Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Tokio - In einem Vorort der japanischen Hauptstadt Tokio ist fast acht Monate nach der Atomkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima ein radioaktiver Hotspot entdeckt worden. Wie die Behörden am Montag mitteilten, lag die auf einem unbebauten Grundstück in Kashiwa gemessene Strahlung einen Meter oberhalb der Erdoberfläche bei 2,0 Mikrosievert pro Stunde. Im Boden wurden sogar Werte von 57,5 Mikrosievert je Stunde gemessen.
Experten des Wissenschafts- und Technologieministeriums vermuten einen Zusammenhang zum Fukushima-Unglück. Die Kontaminierung sei durch in Regenwasser mitgeführtes radioaktives Caesium hervorgerufen worden, das aus einer kaputten Abflussrinne ausgetreten sei. Ein Beamter sagte, das Gebiet sei mit Flusssand und Plastikbahnen abgedeckt worden. Dadurch hätten die Radioaktivitätswerte in der Luft gesenkt werden können.
Kashiwa liegt etwa 195 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima entfernt. Dieses wurde am 11. März von einem Erdbeben und einem anschließenden Tsunami getroffen und schwer beschädigt. 20.000 Menschen starben oder werden noch vermisst. Zehntausende Menschen mussten ihre Häuser und Geschäfte in einer 20-Kilometer-Sperrzone verlassen. Die Region im Nordosten Japans wird erst in Jahrzehnten wieder bewohnbar sein. (APA)
Nach neuer Pannenserie an Japans havarierter Atomanlage
Es ist das vierte Leck innerhalb weniger als einer Woche
Anlage läuft wieder - Ursache waren vermutlich Arbeiten an technischen Schutzmechanismen
7.400-fach mehr als erlaubt
Strompreise um 15 Prozent gestiegen - Premier verspricht "stabile Energieversorgung"
Störung in der Atomruine: Reaktoren stundenlang nicht gekühlt - Betreiber Tepco versucht zu entwarnen
Der Betreiber des Atomkraftwerks soll Untersuchung von Reaktorgebäude blockiert haben
Zwei Jahre nachdem ein Erdbeben, eine Tsunamiwelle und ein Reaktorunglück den Nordosten Japans verwüsteten, geht der Wiederaufbau nur schleppend voran
Gesetzlicher Grenzwert mehr als 2.500-fach überschritten
Gedenken an die fast 19.000 Todesopfer
Staat wendet mit Zahlung von 10 Mrd. Euro drohend Insolvenz ab
Minamisoma gehört zu den Orten, die am stärksten von der Katastrophe in Fukushima betroffen waren. Das Reaktorunglück hat die Stadt in Sperrzone und bewohnbares Gebiet geteilt. Nun spaltet das Geld des Atomkraftbetreibers Tepco die Bevölkerung
"Wir fordern die Verantwortlichen dringend auf, sich weiterhin zu bemühen und wirklich wirksame Schritte zu unternehmen"
Betreiber Tepco: Abbau eines Reaktors nur mit Robotern möglich
Laut Behörde keine Spuren von Radioaktivität
GAU sei nicht alleine auf Erdbeben und Tsunami zurückzuführen
"Wenn alle Reaktoren abgeschaltet oder inaktiv bleiben, kann die japanische Gesellschaft nicht überleben"
Greenpeace entdeckt kurz vor dem Jahrestag des Atomunglücks stark erhöhte Strahlungswerte
Regierung unterstützt Reaktorbetreiber - Größter Energieversorger des Landes damit unter Staatskontrolle
"Endgültige Entscheidung" trotz großer Sorgen in der Bevölkerung getroffen - Nach Fukushima-Katastrophe waren alle AKW im Land abgeschaltet worden
Wir alle haben das recht den Schmutstromanbietern den Rücken zu kehren und so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten!
AtomgegnerInnen die noch nicht auf zertifizierten Ökostrom umgestiegen sind, sind für nich nicht glaubwürdig.
Informationen zum Umstieg:
http://marktcheck.greenpeace.at/atomstrom.html
http://marktcheck.greenpeace.at/9073.98.html
Ich vertraue seit 2004 auf den Familienbetrieb und Ökostrompionier Alpen Adria Energie www.aae.at
das sie Ökostrom beziehen.
Glauben sie aber wirklich das der grüne Strom darauf wartet bis sie ihre Elektrogeräte benutzen?
Solange nicht klare Zahlen vorliegen das dreckige Kraftwerke analog zur eingespeisten grünen Energie mit ihrer Produktion zurückfahren ist das für mich eher ein Witz.
Ich und auch andere haben hier schon oft geschrieben, dass es darauf ankommt WELCHEN STROMANBIETER ich mein Geld für die Stromrechnung gebe. Ist es ein EVU das auf der Strombörse ( mit Atom-und Fossilenergie) HANDELT oder ist es ein zertifizierter Ökostromanbieter, der jährlich Ökokraftwerke baut.
Gut erfklärt ist das Thema unter folgendem Link:
http://www.gutefrage.net/frage/bek... bieter-hat
Übrigens wenn Sie auf der Bank z.B: mit einem 20€ Schein einzahlen, bekommt der Empfänger auch nicht diesen Schein, sondern den GELDWERT.
Die berichteten Fälle von hot Spots in Tokyo haben offensichtlich tatsächlich nichts mit Fukushima zu tun. Im ersten Fall wurde unter einem unbewohnten Gebäude eine Kiste mit Flaschen gefunden, in denen sich Reste von Radium 226 (natürlich vorkommender Alpha/Gammastrahler, früher für Leuchtziffern und zur Krebsbekämpfung verwendet) befunden haben, in einem anderen Fall wurde die Quelle unter dem Asphalt einer älteren Straße lokalisiert, in einem dritten Fall wiederum Radium 226 unter dem Parkplatz eines Supermarktes. Offenbar ist man früher viel sorgloser mit radioaktiven Substanzen umgegangen, ohne dass allerdings in den hier beobachteten Fällen gesundheitlichen Beeinträchtigungen berichtet worden wären.
Wer soll das behauptet haben?
Die "böse Radioaktivität" aus Fukushima war sogar in Österreich registrierbar.
Aber zwischen "messbar" und "gesundheitlich relevant" besteht eben ein großer Unterschied.
Ebenso wie zwischen vereinzelten Hotspots und einer großflächigen Kontamination.
"...gemessene Strahlung einen Meter oberhalb der Erdoberfläche bei 2,0 Mikrosievert pro Stunde."
Wenn man das jetzt auf eine Jahresdosis hochrechnet erhält man ca. zwei- bis dreimal so viel wie die normale Dosis im Waldviertel.
Aber wir haben uns wieder mal sehr gefürchtet.
Übrigens wurde die 30-km-Sperrzone rund um Fukushima aufgehoben und zehntausende Menschen kehren in ihre Häuser zurück. Eine Nachricht die es interessanterweise nicht in die deutschen Schlagzeilen geschafft hat.
So viel zu "Japan zehntausende Jahre unbewohnbar"
Aber nur, wenn man nicht rechnen kann:
2 µSv/h = 48 µSv/d = 17520 µSv/a = 17,520 mSv/a
UND DAS IST BEI WEITEM MEHR ALS DIE DREIFACHE HINTERGRUNDSTRAHLUNG IM WALDVIERTEL!!!!
Sie sind nur ein dummer Troll, sonst nichts!
Nur wenn man dort ein Zelt aufstellt und sich ununterbrochen das janze Jahr über darin aufhält! Und das ist dann noch immer deutlich weniger als die als unbedenklich betrachteten 20mSv/a. Erst ab 100mSv/a sind statistisch nachweisbare Schäden zu befürchten (z.B. erhöhte Lungenkrebsrate bei Strahlenbelastung mit Radon - andere Krebsarten gehen dafür zurück).
Also was soll die Aufregung?
Im Streifen von 20-30km zum AKW wurde die Sperrzone aufgehoben, nicht "die 30-km-Sperrzone".
Somit muss für 59.000 der 80.000 evakuierten keine Zahlungen mehr geleistet werden. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
http://de.nachrichten.yahoo.com/starke-ra... 22798.html
http://derstandard.at/131701894... ierung-auf
>Eine Nachricht die es interessanterweise nicht in die deutschen Schlagzeilen geschafft hat. <
Nicht? Siehe z.B. oben!
"...gemessene Strahlung einen Meter oberhalb der Erdoberfläche bei 2,0 Mikrosievert pro Stunde."
Wenn man das jetzt auf eine Jahresdosis hochrechnet erhält man ca. zwei- bis dreimal so viel wie die normale Dosis im Waldviertel.
Aber wir haben uns wieder mal sehr gefürchtet.
Übrigens wurde die 30-km-Sperrzone rund um Fukushima aufgehoben und zehntausende Menschen kehren in ihre Häuser zurück. Eine Nachricht die es interessanterweise nicht in die deutschen Schlagzeilen geschafft hat.
So viel zu "Japan zehntausende Jahre unbewohnbar"
das aufheben der sperrzone hat mehr damit zu tun, die reperaturzahlungen und der menschen in lagern zu minimieren. somit haben sich vergessen zu erwähnen das die meisten gar nicht in die verstahlten gebiete zurückkehren wollen
Abgesehen davon, dass es unsinnig ist uS/h auf uS/Jahr hochzurechnen um zu vergleichen - woher nehmen sie die Annahme, dass die Dosisleistung im Waldviertel 0.7 bis 1 uS/h beträgt?
http://www.oerd.or.at/category/... osterreich
"Die natürliche Strahlenbelastung in Österreich [...]schwankt je nach Region zwischen 2 und 6 mSv im Jahr."
Dividiert durch 8640h/Jahr macht das 0,25 bis 0,7µSv/h.
Der Hotspot in Tokio liegt strahlt damit 3-8mal stärker als das Waldviertel. Allerdings an einem kleinen Fleck, im Waldviertel ist die Strahlung flächendeckend.
Das stimmt so nicht ganz - sie sprechen hier von der Strahlenbelastung der österreichischen Bevölkerung, die sich wie folgt zusammensetzt:
http://www.ages.at/ages/gesu... oelkerung/
Die gemessene Ortsdosisleistung (und die wird hier angegeben) ist um ein vielfaches geringer:
http://www.umweltnet.at/article/a... 83/1/29344
Wenn man lernen möchte, wie Propaganda funktioniert, braucht man keine Prawda aus den 50ern zu studieren. Es reicht, APA-Meldungen zu Fukushima zu lesen. Da wird (wie hier im letzten Absatz) einfach so formuliert, als wären die 20.000 Menschen an der Strahlung gestorben, und nicht an den Überschwemmungen. Da werden Schilddrüsen-Irritationen durch Jod zu Krebs, Hotspots zum Normalfall usw., usf.
Ergebnis: eine manipulierte Bevölkerung, die glaubt (siehe Postings), man holt sich in einer Woche Japan eine tödliche Strahlendosis.
Der "Marsch durch die Institutionen". Ein "AntiAtomkraft"-Gutmensch in der Redaktion ist Millionen wert.
Dito Gene, dito Banken, dito Klima.
Und wir machen uns über die nordafrikanischen Demokratien Sorgen....
Ich glaube, das kommt Dir nur so vor, weil Du voreingenommen bist.
Der letzte Absatz ist eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse vom März, erwähnt das Erdbeben UND den Tsunami, dass 20.000 Menschen gestorben sind UND dass Zehntausende die Sperrzone verlassen mussten.
Im ersten APA-Artikel "Stark erhöhte Radioaktivität in Tokio gemessen" wurde zwar mit keinem Wort gelogen, zwischen den Zeilen aber eindeutig der Eindruck vermittelt, ganz Tokio wäre hochgradig verstrahlt und stehe kurz vor der Evakuierung.
Immerhin so eindeutig, dass viele Zeitungen das in den Titel setzten: z.B. die Oberösterreichischen Nachrichten: "Radioaktivität erhöht - Tokio knapp vor Evakuierung"
Tokio hätte moralisch auf jeden Fall das Recht, für einen solchen Rufmord (Touristenabschreckung) eine Entschädigung zu verlangen.
Anders als molekühl sehe ich aber weniger eine finstere Anti-Atom-Lobby dahinter als eine Kombination aus Unwissen und der Befolgung von "Aufreger verkaufen sich gut".
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.