Staunen über das "schöne Biest" LHC

24. Oktober 2011, 18:59
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Wissenschaftsbücher für den Herbst: Zwischen neuer Physik und Mathematik

Der Physiker Don Lincoln und der Schriftsteller Franzobel haben etwas gemeinsam: Sie bezeichnen den Teilchenbeschleuniger LHC als "Weltmaschine". Da steckt ein Staunen dahinter. Untermauert wird es im Werk der Edition Lammerhuber durch Bilder des Fotografen Peter Ginter, der Physiker und Techniker an den Experimenten zeigt. Kleine Figuren vor dem "schönen Biest", sagt Franzobel.

Lincoln gibt am "Beginn einer neuen Physik" einen leicht verständlichen, in die Tiefe gehenden Einblick in den Status quo der Forschung. Er erklärt, was wir über die Welt, in der wir leben, wissen. Und beschreibt, wie sich dieses Wissen durch die Experimente am LHC wandeln könnte. Wird man etwa das Higgs-Boson, den theoretisch angenommen Ursprung von Masse, entdecken? Oder wird man wissen, dass es das doch nicht gibt? So viel steht fest: Durch den LHC wird es eine neue Physik geben. (pi, (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 25./26. Oktober 2011)


Peter Ginter, Rolf-Dieter Heuer, Franzobel: LHC, Edition Lammerhuber, Baden 2011, 64 Euro.

Don Lincoln: Die Weltmaschine. Spektrum, Heidelberg 2011, 25,65 Euro.

  • Suchbild mit Forscher: Ein Blick auf "Alice", eines der Experimente am 
Teilchenbeschleuniger LHC
    foto: peter ginter

    Suchbild mit Forscher: Ein Blick auf "Alice", eines der Experimente am Teilchenbeschleuniger LHC

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