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Facebook Irland ist ins Kreuzfeuer der Datenschützer geraten, nach dem die Gruppierung "Europe vs Facebook" um den österreichischen Jus-Studenten Max Schrems 22 Beschwerden gegen das soziale Netzwerk eingereicht hatte. Der Irish Data Protection Commissioner (IDC) werde den Beschwerden nun nachgehen und habe die Ermittlungen eingeleitet. Der primäre Vorwurf: Die Betreiber des sozialen Netzwerks "Schatten-Profile" von Usern erstellen. Betroffen seien nicht ausschließlich Mitglieder des Netzwerks.
Ermittlungen eingeleitet
IDC habe bereits umfassende Ermittlungen in die Wege geleitet. Ohne Mitwissen der Internet-User habe die irische Niederlassung Facebooks Namen, Telefonnummern, Email-Adressen, Job-Informationen genauso wie private Daten wie die sexuelle Orientierung von Nutzer erfasst und damit Profile erstellt. Untersucht werde auch, ob die Daten missbraucht wurden. Von den Facebook-Mitgliedern selbst seien all jene Nutzer außerhalb der USA und Kanada betroffen. Kommende Woche wolle IDC Facebook nun einen Besuch abstatten. Die Untersuchung werde etwa eine Woche dauern. (zw)
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wow, da hat der idc aber in paar mindmasters unter seinen mitstreitern. die it von fb in einer woche überprüfen und feststellen, was tatsächlich gesammelt wird und was nicht?
oder setzt man sich zu fb in einen konferenzraum, frisst deren kaffee und kuchen und lässt sich versichern, dass eh nix gespeichert wird? vielleicht durch ein paar powerpoint-präsentationen belegt?
"profile" bzw. datenaggregate über menschen, die selbst gar keinen account bei facebook haben. aber facebook-user können ja auch daten über *andere* personen preisgeben. diese können theoretisch auch systematisch gesammelt und ausgewertet werden, also einem namen zugeordnet. sowas wäre dann ein schattenprofil. bzw. könnten auch zu existierenden userprofilen "zusatzinfos" zugeordnet werden, die irgendjemand gepostet hat.
hier der originaltext von europe vs. facebook: http://www.europe-v-facebook.org/Compalint... ofiles.pdf
.. bringt nichts.
1. haben die meisten keine Vorstellung davon, welche Daten wirklich gesammelt werden und schon gar nicht, was man damit machen kann.
2. Bietet FB einiges, das vielen Menschen sehr wichtig geworden ist. Wenn auch vieles entbehrlich ist, so ist es toll, Freunde aus der Kindheit/Jugend leicht wiederzufinden, Kontakt mit Leuten, die weit weg leben, zu halten. Zwischenmenschlicher Kontakt im Alltag auch oberflächlicher Natur ist wichtig und wertvoll und bewahrt vor Vereinsamung.
Fazit: Man muss den Leuten helfen, die nötige Sensibilität über ihre Daten zu entwickeln. Z.B. nicht schreiben, bevor man das haus verlässt usw.. Und natürlich weiter aufklären, was mit den Daten passiert. Dialog hilft, verteufeln erzeugt Widerstand.
... geht es um Schattenprofile, also Daten über Menschen, die sich NICHT auf FB registriert haben. Darum sind 2. und ihr Fazit für diese Menschen nicht anwendbar.
Ihr Punkt 1. ist schon fast wie der Strausskopf im Sand.
Ich habe mich vornehmlich auf Standpunkte der Postings bezogen, vielleicht nicht klar genug.
Der Bezug auf FB-User in meinem Posting ist gewollt, denn die Schattenprofile betreffen laut Artikel sehr wohl auch FB-User.
Zitat: "Betroffen seien nicht ausschließlich Mitglieder des Netzwerks."
Aber ich finde auch, dass man die Nicht-FB-ler explizit darauf aufmerksam machen muss. Daher mein Fazit für den Dialog und Aufklärung. Ich denke, dass wir ähnlich geartete Anliegen haben.
Schönen Tag
Na hey was glaubst du denn? Das ist ähnlich wie mit dem Stress-Test der Atom-Lobby oder wenn die Behörden ein Bordell begutachten, der Besitzer aber schon ein paar Stunden zuvor eine Warnung erhält. Dort wird man natürlich alles finden ... ist doch klar.
Es ist doch heutzutage fast schon egal, wo man seine Daten bekannt gibt. Bestellt man etwas - und das nicht mal online - werden die Adressdaten weitergegeben und man bekommt Tonnen von Werbung.
Tragt man sich bei FB ein -und nicht mal das ist nötig- wird man auch zwangsbeglückt und "vernetzt".
Ich denke man müsste sich schon irgendwo in den Dschungel verkrümeln, sich irgend einem Dorf von Ureinwohnern anschließen, damit man seine Ruhe hat. :-)
Nein, deshalb ist es noch lange nix gutes - aber "Sonnenkönig" und die Grünstrichler zeigen eindeutig, dass sie nicht verstanden haben worum es geht.
Wer Mitglied ist, wird erfasst - das ist selbstverständlich.
In diesem Artikel geht es aber darum, dass Nicht-Mitglieder profiliert werden.
Der Kommentar ist also völlig am Thema vorbei und im Kontext des Artikels natürlich nicht lesenswert.
join diaspora!
http://www.diasporafoundation.org
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