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Yala - Bei einer Serie von Explosionen im muslimischen Süden Thailands sind am Dienstag drei Menschen getötet worden. Ein Reuters-Reporter hörte bis zu sieben Detonationen in einem Geschäftsviertel der Stadt Yala. Polizei und Ärzte sprachen von mindestens 34 weiteren Verletzten. Der Gouverneur der Provinz Yala, Krissada Boonrat, sagte örtlichen Medien, dass sich die Explosionen in der überwiegend buddhistisch geprägten Stadt in der Nähe von Läden und Restaurants ereigneten. Ob es sich um Sprengsätze handelte, war zunächst nicht klar.
Zwei Tage zuvor waren in der benachbarten Provinz Narathiwat fünf Menschen nach einem Bombenanschlag ums Leben gekommen. Für den Angriff wurden malaysische Muslime verantwortlich gemacht. Bis 1909 war der muslimische Süden Thailands ein unabhängiges malaysisches Sultanat. Jahrzehntelang schwelten separatistische Konflikte, die 2004 wieder offen ausbrachen. Seitdem sind bei fast täglichen Angriffen mehr als 4.800 Menschen getötet worden. (APA/Reuters)
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