Stellenplan

Bundesheer-Beamte sollen ins Innenministerium wechseln

23. Oktober 2011, 22:13

Darabos möchte Vereinbarung für 200 Posten

Wien - Rund 200 Bundesheer-Beamte sollen ins Innenministerium wechseln, plant Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ). Er strebt eine Vereinbarung mit Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) an, berichtet die "Presse". Darabos muss gemäß dem Stellenplan bis 2014 fast 1.000 der knapp 24.000 Posten in seinem Ressort abbauen. Für rund 400 ist ein Wechsel ins Finanzministerium vereinbart.

Bisher wurden schon 43 Mitarbeiter versetzt, 145 Bedienstete sind dem Finanzministerium zum Dienst zugeteilt, jeweils rund 40 sind im Auswahlverfahren bzw. haben es schon positiv absolviert. (APA)

Kommentar posten
21 Postings
favonius
00
13.12.2011, 14:04
400 Finanzler mehr

Was nützen uns weitere 400 Finanzbeamte mehr? Kümmern die sich dann um die Steuerhinterziehungen in den eigenen Reihen?

positiv gesehen
00
9.11.2011, 00:27
je größer das innenministerium je mehr feinde im inneren

daher muss jetzt das polizeibefugnisgesetz nachjustiert werden damit man die potentiellen terroristen (bürger mit nicht regierungskonformer meinung) besser kontrollieren kann.

beim strafgesetz ist das am vergangegenen freitag mit den stimmen der antiterrorparteien im bundesrat durchgewunken worden.

Wo ist mein Geld
10
7.11.2011, 10:11
Wer kann die schon brauchen?

Was da bei unserem Bundesheer herumläuft ist ja für sonst nichts zu gebrauchen. von 1000 Soldaten haben vielleicht 2 das Zeug um irgendetwas anderes arbeiten zu können. Dieser Verwaltungsapparat ist so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie schon gar nichts mehr machen können ohne gleich ein Burnout zu bekommen.

Lt K.....
00
11.12.2011, 09:41

Es ist sehr schade, daß Sie so ein Bild vom Heere haben und ich finde, daß es nicht der Wahrheit entspricht.

So wie Sie sich geben, haben Sie keine Soldaten in Ihrem Bekanntenkreise und maßen sich aber trotzdem ein Urteil über sie an.

Zum Speiben.

microwave
00
11.12.2011, 12:15
Großer Irrtum ich habe sehr viel Kontakt zum ÖBH

und kann ziemlich genau sagen was da abgeht. Alles nur Show und Sandkastenspiele. Die große Masse der Offiziere sind nur Verwaltungsbeamte und Dampfplauderer und könne gar nichts. Gut ihr Kriegshandwerk mögen sie vielleicht beherrschen aber das brauchen wir, Gott sei Dank, ja nicht beweisen.
Wer noch ein wenig Kompetenzen haben sind die bei der Truppe. Der Gesamte Führungsstab ist unnötig aufgebläht.

Lt K.....
00
11.12.2011, 13:07

Ja, das ist aber nun kein Phänomen des Offiziersstandes, sondern ist der gesamten österreichischen Beamtengesellschaft anheim, daß viele halt einfach unnötig sind.

Aber da ich aufgrund meines Alters - noch - nicht hinter einem Schreibtische versauere, sondern „bei der Truppe“ bin, brauche ich mich ja eigentlich gar net angegriffen fühlen.

watzlilaus "walmoerder" wondratschek
 
31
24.10.2011, 15:47
Das Erbe der Regierung Klaus...

Die Gleichstzung des "definitven Dienstverhaeltnisses" eines Beamten mit Unkuendbarkeit ist keine "uralte" Tradition, sondern wurde von der ersten schwarzen Alleinregierung durchgesetzt: Vorher war Kuendigung wegen Bedarfsmanges moeglich.
Warum wohl - weil man dadurch die schwarze Beamtengewerkschaft zufriedenstellte, den Beamten (die nicht gerade risikofreudig sind) ein Zuckerl gab und die schwarzkonservative Mehrheit der Beamten auf eine Generation einzementierte.

Es waere endlich an der Zeit, dass man diese Beamtenprivilegien zurechtstutzt und - wie sonst ueberall - ueberfluessigen Mitarbeitern die Chance gibt, ander Wirkungsfelder zu finden!

Lt K.....
00
11.12.2011, 09:42

Das Erbe der Regierung Klaus ist weniger existenzbedrohlich als Kreiskys Schuldenrucksack, der kaum noch zu tragen ist.

Prof. Alois
 
01
31.10.2011, 21:44
Ein ahistorischer Zugang zu diesen Dingen ist erlaubt

bleibt aber ein ahistorischer Zugang.

Zu Zeiten Klaus war das Dritte Reich noch nicht so lange her. Das Dritte Reich kannte keine unabhängigen Beamten.

exile in mainstream
10
24.10.2011, 15:03

ein grund mehr die agenden des zivildienstes von dort in ein weniger belastetes haus zu transferieren

Orakel von Lissabon
 
22
24.10.2011, 12:58
Das passt zum Gesamtbild,

man nimmt eben an, dass der nächste Feind von innen kommt, deshalb wird das Innenministerium sowie die Polizei sukzessive verstärkt.
Der nächste Feind, das sind wohl aufgebrachte Bürger sein, die es nicht mehr lustig finden, dass Sie von den EU-Bank-Marionetten enteignet werden.

Althase
00
24.10.2011, 12:48

Na hoffentlich fliegen dafür aus dem BMI jene raus, die für den Generalverdacht gegen die terroristische Bevölkerung Österreichs stehen.
ja ja, ich weiss, ein frommer Wunsch ...

j.h.k.
11
24.10.2011, 11:29
nach schlögl, strasser, platter und mizzi is des a scho wuascht!!

Politisch unkorrekt
10
24.10.2011, 10:40
Könnte nicht der Darabos ins Innenministerium wechseln? Dann hätte man mit Mikl-Leitner endlich einen "harten Kerl" in der Landesverteidigung und der Darabos kann mit seiner Humanismusoffensive ein paar Grauslichkeiten aus dem Terrorgesetz streichen.

Eine Win-Win-Situation.

Cato der Ältere1
20
24.10.2011, 08:38
..und jetzt läuft der Großteil schon als 900 herum.

..und in der Milak bilden sie nach wie vo Vollkontigente aus um dann 25 Generalstäbler (weil ma eh no kanne hobn) aus dieser Masse zu holen und der Rest wird auch 900.

Ja, wir sind ein sehr reiches Land....

Lt K.....
00
11.12.2011, 09:42

Vollkontingente an der MilAk?

Wo leben Sie bitte ??

Prof. Alois
 
01
31.10.2011, 21:47
Warum sollte das her anders agieren als jedes andere Ministerium auch

Würde es Sie glücklicher machen, wenn dieselbe Besoldungsstufe anders genannt würde als "General" ?

Ludwig Wahnsinn
00
24.10.2011, 17:40
Wieso ich versteh sie nicht

man muss doch das Gebildete Volk wo unterbringen

Es wird die 4. Generalstabsdivision gegründet mit ca 15.000 Generalstäblern, das bedeutet in Summe

15.000 Adjutanten
15.000 Sekretärinen
15.000 Chaffeure
15.000 Chargen

also in Summe würde das dann hinkommen, nicht eingerechnet das übrige personal das zur Beschaffung und Versorgung noch dazu kommt.

Ihr Sohn geht auf die MILAK und wird General, so heißt es doch und der Darabos braucht Wähler

Ludwig Wahnsinn
01
24.10.2011, 08:28
na das wird lustig

die neue poliezeieinheit

1. Polizeigrenadierbrigade
7. Finanzpionierbattailon
3. Wirtschaftslandwehrregiment
9. AUA Luftabwehrtruppe
6. Siemensfernmelde Brgade
5. RK-Infantrie und Feldregiment

fehlt nur noch die Berufsfeuerwehr und die Telekom

Verbatim
00
24.10.2011, 07:55

Was wechseln? Warum nicht gleich mit 45 - 48 Jahren in Pension. Aja stimmt im Innenministerium herrscht ja not am Mann/Frau...

24.000 Posten beim Heer!?!? das sind ja mehr als wir Soldaten mobil machen können...

en ymmärrä
01
24.10.2011, 10:01

Haben Sie ein Problem damit?
Das ist Beamten-Recycling. In anderen europäischen Ländern würden sie gekündigt. In Österreich ist es sozial verträglicher, wenn man bedenkt, dass ehemalige Beamte wahrscheinlich keinen Job in der Privatwirtschaft bekommen.
Die Frage ist, ob sie ihre Arbeit im Innenministerium gut machen können und ob es nicht für die Ministerien bzw. für die Verwaltung besser wäre, neue Leute aufzunehmen.

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