briten zu erregen. Daneben haben Deutschland und Frankreich aber auch noch dafür gesorgt, dass die EU-Kommission im September einen starken Vorstoß zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer machte. Das wiederum geht frontal gegen die Haltung der Briten, die eine Tobin-Tax wegen der überragenden wirtschaftlichen Bedeutung der Londoner Finanzmärkte für die britische Wirtschaft kategorisch ablehnen.

Damit nicht genug: Beim EU-Gipfel am Sonntag kamen die 17 Euroländer schließlich überein, dass sie ihr Vorgehen auf allerhöchster Ebene auch formal ausbauen wollen – in einer informellen Vereinbarung neben dem EU-Vertrag sozusagen, der das so (noch) nicht vorsieht. Ab sofort wird der Euro-Gipfel (mindestens) zwei mal pro Jahr tagen. Den Vorsitz übernimmt – erraten – Herman Van Rompuy, der damit eine Doppelfunktion hat.

Als regulärer Präsident des ER der 27 EU-Staaten zieht er vertragsgemäß die Fäden für die Union. Als informeller Präsident der Staats- und Regierungschefs der Eurozone tut er das für die Mitglieder der Währungsunion. Cameron stößt das natürlich sauer auf.

Aber damit nicht genug: Die 17 Euro-Regierungschefs haben dazu auch festgelegt, dass EU-27-Gipfel in Zukunft v o r den jeweiligen Euro-Gipfeln stattfinden. Als Vorprogramm sozusagen. In der Praxis heißt das, dass die wichtigsten Fragen naturgemäß am Schluss, und dann im Kreis der Regierungschefs der Währungsunion fallen.

Darüber wurde heftig gestritten, und in diesem Zusammenhang muss man die Bemerkungen Sarkozys verstehen. Die Sache ist aber ernst, zeitigte bereits skurrile Auswirkungen.

Cameron wollte die neue Hackordnung nicht so einfach hinnehmen. Nach Sonntagabend bestand er darauf, dass bei der Gipfelfortsetzung am Mittwoch zuvor auch die 27 EU-Finanzminister nach Brüssel kommen müssten, um die anstehenden Beschlüsse vorzubereiten. Heute Nachmittag wurde das prompt wieder abgesagt. Denn die Finanzminister hätten Däumchen drehen müssen.

Die Musik spielt bis Nachmittag in Berlin, wo der Bundestag über das Mandat von Kanzlerin Angela Merkel beim Ausbau des Euro-Rettungsschirmes EFSF verhandelt und abstimmt.

Schlimm genug. Nun sieht die Tagesordnung des fortgesetzten Spitzentreffens in Brüssel so aus:

18 Uhr, Beginn des Europäischen Rates der 27 EU-Länder (mit Cameron), Fototermin.

19 Uhr 15: Beginn des Euro-Gipfels der 17 Eurostaaten (mit Merkel, Sarkozy), open end.

Die zehn Nicht-EU-Länder müssen also erstmals am eigenen Leib erfahren, dass sie eigentlich kaum gebraucht werden, wenn es in der Eurozone „um die Wurscht“ geht. Sie dürfen gerade einmal für eine Stunde antanzen, deswegen sagte er extra eine Australien- und Neuseelandreise ab. Das bereitet neben den machtbewussten Briten seit einigen Wochen vor allem den Polen ziemliches Kopfzerbrechen: Aber die polnische Regierung unter dem liberalen Premier Donald Tusk scheint daraus ganz andere Schlüsse zu ziehen als London: Polen setzt auf eine Stärkung der Union, auf mehr Integration und eine weitere EU-Annäherung; erwägt, bei den Eurohilfspaketen teils mitzumachen, auch wenn die Polen den Zloty und nicht den Euro haben; und die Regierung in Warschau überlegt offenbar, wie das Szenario eines Euro-Beitritts in einigen Jahren aussehen könnte).

Anders Cameron. Er pflegt unentschiedene Distanz. Britische Regierungen im Allgemeinen, die konservativen Free-Marketers aber ganz besonders, lieben es, bei allen sich bietenden Gelegenheiten gegen gemeinsame EU-Regeln, gegen die Brüsseler Bürokratie zu wettern. Erst vor ein paar Wochen hat Camerons Außenminister William Hague seinen alten Sager wiederholt, dass die Währungsunion mit dem Euro „kollektiver Wahnsinn“ sei, die Eurozone ein „brennendes Haus ohne Fenster“.

Aber solche Angriffe sind seit Jahrzehnten stets wohl kalkuliert: Man will die traditionell EU-skeptischen (konservativen) Bürger eines über Jahrhunderte dominierenden Weltreiches bei Laune zu halten. Aber kein Premierminister würde ernsthaft wieder zurückwollen zum Status vor 1974, als die Briten erst im zweiten Anlauf (und nach einem ersten Veto der Franzosen) in die damalige EWG aufgenommen wurden.

Großbritannien ist einer der größten Profiteure des Binnenmarktes, überweist als Nettozahler jedes Jahr aber auch Milliarden Euro nach Brüssel. Fast die Hälfte seiner Exporte und Dienstleistungen gehen in die Union. Das zeigt, warum die Insel und das Pfund längst nicht so unabhängig sind von der EU wie manche gerne glauben machen wollen. Jenseits allen öffentlichen EU-Bashings durch Politiker sind die Diplomaten Ihrer Majestät sogar absolut top, was das Engagement in den Institutionen der Gemeinschaft angeht. Ein Ausschluss aus diesem Getriebe würde sie und Cameron viel mehr treffen als sie glauben machen.

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wer braucht schon die engländer?

sarko hatte recht: cameron soll die fresse halten, uk profitiert genug von der eu. wenn sie den euro nicht wollen, sollen sie auf den dollar umsteigen.
ihre hässliche ashton-schnepfe sollen sie gleich mit einpacken.

"Il a loupé une bonne occasion de la fermer"

mit "David, halte endlich einmal dein dreckiges Maul".

zu übersetzen ist schon ein starkes Stück

In Zeiten von Pofallas: "Ich kann dein Scheiß-Fresse nicht mehr sehen" geradezu ein Musterfall bürgerlicher Sittsamkeit

Trachtenpärchen

Die ehemalige DDR-Jungkommunistin & ihr ungarisch-französischer Gartenzwerg können sich als EU-Trachtenpärchen aufspielen, so oft sie wollen, den langsamen aber sicheren Untergang der Euro-Esperantowährung werden sie nicht aufhalten können.

Nur zur Erinnerung:

Was hat man uns vor der Volksabstimmung zum EU-Beitritt erzählt? -->

--> "Der Schilling bleibt!"

Eine Volksabstimmung ist in Großbritanien längst überfällig.

EU oder USA. Freie Marktwirtschaft oder soziale Marktwirtschaft.

die euro-zone gibt gas? cameron hält der euro zone ja genau vor, dass sie nicht gas gibt. seit 18 monaten taumelt die euro zone von einem gipfel zum anderen, ohne eine lösung zu finden. .

in wahrheit gefährdet ihre unfähigkeit zu handeln mittlerweile die gesamte weltwirtschaft. und das wird nicht nur von gb kritisiert, sondern auch von china, den usa oder japan. zu recht. da hilft auf französische präpotenz nix.

Unfreundlichkeiten scheinen dem Thomas Mayer zu gefallen

gleich 2x wurde der eh schon unhoefliche Sarkozy-Sager auf Mayer-Deutsch uebersetzt. Das erklaert vielleicht auch Mayers Begeisterung fuer Schuessel.

Mir sind da ja die Briten lieber - inhaltlich hart, aber in der Form hoeflich und korrekt.

wohl eher

inhaltlich schwach

Die englische Regierung glaubt noch immer, dass Europa noch immr so naiv ist. Sie halten die Europäer tatsächlich für Dummköpfe.

Bedeutung der Londoner Finanzmärkte für die britische Wirtschaft

Welche Bedeutung? Arbeitsplätze für hunderttausend überflüssige Sesselfurzer? Steuern wohl kaum, die Tobin-Steuer wird ja abgelehnt im Mutterland des Kapitalismus. Die Briten haben sich immer noch nicht vom Weltmachttraum verabschiedet. Ihr Verhalten erfüllt das Sprichwort "Wasch mir den Pelz, aber mach nich nicht naß", auf gut Deutsch: Schnorrertum. Nebenbei: Es scheint eine angelsächsische Eigenart zu sein, daß dem Fußvolk von den Profiteuren der Finanzwirtschaft weisgemacht werden kann, das alles geschehe zu ihrem Vorteil (siehe USA). Unfaßbar eigentlich. Sozial = Kommunismus, eigentlich wären Christlichsoziale vom Festland für diese Leute Kommunisten. Ich v e r s t e h e sie einfach nicht.

Wenig überraschend, dass im ganzen Bericht über alte und neue Strukturen der EU kein einziges Mal die Begriffe "Parlament" oder "Demokratie" auftaucht

Wozu auch. Schließlich behindern beide bloß eine rasche, entschlossene, moderne Entscheidungsfindung....

merkel und sarkozy

wenns wem hilft kann man die beiden gern als parlament bezeichnen, an der art und weise wie sie die eigenen interessen durchsetzen und dafür den rest europas verbrauchen änder das nichts

die Engländer gleich wie schon vor 300 Jahren.

Ihr Grundsatz:

wir haben keine ewigen Freunde, wir haben nur ewige Interessen.....(kurz die andern sind uns wurscht, die können krepieren; Wir verhalten uns nur freundlich mit ihnen wenn wir sie brauchen....)

Wie soll sich die EU mit sowas zurechtfinden ?

Großbritannien außenpolitisch unverzichtbar

Gerade Anhänger einer weitergehenden europäischen Integration sollten sich dennoch zweimal überlegen, ob sie Großbritannien wirklich lieber außerhalb der EU sähen. GB ist neben Frankreich die einzige ernstzunehmende Militärmacht innerhalb der EU und das einzige Land, das strategisch in einem globalen Kontext denkt. Ich gestehe unumwunden zu, dass Deutschland zwar wirtschaftl.-technolog. das kompetenteste Land des Kontinents sein mag, sich
jedoch außenpolit. verglichen mit den beiden großen atlantischen Staaten Westeuropas oftmals als ein hinterwäldlerischer Bauernfünfer aus den Tiefen Mitteleuropas zu erkennen gibt, der offenkundig historisch kaum Kontakte zur außereurop. Welt hatte. Eine europ. Außenpolitik ist ohne GB kaum vorstellbar.

"GB ist neben Frankreich die einzige ernstzunehmende Militärmacht innerhalb der EU"

Diese aussenpolitische Bedeutung beider Länder stützt sich im wesentlichen auf Atomwaffen und einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat.
Deutschland deswegen seine Unbedeutendheit vorzuwerfen ist nicht schlüssig, da es besonders durch das Veto der Briten vom Sicherheitsrat ferngehalten wird.
Übrigens wäre D innerhalb von 4 Wochen imstande, Atomwaffen herzustellen, man verzichtet halt freiwillig darauf.

Großbritannien und Frankreich würden niemals ihr Veto gegen eine Aufnahme Deutschlands in den UN-Sicherheitsrat einlegen. Das wäre unter Verbündeten ein ungeheuerlicher Affront. Eine Aufnahme ist jedoch schwierig, da sie zusammen mit weiteren Kandidaten erfolgen würde und China in der Tat Japan nicht im Sicherheitsrat sehen möchte.

Martin van Creveld glaubt, dass Deutschland etwa 90 Tage zur Herstellung von atomaren Sprengköpfen benötigen würde. In der Tat gehört Deutschland zu der Handvoll Ländern, die ohne weiteres zur Herstellung von Atomwaffen befähigt wären und diesbezüglich auch kaum kontrollierbar sind. Die industrielle Basis, das Wissen und spaltbares Material sind in Deutschland in großen Mengen vorhanden.

und diesbezüglich auch kaum kontrollierbar sind

haben sie schon angst?

Deutschlands militärische Drittklassigklassigkeit ist selbstgewählt. Potenziell ist Deutschland sowohl Frankreich als auch Großbritannien aufgrund seiner industriellen Basis, seiner Wirtschaftskraft, seiner Bevölkerungsgröße und seiner zentralen Lage in Europa mit entsprechender unmittelbarer Einflusssphäre überlegen. Deutschland gibt jedoch einfach zu wenig für sein Militär aus: 1.4% des BIP, verglichen mit 2.7% in GB und 2,5% in Frankreich. (Siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/List... enditures) Zudem verzichtet Deutschland auf die Fähigkeit, militärische Macht global projizieren zu können, etwa durch Flugzeugträger und Atom-U-Boote.

Deutschland gibt jedoch einfach zu wenig für sein Militär aus

stimme ihnen prinzipiell in jedem punkt zu - allerdings würde ich nicht sagen, Deutschland gibt zu wenig aus, sondern GB und FR geben ZU VIEL aus.
Dtld hat zwar ein niedriges Militärbudget - dafür aber seine Schulden weitgehend am besten im Griff (von den genannten Ländern)

USA und Griechenland haben / hatten btw ebenfalls ein hohes Militärbudget - wohin sie das gebracht hat sehen wir heute

Briten

Wer sich noch so ein Rückständiges Parasitentum genannt "Königshaus" leistet, hat in der EU nichts verloren...

Demnach müssten neben Großbritannien auch die Königreiche Spanien, Schweden, Dänemark, Niederlande und Belgien sowie das Großherzogtum Luxemburg die EU verlassen?

.

Ja abschaffen oder verlassen. Ist alles Anachronismus. Passt nicht mehr in diese Zeit.

Das ist leider weitgehend richtig

Zwar Pudel der Amis, sind die Briten strategisch orientierter als die meisten Staaten in Europa. Dort ist man in flower-power Träumen stecken geblieben, während die Welt auf den ultimativ brutalen Verteilungskampf zurast.

Aha. Ultimativ brutaler Verteilungskampf.

Und da erscheint es Ihnen natürlich als vorteilhaft, wenn man eine starke Militärmacht ist. Sagen Sie einmal, ist Ihnen überhaupt klar, was Sie da von sich geben? Lernt die Menschheit denn nie dazu? Ich würde auf Tüchtigkeit setzen, und da sind wir Europäer Spitze.

GB ist neben Frankreich die einzige ernstzunehmende Militärmacht innerhalb der EU und das einzige Land, das strategisch in einem globalen Kontext denkt.

Und was hat das für eine Bedeutung in Vereinigten Europa?. Wer braucht Armeen in Europa mit A-Uboten und Atomwaffen?. Gerade der Gedanke die Zahl der Soldaten und Angehörigen der Armee, Verringerung der Waffen in allgemeinen (zB. NL Verkauft oder einmottet alle "Leo") ist aktuell denn je.
GB war und ist ein Land mit eigenen Vorstellungen der Europäischen Union. Es ist wirklich schwer die Briten zu beurteilen. Bisher ein unzuverlässigstes und unberechenbares Land in der EU.

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