Tod Muammar Gaddafis I

Der Tod und die Moral

Gastkommentar | 25. Oktober 2011, 10:28

Darf man sich über den Tod von schlimmen Schurken freuen? Ja, aber nicht nur- Von Yascha Mounk

Nach der Hinrichtung Saddam Husseins führten wir diese Debatte. Als amerikanische Soldaten Osama bin Laden erschossen, stritten wir uns über das gleiche Thema. Und jetzt, da Gaddafi unter noch immer ungeklärten Umständen zu Tode kam, holt uns die elende Diskussion schon wieder ein: Darf man sich über den gewaltsamen Tod eines Diktators oder Terrorfürsten eigentlich freuen?

Die Fronten sind dabei immer die gleichen. Die einen zählen die furchtbaren Verbrechen dieser fraglos schlimmen Schurken auf. Massaker an den Kurden, 9/11, ein sinnloser Bürgerkrieg. "Ist es nicht ganz natürlich", fragen die Hartgesottenen, "sich ob so viel Schuld und Unmenschlichkeit über den wohlverdienten Tod von Hussein, bin Laden und Gaddafi zu freuen?"

„Falsch!", widerposaunen die Mitfühlsamen. "Was für einer Rohheit bedarf es denn eigentlich, um an der blutrünstigen Hinrichtung eines Mitmenschen - ja, auch eines verbrecherischen Mitmenschen - Gefallen zu finden?"

Der Wunsch nach gerechter Strafe ist natürlich ...

In ihrer Schwarz-Weiß-Malerei liegen dabei beide Seiten gleich falsch. Statt auf die universelle Deutungshoheit unserer eigenen Urteile zu pochen, täte es uns gut, erst einmal zu prüfen, ob wir denn überhaupt die gleiche Frage beantworten.

Geht es nämlich um die Frage, ob Hussein, bin Laden und Gaddafi eine harte Strafe verdient haben, dann sind wir uns ja wohl einig: natürlich verdienen sie eine harte Strafe. Insofern ist es zunächst einmal ganz natürlich, sich zu freuen, wenn furchtbare Verbrecher, die bisher ungeschoren ihr Leben weiterleben durften, zur Rechenschaft gezogen werden.

Dass wir (fast) alle diesen Instinkt teilen, sollte uns im Umkehrschluss schon daran klar werden, dass wir (fast) alle uns empören, wenn ein Verbrecher seiner gerechten Strafe entkommt. General Pinochet, zum Beispiel, starb im greisen Alter von 91 Jahren, ohne dass er für seine Schreckensherrschaft belangt worden wäre. Es ist ganz natürlich, über diese Ungerechtigkeit erbost zu sein.

... aber unsere Bedenken sind es auch.

Geht es aber um die Frage, ob man Hussein nicht auch weniger blutrünstig bestrafen, bin Laden nicht auch lebendig fassen, und Gaddafi nicht besser vor Gericht hätte stellen sollen, dann ist es natürlich vollkommen legitim, mit "ja" zu antworten.

Genau genommen gibt es zumindest zwei Gründe, die Art und Weise dieser Bestrafungen zu beklagen. Erstens kann man natürlich die Todesstrafe falsch finden, selbst wenn man Schwerverbrecher schwer bestraft sehen möchte.

Zweitens macht es in einem Rechtsstaat einen riesigen Unterschied, ob der Staat nach einem fairen Prozess im Namen des Volkes ein Urteil fällt - oder ob ein paar Leute auf eigene Faust Selbstjustiz ausüben. Wenn das im Fall eines Kindermörders gilt, dann wohl auch im Fall eines Terrorfürsten. Es geht dabei übrigens nicht nur um die Moral, sondern auch um die Langzeitfolgen: Die Nürnberger Prozesse haben der Demokratisierung Deutschlands sicher einen guten Dienst erwiesen, und auch ein zukünftiger libyscher Staat hätte wohl von einem fairen Gerichtsverfahren gegen Gaddafi profitiert.

Ein klein wenig Mitleid auch mit Schwerverbrechern

Wenn wir mit uns selbst ehrlich sind, dann hatten wir, als wir vom Tod Husseins, bin Ladens und Gaddafis hörten, wohl alle gemischte Gefühle. Einerseits freuten wir uns, dass diese Verbrecher ihrer gerechten Strafe nicht entkommen konnten. Andererseits war uns ob der Art, und vielleicht auch ob der Härte, dieser Strafen unwohl.

Emotional mag uns diese Reaktion widersprüchlich erscheinen. Rational aber können wir erkennen, dass beide Teile unserer Reaktion notwendig sind: nur zusammengenommen stellen sie die richtige Antwort auf zwei verwandte, aber doch subtil verschiedene Fragen dar.

Ein letztes Wort noch, denn auch ein letztes Gefühl ist vielleicht nicht ganz überwindbar. Ob Gaddafis Verbrechen halte ich es beinahe für absurd, Mitleid mit ihm zu haben. Aber wer die Videos seines Todes betrachtet, der betrachtet eben nicht nur den herzlosen Verbrecher seiner Regierungsjahre, sondern auch einen verstörten, alternden Mann, dem die Todesangst aus dem Gesicht schreit.

Wir mögen es deshalb für noch so falsch oder "irrational" halten, für Gaddafi Mitleid zu empfinden. Aber wenn uns unser menschliches Einfühlungsvermögen selbst in Extremfällen ein bisschen Mitleid abverlangt - und auf diese Wiese die Ausübung jeglicher Form von Gewalt ein klein wenig erschwert - dann hat diese "Irrationalität" sicher auch etwas Gutes an sich. (Yascha Mounk, derStandard.at, 25.10.2011)

Autor

Yascha Mounk, The European, ist Doktorand in Harvard und Herausgeber des von ihm mitbegründeten Magazins The Utopian. Er schreibt für europäische und amerikanische Publikationen wie die New York Times, den International Herald Tribune, den Boston Globe, The Daily, The National, n+1, Dissent und Unità.

Kommentar posten
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onlooker
02
26.10.2011, 21:29
eine falsche einschätzung des herrn doktoranden,

ich sehe es von einer ganz anderen warte, nämlich, diese befreiungsarmee hätte es gar nicht zulassen dürfen, dass man gefange umbringt, es wurden 26.000 einsätze geflogen, und die wurden kontrolliert durchgeführt, und bei den menschenrechten hat man keine kontrolle, aber der doktorand wird es schon wissen, denn er kommt ja von einer ganz anderen kultur, dort ist noch die todesstrafe in kraft, wir in europa sind da schon etwas weiter, und auch die menscherechte zählen hier mehr als in den usa, also gibt es nicht nur links oder rechts sondern auch die goldene mitte, würde mir von einem solchen hochgebildeten mann eigentlich kreativere formen der lösungen erwarten, hier gibt es weder schwarz noch weiss sondern viel dazwischen, eher dürftig

medien
00
26.10.2011, 19:29
You Tube: Hillary Clinton on Gaddafi: We came, we saw, he died

zwei Damen herzlichst lachend....

sandor gjalski
00
26.10.2011, 17:18

gadaffi stämme leben in eienr nomadischen vor-gemeinschaftlichen logik die 2-3 schritte hinter unserer kommt wo es weder bäuerliche gemeinschaft noch nationalstaatliche bürgerliche gesellschaft gab

alle die mit diesen pseudo bürgerlichen werten über nomaden urteilen können sich gar nicht empathisch einfühlen in deren sichtweise und realität

wenn man jeden richten würde nach der organisationsweise des sozialen gefüges indem er gelebt und gewirkt hat - hat er es verdient

wenn man vom bürgelrich demokratischen gesichtspunkt urteilt schaut die sache anders aus - die frage bleibt wer masst es sich an absoulten standpunkt zu haben und halten wir diese ambivalen (unentschiedenheit des werturteils aus?) das sind die hauptfragen für mich

sandor gjalski
02
26.10.2011, 17:13

warum soll ich diesen geistig intellektuellen dünnschiß lesen nur weil der typ an harvard ist? der artikel ist schrott die argumente diletantisch

der tueftler
10
26.10.2011, 16:02
da fehlt etwas

der artikel beleuchtet viele seiten dieser drei todesfälle. aber eine seite blöeibt unbetrachtet, nämlich die der angst.
im allgemeinen ist es für den sieger viel schmeichelnder, wenn er seinen gegner im triumphzug vorführen kann, was ja die alten römer auch taten, als ihn in einer kommandoaktion zu beseitigen. also muss das einen anderen grund haben. oft ist es einfach die angst, dass unser rechtsstaat mit solchen leuten nicht adäquat umgehen kann und sie noch aus dem gefängnis heraus unheil anrichten könnten. bei bin laden dürfte das zutreffen. auch die beiden anderen hatten ihre gefolgsleute, die evtl. zu kampfhandlungen für deren befreiung bereit gewesen wären. sich vor solchen leuten zu fürchten ist berechtigt!

fds r
00
26.10.2011, 15:23
Andererseits war uns ob der Art, und vielleicht auch ob der Härte, dieser Strafen unwohl.

Passens auf, dass nicht auch bestraft werden !

Hans Klade2
10
26.10.2011, 19:17

Der gemeine Mord an Gaddafi , an seinem Sohn und an seinen Getreuen nach ihrer Festnahme ist ein schweres Verbrechen gegen die Menschenrechte und muss aufgeklärt, verurteilt und bestraft werden. Sonst würde die Menschheit in gesetzlose Zeiten zurückfallen und nur mehr die Willkür der Sieger und Mächtigen herrschen.

lilian
01
26.10.2011, 13:55
ich empfehle den link von posterin

"realistin 2" am beginn dieses forumgesprächs zu lesen und aufzuhören die selbstgerechten rächer zu spielen, den westlichen medien blind zu glauben, anstatt jene menschen anzuhören, die die entwicklung miterlebt haben und libyen kennen. bin froh auch in meinem privaten umfeld menschen zu haben, die das land gut kennen und die situation in den letzten monaten ganz anders beurteilt haben, als es die medien verkaufen.

lilian
02
26.10.2011, 13:58
hier, damit sie nicht suchen müssen:

http://www.youtube.com/watch?v=RFvpfkUyBqE

ich sag so:
41
26.10.2011, 13:20
ich glaub, ...

... der muammar wollte, nachdem sie ihm in alle möglichen körperteile geschossen und ihn danach halb totgeprügelt hatten, noch schnell ein paar zivilisten seinen löwen zum fraß vorwerfen. deshalb find ich's gut, dass sie ihn gelyncht haben. weil nämlich zum schutz der zivilisten.

x aeins
41
26.10.2011, 13:05

Mich beginnt dieser Eiertanz, den ich eher für ein Journalistenproblem halte, langsam zu nerven.
Bin Laden, Ceaucescu, Gaddafi, Saddam sind zu Tode gekommen durch: (halb)-staatliche Selbstjustiz, nichtstaatliche Selbstjustiz, irakische Justiz. Dank der Tätigkeit dieser vier Herren sind tausende Menschen ums Leben gekommen - das ist halt so und kümmert nicht wirklich jemanden. Aber die Welt würde wieder irgendwie heil durch korrekte Anwendung der richtigen Justizformen: Giftspritze erhält Bestnoten und entspricht der höchsten Kulturstufe, es folgt Galgen, Erschiessen ist irgendwie out...

der gleiche
31
26.10.2011, 13:05
mehr konsequenz

egal ob man das jetzt gut heißt oder nicht, sollte man wenigstens konsequent genug sein, und sein urteil auf alle "Tyrannen" ausdehnen.
würde man das rein quantitativ bemessen, hätte expräsident bush ein paar Hinrichtungen mehr verdient als Osama bin Laden (natürlich nur im amerikanischen todesurteil-maßstab)
man kann also debatieren ob die Gaddafi-ermordung richtig war, oder nicht. Verständlich war sie allemal.
Und um nochmal den Bogen zu bin Laden zu spannen: es macht doch einen unterschied ob ein Volk seinen Diktator auf diese Weise abschafft, oder ein Staat sein Mordkommando losschickt nur um ein Zeichen seiner Macht zu setzen. Weil sind wir ehrlich, dass dadurch "der" Terrorismus getroffen wird, hat keiner ernsthaft geglaubt.

Christine Teichmann
014
26.10.2011, 12:09
Sich selbst richten

Die eigentliche Frage ist: wie wollen wir uns als Menschen sehen. Wenn wir an Recht und Demokratie glauben, dann gibt es nur die Antwort eines Gerichtsverfahrens auf jedes (auch noch so scheußliches) Verbrechen. Wenn wir uns selbst in die Augen schauen wollen, gibt es keine Freude über den Tod eines Menschen und keine Lynchjustiz. Der Fortschritt der Zivilisation ist eben weg von "Auge um Auge" und hin zu einer Gewaltenteilung. Rache im Sinne von "er hat es nicht anders verdient", stellt den Rächer auf eine ähnliche (wenn auch nicht auf die selbe) Stufe wie den Gelynchten.

kreter
01
26.10.2011, 17:39
Dem ist nichts hinzuzufügen!

Außer vielleicht, dass der Abscheu vor jeglicher Lynchjustiz nicht nur im Rechtsempfinden, sondern auch und vor allem im menschlichen Empfinden verankert sein soll. Wem nicht schlecht geworden ist vor Widerwillen beim Sehen dieser brutalen Videos, der hat irgendetwas nicht verstanden seit der Steinzeit!

Der Ruhestifter
 
20
26.10.2011, 15:22
Da gibt es halt leider ein problem:

So richtig es ist, dass eine zivilisierte gesellschaft ihre öffentlichen angelegenheiten nur nach den prinzipien des demokratischen rechtsstaats regeln kann: die rechtsordnung so eines staates erlangt eben erst nach seiner errichtung gültigkeit.

Es gibt aber nachwirkungen von ereignissen, die vor der errichtung der rechtsordnung staatgefunden haben. Ein polizist kann zum beispiel ansprüche auf pension stellen, die er während seiner dienstzeit in der diktatur erworben hat. Ein gefolterter wird dagegen eher nicht begeistert sein, wenn man ihm sagt, er solle die rechtmäßigkeit seiner folterung nach damaligen recht akzeptieren und brav steuern für die pension des folterers zahlen.

Auf welcher rechtsgrundlage möchten sie den konflikt auflösen?

Truhe
 
31
26.10.2011, 11:54

Mit Diktatoren/Despoten ist es ähnlich. Das Risiko am Ende der Karriere seinen Kopf auf einem Spieß um den die Leute tanzen zu finden ist recht hoch. Ob sie dabei einfach nur wüst den unschönen, gewaltsamen Tod eines Individuums feiern ist hingegen fraglich, da steckt dann doch meist sehr viel mehr dahinter. Hätte er sich verdrückt hätten sie sich genauso gefreut, aber er war der Meinung dass er noch ein paar tausend Menschen mit ins Grab nehmen muss - das rituelle Menschenopfer am Ende einer Herrschaft ist etwas sehr archaisches aber gschichtlich nichts neues. Neu ist eigentlich nur dass man es aus der Moral-Perspektive einer Gesellschaft betrachtet kann die solche Art von Gewalt nur aus zweiter Hand kennt.

.MS.
19
26.10.2011, 11:39
Es geht nicht um Mitleid, sondern um Humanismus

Gut, dass der Artikel gleich den Bogen über Hussein, Bin laden und Gaddafi spannt. Die drei Fälle haben sich nämlich unterschiedlich abgespielt und sind deshalb schwer über einen Kamm zu scheeren.
Hussein wurde aufgespürt, vor so etwas wie ein Gericht gestellt und verurteilt.
Bei Bin Laden wusste man wo er ist und hat ein paar Leute geschickt, um ihn kalt zu machen - die hätten den locker auch verhaften können.
Mit Gaddafi ist es wieder anders gelaufen. Den hat man gesehen und niedergeballert.
Wärend man sich bei Hussein also noch bemüht hat den Schein eines Rechtsstaates zu wahren, hat man sich dieser lästigen Formalität anlässlich Bin Ladens entledigt. Somit sprach auch nichts mehr dagegen Gaddafi einfach zu lynchen.

loki-san
43
26.10.2011, 11:33
Danke für den differenzierten und reflektierten Artikel!

Er spricht mir direkt aus der Seele.

Ingrid Goeschl
55
26.10.2011, 10:33
Es geht ja nicht darum, dass man standrechtliche Erschießungen gutheißen würde, aber die Verwunderung ob des Vorgehens der Soldaten gegen den Diktator verstehe ich auch nicht ganz.

Wie naiv stellen sich die Leute denn einen Krieg vor?

Krieg ist Mord, Vergewaltigungen, Verwüstung, Krieg bedeutet, dass junge Männer Mörder und Ermordete werden und dass Unschuldige und Kinder ohne Schmerzlinderung in irgendeiner Ecke sterben.

Gaddafi drohte mit einem "Strom von Blut", und es gab einen solchen, sein Blut war letztlich mit dabei.

Mitgefühl soll man mit jedem haben, mit den Kindern und auch mit dem sterbenden Diktator, dass das Mitgefühl mit den Kindern aber leichter fällt ist logisch.

Ich finde obigen Kommentar für in Ordnung.

onlooker
00
26.10.2011, 21:39
hoffentlich posten sie nichts mehr über humanität

-_-
23
26.10.2011, 09:35
vor einigen Monaten

sagte Gadafi immer etwas wie "live and die in Libyia", also er hat dort gelebt und ist dort gestorben, so wie er es immer wollte...

er hatte genügend Zeit um ins Exil zu gehen, wie Ben Ali

hotzenplotz1001
05
26.10.2011, 10:26
Wir haben Spiegelneuronen. Außer uns selbst hindert uns nichts an unserer angeborenen Fähigkeit zu Mitgefühl. Es ist von Vorteil, dieses Mitgefühl zuzulassen. Es lässt uns Menschen reifer werden - und kultivierter.

Mitgefühl ist eines der wesentlichsten Eigenschaften, die das Mensch-Sein ausmachen. Mitgefühl nur eingeschränkt empfinden zu können gilt als Krankheit. Menschen, darunter leiden, nennt der Volksmund ,Psychopathen‘.

onlooker
00
26.10.2011, 21:42
aber nur der volkmund, der profi versteht unter psychopat etwas ganz anderes,

hoffentlich laufen sie einer solchen killingmachine nicht in die arme

hotzenplotz1001
00
26.10.2011, 23:35
Was der Volksmund unter ,Psychopath’ versteht, gehört zu mehreren, recht unterschiedlichen Krankheitsbildern. Deswegen gilt der Ausdruck ,Psychopath’ unter Fachleuten als schlampig und ungenau, aber umgangssprachlich in Ordnung.

onlooker
00
27.10.2011, 09:14
es gibt sehr wohl eine genau definition eines psychopathen

und es gibt auch eine liste die das profil dieser täter genau beschreiben, also ist es eine eingegrenzte krankheit, und der volksmund ist in diesem falle falsch, ein kanadischer psychologe (hare) hat diese liste erstellt, nachdem er über jahre mörder in ihren gefängnissen besuchte und ihre beschreibungen ihres lebens in seine studien aufnahm,

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