Nach Erdbeben: Google startet "Person Finder" in der Türkei

24. Oktober 2011, 13:37
  • Artikelbild
    foto: dapd

Dienst soll bei Suche nach vermissten Personen helfen

Nach einem Erdbeben der Stärke 7,2 in der Türkei hat Google seinen Online-Dienst "Person Finder" nun auch in der Türkei veröffentlicht. Dies geht aus einem Eintrag vom offiziellen Google.org-Blog hervor. Damit soll die Suche nach Vermissten erleichtert werden. Inzwischen ist von 264 Toten und 1.300 Verletzten die Rede, berichteten türkische Fernsehsender.

Person Finder ermöglicht Nutzern, Namen von Vermissten einzugeben und auch Informationen zu Menschen zu veröffentlichen, sobald sie etwas von ihrem Verbleib wissen.

Seit 2010 im Einsatz

Erstmals angeworfen wurde das Online-Tool im Jahr 2010, nachdem Haiti von einem Erdbeben erschüttert worden war. Auch nach dem durch ein Erdbeben in Japan ausgelösten Tsunami und einem Erdbeben in Christchurch, Neuseeland war Person Finder im Einsatz. Google zufolge wurden damit in Haiti 55.100 Personen registriert, in Neuseeland waren es 11.600 und in Japan über 600.000 Menschen.

Mehr Informationen finden sich auf der Website. (red)

sicher eine gute sache. errinert mich jedoch ein wenig an das vorgehen der yakuza.

Respekt, weiter so!

der Person finder hat ja bei der Erdbebenkatastrophe in Japan auch einige leute wieder zusammengebracht!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.