Arzt floh nach Äußerung über Chávez' Lebenserwartung

22. Oktober 2011, 08:52

Venezolanischer Präsident hat angeblich nur noch zwei Jahre zu leben

Caracas - Ein venezolanischer Arzt ist nach eigenen Angaben wegen einer Äußerung über die Lebenserwartung des krebskranken Präsidenten Hugo Chávez zur Flucht aus dem Land gezwungen worden. Salvador Navarrete schrieb am Freitag in einem offen Brief in der linken Tageszeitung "Tal Cual", er habe nach einem Interview mit dem mexikanischen Magazin "Milenio" am Montag, in dem er Chávez wegen seiner Krebsart nur noch zwei Jahre zu leben gegeben hatte, wegen nicht näher benannter "Ereignisse" ins Ausland fliehen müssen.

Chavez' versichert wieder gesund zu sein

In dem Interview hatte Navarrete gesagt, er habe bis 2002 zu Chávez' Ärzteteam gehört und behandele derzeit seine Familienmitglieder. Von ihnen habe er erfahren, dass Chávez an einer sehr aggressiven Krebsart leide, bei der ein Patient maximal zwei Jahre zu leben habe. Dem 59-jährigen Präsidenten war im Juni in der kubanischen Hauptstadt Havanna ein Tumor entfernt worden. Seitdem reiste er wiederholt zur Chemotherapie nach Kuba. Am Donnerstag versicherte Chávez, die Behandlung sei ein Erfolg und er sei von der Krankheit frei. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 58
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Sausewind
00
26.11.2011, 19:29
Ich mache mir wegen Chavez keine Sorgen

Kein Arzt kann vorhersagen, wie lange ein Patient lebt, ganz egal welche Krankheiten er hat.

Es kommt nicht so sehr auf eine Krankheit an, sondern auf den Überlebens-Lebenswillen eines Patienten.

Konrad Chreeb
02
26.10.2011, 19:37
"Arzt floh nach Äußerung über Chávez' Lebenserwartung" oder hat "wegen nicht näher benannter "Ereignisse" ins Ausland fliehen müssen"?

Ist zwar kein direkter Widerspruch. Aber es soll scheinbar der Eindruck erzeugt werden, dass hier ein Zusammenhang besteht. Schlechter Journalismus oder gezielte Propaganda? Wie auch immer: Erstens ist Dr. Salvador Navarrete - laut Aussage anderer Ärzte - nie der persönliche Arzt von Chavez oder eines seiner Familienangehörigen gewesen. Und zweites hat er nie einen persönlichen Zugang zur Krankenakte von Chavez gehabt. (Quelle: http://www.avn.info.ve/node/83517) Nun es scheint, da ja auch keinerlei Beweise vorliegen, dass die Geschichte wohl eher etwas mit den bevorstehenden Präsidentenwahlen als mit Chavez Erkrankung selbst zu tun hat.

Horst Holger
20
7.11.2011, 20:36
tolle Quelle, die Sie da angeben...

página no encontrada....
Sie sollten sich statt über kaputte Staastseiten lieber über die Medien, die auch gelesen werden (können) informieren. eluniversal.com oder elimpulso.com sind gute und neutrale Beispiele
Richtig ist: der Arzt hat Chavez nachweislich während seiner Krebskrankheit behandelt, also kennt er auch seine Krankenakte. Basta!

nAK
03
25.10.2011, 19:19
Mediale Stinkbomben

"Ein us-amerikanischer Journalist ist nach eigenen Angaben, nach seiner Kritik gegen die Aussenpolitik der US-Regierung ins Ausland geflohen."

Jede unserer "seriösen und unabhängigen Medien" würde eine solche Meldung ablehnen, weil der Beweis aussteht, dass diesem Journalisten eine Gefahr drohte und behaupten, dieser Journalist versuche sich in Szene zu setzen.

Bei den Linksregierungen in Südamerika ist eine solche Meldung aber immer recht, seriös und natürlich unabhängig ...

Horst Holger
20
7.11.2011, 20:38
Köstler, Du hier?!

etwa aus dem Sommerschlaf erwacht? Oder nur aus versehen wieder unter Deinem "echten" Postingnamen unterwegs? Inhaltlich sind Deine Postings leider immer noch nicht besser geworden....

lagrangian
70
24.10.2011, 13:43

zwei jahre zu viel...

sonja1978
10
23.10.2011, 10:37

Vielleicht hab ichs ja vergessen. Aber warum ist der Chavez gschwind nochmal auf GWB´s Achse der Bösen gelandet?

Aber nicht nur wegen der Schwefelgeruch-Aussage bei der UNO, oder?

Porqué no te callas?
00
24.10.2011, 14:17

da bist du wohl eher fehlinformiert. chavez war nie auf der achse des pösen. wäre er aber wohl gern, um mehr aufmerksamkeit zu erheischen. :)

hansito
00
23.10.2011, 18:40

Dann verschweigen Sie bitte nicht seine Verbindungen zur FARC, zu Gadafi, zu Lukaschenko, zum Iran, zur ETA, usw. oder hams des schon vergessen?

nAK
00
25.10.2011, 19:20

Belzebub und Baal, sowie Attila fehlen noch in deiner Liste...

Horst Holger
00
7.11.2011, 20:40
na, aber den Kim, die Fidels und andere nette Herren wurden unterschlagen

diese Fakten kannst auch Du nicht, lieber Albert, verdrehen.....es wird einsam um Chavez, so langsam sterben allöe seine Freunde weg....(erst kürzlich hat es neben Gaddafi auch seinen Kumpan, den FARC Führer erwischt..)

sonja1978
23
23.10.2011, 21:32

Na sehen Sie. Klappt doch - Frage vollständig beantwortet.

Was genau war wirklich problematisch und was war einfach für US problematisch?

hansito
62
24.10.2011, 04:38

Am besten lernens Spanisch, fahren nach Venezuela und fragen den Erleuchteten selber! Tipp: Googeln wäre eine Alternative! Aber Sie haben schon recht - die FARC stellt nicht wirklich ein Problem dar, die ETA ist ja auch nur ein Pfadfinderverein, im lustigen Iran und Weisrussland ists doch auch nicht so fad, und der Gadafi, tja der lebt ohnehin nicht mehr! Sonja, auf ins eins der soz. Paradiese und von dort aus die Kapitalisten kritisieren!

Aung San Suu Tschi
 
15
23.10.2011, 02:01
Wie kann ein behandelnder Arzt eine Diagnose eines Patienten veröffentlichen? Wie ist da die gesetzliche Lage in Venezuela?

Dass diese Art der Veröffentlichung in einem politischen Kontext gesehen werden muss, ist auch einem Venezuela-Unkundigen klar.

Wie lange zum Beispiel wurde hierzulande über die Krankheit von Alois Mock gelogen (dem es zur Zeit im übrigen gar nicht gut gehen soll)?

Wie war das mit der Story von Pröll jun.?

Also wie immer: Putzen wir zuerst mal unser Land mit dem Reinigungsmittel "Wahrheit", bevor wir uns wegen ferner Länder aufbudeln.

Thomas Mohr
 
23
23.10.2011, 08:26

Blödsinn. Erstens ist er NICHT der behandelnde Arzt also nicht an die Schweigepflicht gebunden. Zweitens schlußfolgert er aus dem was bekannt ist (teilweise durch Chavez selbst). Drittens, Operation eines baseballgroßen Tumors und fünf Chemotherapiezyklen deuten in diesem Setting (Tumor des Beckenbereiches) auf zumindest lokale Metastasierung hin - und damit dürfte die Prognose des Arztes mit hoher Wahrscheinlichkeit der realität nahekommen.

Aung San Suu Tschi
 
13
23.10.2011, 14:44
Wieso denn gleich so bös?

Danke, dass Sie die medizinischen Daten noch zusätzlich erläutert haben. Schon 5 Chemo-Zyklen lassen in der Tat auf Metastasierungen schließen.

Inwieweit dieser Arzt dennoch an der Behandlung beteiligt war, bleibt jedoch unklar. Denn wenn er nicht (mehr) einer der Behandler war, wie kann er dann eine valide Prognose stellen, ohne die präzisen Laborergebnisse DIESES Patienten vor Augen zu haben?

Da scheint doch wieder die Politik im Spiel zu sein.

& zu Ihnen: Bosheit bringt nichts, das ist eine Grundwahrheit der Psychosomatik.

Porqué no te callas?
10
24.10.2011, 14:20

was ist am vorposting bitte "bös"? oder kannst du einfach nicht ertragen dass deine "argumente" widerlegt wurden?

Thomas Mohr
 
01
23.10.2011, 15:22

Jede Tumorprognose beruht auf dem Staging der Krankheit und bekannten medianen Überlebenszeiten. Aus dem bekannten Material (Lokalisation Becken, Größe Baseball, postoperative Chemo) fallen schon einmal Dickdarm und Blasenkrebs (den hätte er früher bemerkt), Leber und Niere (da geht normal keine Chemo) aus. Bleiben nur die unangenehmen kleineren Sachen wie z.B. Pankreas. Da ist es keine Zauberei rückzuschließen dass Chavez nicht mehr lange unter uns weilen wird.

yomellamo
43
22.10.2011, 21:26
wenn Hugo bald sterben muss,

welchen seiner familienmitglieder wird er dann als nachfolger aufs ewige präsidentenamt heben?

Der Neue Mensch
01
23.10.2011, 19:39
Bruder Adán

nAK
10
25.10.2011, 19:21

Wenn er gewählt wird, warum nicht?!
Adán war lange Zeit politisch aktiv, bevor Hugo überhaupt daran dachte. Adán ist der politische "Vater" seines Bruders.

Wenn er gewählt wird, wie z. B. als Gouverneur in der Provinz Barinas, warum denn nicht?
Aber ihr freut euch zu früh, noch lebt der Hugo Chavez.

yomellamo
00
25.10.2011, 21:17

natürlich wird Adan gewählt... von seinem Bruder Hugo nämlich.

Dank all der manipulationen wurde ja das venezolanische volk ja erfolgreich von der bürde jeglicher politischer entscheidungen befreit.

abu al-walid muhammad
 
00
24.2.2012, 15:22

Ich werde nie verstehen, warum Leute wie du einfach so viel lügen können.

Keine einzige internationale Organisation hatte an den Wahlen in Venezuela etwas auszusetzen, noch nicht einmal die Regierung der USA.

Der Neue Mensch
00
25.10.2011, 19:54
Adán wird aber nicht gewählt werden,

wenn sein Bruder Hugo nicht mehr ist. Ihm fehlt schlicht und einfach das Charisma. Der ist ungefähr so spröde und technokratisch wie Raúl Castro.

Deshalb hat Adán neulich auch schon vorgebaut und gesagt, dass die Revolution eigentlich keine Wahlen braucht.
http://www.noticierodigital.com/2011/06/a... unica-via/

Aber in der Ankündigung, dass die Chavistas die Macht auch im Falle einer Wahlniederlage nicht abgeben werden, ist er ja nicht alleine in Hugos faschistoider Führungsriege.

Nicolas Castillo
01
24.10.2011, 10:42
ist auch mein Tip

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