Kuchen im Ohr, pfuiwudl!

Ansichtssache24. Oktober 2011, 19:02
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foto: orf/günther pichlkostner
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Es existieren Dinge, für die reichen die Worte nicht. Zumindest jene Worte nicht, die einem im ersten Moment zur Verfügung stehen. Deshalb gab es zum Beispiel schon die Wiener Gruppe, die auf ihre (literarische) Weise Sprachroutinen durchbrochen hat. Und deshalb gibt es den Kasperl, seit jeher ein Hero der Ausdruckskraft.

Der Wiener Guignol und sein Gefolge (Oma, Sepperl, Hexe & Co) begegnen den empörenden oder aufregenden Dingen des Lebens zu rechter Zeit mit ureigenen, entgrenzenden Wortschöpfungen. Was wären denn die Wutausbrüche ohne "Krawuzikapuzi!", dem kultigen Ausspruch des Pezi-Bären?!

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