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Nach einem Erdbeben der Stärke 7,2 in der Türkei hat Google seinen Online-Dienst "Person Finder" nun auch in der Türkei veröffentlicht. Dies geht aus einem Eintrag vom offiziellen Google.org-Blog hervor. Damit soll die Suche nach Vermissten erleichtert werden. Inzwischen ist von 264 Toten und 1.300 Verletzten die Rede, berichteten türkische Fernsehsender.
Person Finder ermöglicht Nutzern, Namen von Vermissten einzugeben und auch Informationen zu Menschen zu veröffentlichen, sobald sie etwas von ihrem Verbleib wissen.
Seit 2010 im Einsatz
Erstmals angeworfen wurde das Online-Tool im Jahr 2010, nachdem Haiti von einem Erdbeben erschüttert worden war. Auch nach dem durch ein Erdbeben in Japan ausgelösten Tsunami und einem Erdbeben in Christchurch, Neuseeland war Person Finder im Einsatz. Google zufolge wurden damit in Haiti 55.100 Personen registriert, in Neuseeland waren es 11.600 und in Japan über 600.000 Menschen.
Mehr Informationen finden sich auf der Website. (red)
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