Datenschützer wollen Facebook wegen "Schattenprofilen" überprüfen

Zsolt Wilhelm, 23. Oktober 2011, 16:03

Verdacht auf geheime Erstellung von Nutzerprofilen - Europäische User betroffen

Facebook Irland ist ins Kreuzfeuer der Datenschützer geraten, nach dem die Gruppierung "Europe vs Facebook" um den österreichischen Jus-Studenten Max Schrems 22 Beschwerden gegen das soziale Netzwerk eingereicht hatte. Der Irish Data Protection Commissioner (IDC) werde den Beschwerden nun nachgehen und habe die Ermittlungen eingeleitet. Der primäre Vorwurf: Die Betreiber des sozialen Netzwerks "Schatten-Profile" von Usern erstellen. Betroffen seien nicht ausschließlich Mitglieder des Netzwerks.

Ermittlungen eingeleitet

IDC habe bereits umfassende Ermittlungen in die Wege geleitet. Ohne Mitwissen der Internet-User habe die irische Niederlassung Facebooks Namen, Telefonnummern, Email-Adressen, Job-Informationen genauso wie private Daten wie die sexuelle Orientierung von Nutzer erfasst und damit Profile erstellt. Untersucht werde auch, ob die Daten missbraucht wurden. Von den Facebook-Mitgliedern selbst seien all jene Nutzer außerhalb der USA und Kanada betroffen. Kommende Woche wolle IDC Facebook nun einen Besuch abstatten. Die Untersuchung werde etwa eine Woche dauern. (zw)

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Wer braucht für cookies das Web?

wow, da hat der idc aber in paar mindmasters unter seinen mitstreitern. die it von fb in einer woche überprüfen und feststellen, was tatsächlich gesammelt wird und was nicht?
oder setzt man sich zu fb in einen konferenzraum, frisst deren kaffee und kuchen und lässt sich versichern, dass eh nix gespeichert wird? vielleicht durch ein paar powerpoint-präsentationen belegt?

sry die frage, aber was sind denn bitte "schattenprofile"?

"profile" bzw. datenaggregate über menschen, die selbst gar keinen account bei facebook haben. aber facebook-user können ja auch daten über *andere* personen preisgeben. diese können theoretisch auch systematisch gesammelt und ausgewertet werden, also einem namen zugeordnet. sowas wäre dann ein schattenprofil. bzw. könnten auch zu existierenden userprofilen "zusatzinfos" zugeordnet werden, die irgendjemand gepostet hat.
hier der originaltext von europe vs. facebook: http://www.europe-v-facebook.org/Compalint... ofiles.pdf

Schwarz-weiß-Denken

.. bringt nichts.

1. haben die meisten keine Vorstellung davon, welche Daten wirklich gesammelt werden und schon gar nicht, was man damit machen kann.

2. Bietet FB einiges, das vielen Menschen sehr wichtig geworden ist. Wenn auch vieles entbehrlich ist, so ist es toll, Freunde aus der Kindheit/Jugend leicht wiederzufinden, Kontakt mit Leuten, die weit weg leben, zu halten. Zwischenmenschlicher Kontakt im Alltag auch oberflächlicher Natur ist wichtig und wertvoll und bewahrt vor Vereinsamung.

Fazit: Man muss den Leuten helfen, die nötige Sensibilität über ihre Daten zu entwickeln. Z.B. nicht schreiben, bevor man das haus verlässt usw.. Und natürlich weiter aufklären, was mit den Daten passiert. Dialog hilft, verteufeln erzeugt Widerstand.

Das mag schon alles für User stimmen, die freiwillig auf FB sind, aber im Artikel ...

... geht es um Schattenprofile, also Daten über Menschen, die sich NICHT auf FB registriert haben. Darum sind 2. und ihr Fazit für diese Menschen nicht anwendbar.

Ihr Punkt 1. ist schon fast wie der Strausskopf im Sand.

Ich habe mich vornehmlich auf Standpunkte der Postings bezogen, vielleicht nicht klar genug.

Der Bezug auf FB-User in meinem Posting ist gewollt, denn die Schattenprofile betreffen laut Artikel sehr wohl auch FB-User.
Zitat: "Betroffen seien nicht ausschließlich Mitglieder des Netzwerks."

Aber ich finde auch, dass man die Nicht-FB-ler explizit darauf aufmerksam machen muss. Daher mein Fazit für den Dialog und Aufklärung. Ich denke, dass wir ähnlich geartete Anliegen haben.
Schönen Tag

und facebook irland wird von dem hausbesuch komplett überrascht sein und keine zeit gehabt haben, allfällige verdächtige daten zu löschen.

Na hey was glaubst du denn? Das ist ähnlich wie mit dem Stress-Test der Atom-Lobby oder wenn die Behörden ein Bordell begutachten, der Besitzer aber schon ein paar Stunden zuvor eine Warnung erhält. Dort wird man natürlich alles finden ... ist doch klar.

Es ist doch heutzutage fast schon egal, wo man seine Daten bekannt gibt. Bestellt man etwas - und das nicht mal online - werden die Adressdaten weitergegeben und man bekommt Tonnen von Werbung.

Tragt man sich bei FB ein -und nicht mal das ist nötig- wird man auch zwangsbeglückt und "vernetzt".

Ich denke man müsste sich schon irgendwo in den Dschungel verkrümeln, sich irgend einem Dorf von Ureinwohnern anschließen, damit man seine Ruhe hat. :-)

Das ist aber schon ein bissl ein Unterschied, ob ein Versandhändler mit deiner Zustimmung deine Adresse hat, oder Facebook ohne deine Zustimmung deine sexuelle Orientierung...

Nun, da haben Sie recht. Woher würde denn dann Facebook meine sexuelle Orientierung kennen... Ich mein, mal angenommen, ich wäre nicht bei FB?

Steht in Artikel, dass dass Teil der “Schattenprofile“ war - wo sie es hergenommen haben, darfst mich auch nicht fragen.

Ganz so ist es glaube ich nicht.

Das wäre ja eine Kapitulationserklärung vor der Gleichschaltung und Bürgerüberwachung, die momentan läuft.

Kommende Woche wolle IDC Facebook nun einen Besuch abstatten.

So, als ob die Polizei ankündigt, bei Ihnen nächste Woche nach Beweismitteln suchen zu wollen.

Wer immer noch beim Fetzenbook Mitglied ist, der ist wirklich selber schuld.

Ich habe dort ein Profil mit Fantasy-Namen erstellt. Das Passwort weiß ich aber nicht mehr ... war schon ewig nicht mehr drinnen ... aber FB hat ja soooo viele angemeldete User ;-)

Geh' bitte wer macht das grün?

Ist euch schon klar, dass Schattenprofile nichts mit registrierten Benutzern zu tun haben?

Schattenprofile sind Profile von Nicht-Mitgliedern:
http://europe-v-facebook.org/Compalint... ofiles.pdf

aha und deshalb ist es nun gut oder was?

Nein, deshalb ist es noch lange nix gutes - aber "Sonnenkönig" und die Grünstrichler zeigen eindeutig, dass sie nicht verstanden haben worum es geht.

Wer Mitglied ist, wird erfasst - das ist selbstverständlich.

In diesem Artikel geht es aber darum, dass Nicht-Mitglieder profiliert werden.

Der Kommentar ist also völlig am Thema vorbei und im Kontext des Artikels natürlich nicht lesenswert.

Ich glaub schon, dass er wusste worum es geht. Facebook ist nur u.a. eine Wurzel des Übels.

schon wieder so einer der...

raunzt und sudert weil er nix kann, nix hat und nix is. Leider gibt es unzählige von diesen Versagern in unserem Land.

Tun sie sich selbst und ihren Mittmenschen einen gefallen...

sei sollten endlich mal ihre zahntechnikerlehrer abschliessen!
es heisst nicht fetzenbook sondern noch immer facebook.
ist das bis zu ihnen in den wald noch nicht durchgedrungen?

Ja und wer Apple Produkte nutzt, Wikipedia glaubt und Google traut

ist auch selber schult. Get Over It!

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