Der Egoshooter-Simulator für Millionäre

27. Oktober 2011, 09:19
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Knapp 600.000 Euro teurer Simulator macht Battlefield 3 zum fast realen Kriegsschauplatz

So realistisch heute bereits Videospiele audio-visuell aufbereitet werden, so sind sie doch weit entfernt von lebensnahen Simulationen. Das größte Manko ist das fehlende haptische Feedback, dass eine virtuelle Welt "angreifbar" machen würde. Die kreativen Köpfe Channel 5s The Gadget Show setzten sich mit professionellen Designern zusammen, um in Form eines Egoshooter-Simulators die Spielezukunft in die Gegenwart zu bringen.

360-Grad-Erlebnis

Die Basis des rund 575.000 Euro teuren Simulators bildet ein leistungsstarker PC, der EAs jüngsten Kriegsshooter "Battlefield 3" hochauflösend darstellt. Das Bild wird mit Hilfe von vier Projektoren auf einer 360-Grad-Leinwand ausgegeben, LEDs füllen den Rest des Raumes mit passendem Umgebungslicht aus. Infrarotsensoren erfassen den Körper des Spielers, der sich mit Hilfe eines 360-Grad-Laufbands mit vollem Körpereinsatz durch die Levels bewegen muss. Als Controller kommt eine Art Lightgun zum Einsatz, deren Bewegung durch eigenständige Sensoren ermittelt wird. Das Fadenkreuz wird beim Zielmodus direkt auf einem iPhone-Display auf dem Gewehr dargestellt, das so als Zielvisier agiert. Zuguterletzt bleiben auch Treffer nicht unbemerkt. Paintball-Markierer machen Fehltritte zu schmerzhaften Erlebnissen. (zw)

  • Für diesen Simulator braucht der Spieler eine Schutzkleidung
    foto: derstandard.at/screenshot

    Für diesen Simulator braucht der Spieler eine Schutzkleidung

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