Brachte Insassen bei, die Gefängnisstäbe zu "elektrisieren"
Ein witziges Detail aus der frisch gelandeten Steve Jobs Biografie macht im Internet bereits die Runde. Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hatte in der High School Student offenbar ein Faible für Streiche. Schwierigkeiten bekam er, als er durch das Basteln an einer gefälschten Bombe eine Nacht im Gefängnis verbringen musste, berichtet Businessinsider.
Falsche Bombe wartete im Spint
Im Buch heißt es: "In der zwölften Klasse baute Steve Wozniak ein elektronisches Metronom - eines dieser Tick-Tick-Tick Geräte, die durch ihre gleichmäßigen Geräusche das Tempo für Noten vorgeben und im Musikunterricht eingesetzt werden - und merkte, dass das Teil wie eine Bombe klang. Er befestigte also einige Batterien auf dem Gerät und verstaute die präparierte 'Bombe' in einem Schulspind. Er stellte es so ein, dass das Öffnen des Spinds das Ticken beschleunigte. Als er später ins Büro des Direktors gerufen wurde, erwartete er, dass er - wieder einmal - den Mathematik-Schulwettbewerb gewonnen hatte."
Mutiger Direktor
Stattdessen wartete bereits die Polizei auf ihn. Der Direktor sei, als ihm von dem Gerät berichtet wurde, mutig mit dem Teil in sein Büro gerannt und habe die Drähte entfernt, um es zu deaktivieren. Nachdem "Woz" daraufhin erfolglos versucht hatte, sein Lachen zu unterdrücken, wurde er für eine Nacht in die Jugendstrafanstalt geschickt.
Liebe zu Streichen
Während seines kurzen Aufenthalts hatte der vife Student anderen Insassen beigebracht, wie sie die Kabel des Deckenventilators bearbeiteten und mit den Gitterstäben verbanden. Bei Berührung der Stäbe sollten die Streich-Opfer einen elektrischen Schlag bekommen.
Steve Wozniak ist aber nicht der einzige Firmengründer, der in jungen Tagen mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. (ez, derStandard.at, 21.10.2011)