Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Rambo spielen und Blödsinn machen: Kaum war der Vorgesetzte aus dem Zimmer, sind sämtliche Regeln außer Kraft gesetzt.
Mehr Fotos finden Sie hier.











So sieht es aus, wenn man am Boden liegt. Man robbt in der Wiese, mit einer Waffe, die nicht geladen ist. Bei einer Gefechtsübung lernt man jede Seite zu decken und verschiedene Arten, sich mit einem Gewehr im Gelände fortzubewegen. Darf man aufrecht gehen oder geduckt? Muss man robben? Oder gleiten? Die Befehle werden vom Truppenführer mit Handzeichen weitergegeben. Auf jeden Fall musst du unten bleiben. Egal, was kommt. Wer raufgeht, verrät die anderen - und wird, theoretisch, abgeknallt. "Rekrut Koller, wollen S' nicht ein Foto von der Formation machen?", hat mich der Ausbildner damals gefragt, als er gesehen hat, dass ich meine Kamera dabeihabe. Das war das einzige Mal, dass ich aufgefordert wurde, ein Foto zu machen. In einer anderen Kaserne hätte ich vielleicht gar nicht fotografieren dürfen.
Ich habe meine Zeit beim Bundesheer von Beginn an dokumentiert. Mein erstes Bild war ein Selbstporträt, das in der Nacht vor meinem Einrücktermin am 6. Mai 2007 entstand. Jeder Wehrdienstpflichtige bekommt einen Brief, in dem steht, ab welchem Tag er ab null Uhr aufhört, eine Zivilperson zu sein, und für sechs Monate zum Soldaten wird. Für Rekruten gilt dann eine andere Gesetzgebung. Ich bin damals in meinem Badezimmer gestanden und habe mir die Haare rasiert. Freunde haben mir erzählt, dass es besser sei, wenn die Haare weg sind, weil sie dich ohnehin zum Schneiden schicken, wenn sie zu lang sind. Es ist besser, zu Beginn nicht ungut aufzufallen. Sonst wird man gleich abgestempelt. Das wollte ich vermeiden.
Nach der Angelobung haben sich alle aus der Kompanie fotografieren lassen. Stolz - mit Papa, Mama oder Opa. Jeder macht ein Bild. Ich wollte mich nicht fotografieren lassen und habe mich gefragt, worauf hier alle stolz sind. Wir haben nichts geleistet und werden es auch nicht. Wir werden keine Soldaten werden.
Der Alltag beim Bundesheer beginnt um sechs Uhr früh. Da reißt einer die Tür auf und schreit: Tagwache! Im einem Schlafsaal liegen rund zwanzig Menschen. Wenn der neben dir schnarcht, hast du Pech. Die Betten bestehen aus Holzbrettern, Matratze, Leintuch und Felddecke, auf der "Fußende" und "Heereseigentum" geschrieben steht. Das Bett muss immer gemacht sein. Wenn es nicht passt, wird es vollkommen auseinandergenommen, und man muss es wieder in Ordnung bringen.
Nach dem Aufstehen haben die Rekruten zehn Minuten Zeit zum Duschen und Zähneputzen. In den Waschräumen gibt es auch Stecker für den Rasierer. Jeder muss sich rasieren. Wenn einem ein paar Stoppeln rausstehen, wird man sofort zum Rasieren geschickt anstatt zum Essen. Eine Rasurbefreiung gibt es nur bei Hautunverträglichkeiten. Manche Wehrdiener rasieren sich absichtlich gegen den Wuchs, um eine zu bekommen. Im Soldheim einer Kaserne gibt es Wurstsemmeln, Müsliriegel, Red Bull und Bier. Abends wird getrunken und geraucht. Nachtruhe ist dann um zehn. Für Ruhe sorgt der sogenannte Chargendienst, damit die Betrunkenen nicht randalieren, was manchmal vorkommen kann.
Am Beginn der Grundausbildung bekommt jeder Rekrut seine Ausrüstung. Auch das Sturmgewehr 77 (Baujahr 1977). Jedes hat eine Seriennummer, bestehend aus zwei Buchstaben und drei Ziffern, die man auswendig lernen muss, um die Waffen nicht zu vertauschen. Nach jedem Gebrauch muss man seine Waffe in alle Einzelteile zerlegen und putzen, später dem Ausbildner zur Kontrolle zeigen. Bis auf Unterwäsche und Strumpfhosen ist alles im Besitz des Heeres und muss beim Abrüsten abgegeben werden. Hosen, Hemden, Rucksäcke sind immer noch im Design der 70er-Jahre. Das ganze Bundesheer hat sich in den letzten drei Jahrzehnten kaum verändert. Beim Bundesheer geht es ums Saubermachen, Ordnunghalten und Vorschriften-Befolgen. Im Rahmen der Einschulung wurde ein Schrank im Zimmer unter Mithilfe eines Ausbildners eingerichtet. Nach diesem Vorbild muss jeder in fünfzehn Minuten seinen Schrank einräumen. Bevor wir ins Wochenende entlassen wurden, gab es Zimmer-, Gang- und Waschraumkontrollen. Alles musste sauber sein, sonst durften wir nicht raus.
Kaum ist ein Kommandant aus dem Zimmer, werden sämtliche Regeln gebrochen, wird Blödsinn gemacht. Im sogenannten "Selbststudium" müssen Rekruten die Rangordnungen und Dienstgrade (vom Rekruten bis zum General) und die dazugehörenden Abzeichen auswendig lernen. Man soll auf den ersten Blick erkennen, mit wem man es zu tun hat. Hat ein Rekrut ein Anliegen, hat er eine korrekte Sprechweise zu befolgen: "Herr Oberstleutnant Müller, Rekrut Koller meldet sich mit einer Frage." Danach wird die Erlaubnis des Diensthöheren erteilt, und man darf, nachdem dieser absalutiert hat, ebenfalls absalutieren und die eigentliche Frage stellen.
Ich erinnere mich noch gut an den Tag, an dem wir die Waffe bekommen haben. Manche Jungs waren ganz wild darauf, eine Waffe zu haben, und konnten es kaum erwarten, endlich scharf zu schießen. In Allentsteig wird mit echter Munition geschossen. Da passen die Ausbildner wirklich auf, dass die Leute den Finger lang haben, heißt: nicht am Abzug. Am Ende kontrollieren sie streng, ob das Magazin auch wirklich leer ist und keine Munition übrig ist.
Das Marschieren war gefürchtet. Der Kampfanzug 2, kurz "Kaz2", hat 15 Kilo, da kommen nur bestimmte Dinge in den Rucksack. Beim Kampfanzug 3 kommt alles rein, vom Schlafsack bis zum Feldspaten, der wiegt dann 35 Kilo. Mit diesem Paket am Rücken kann man nicht mehr gerade stehen. Mit dem "Dreier-Kaz" mussten wir nie marschieren, das wurde immer nur angedroht. Wenn es heiß ist, rinnt einem beim Marschieren nicht nur der Schweiß, sondern manchmal auch die aufgetragene Tarnfarbe in die Augen. Das brennt. Beim Warten auf Nachzügler gibt es manchmal Rauchpausen. Feldverpflegung außerhalb der Kaserne heißt: Leberknödelsuppe und Dosengulasch, dazu eine Semmel, einen mehligen Apfel und Wasser, das man in der Kaserne in seine Feldflasche füllen muss. Vegetarier haben es nicht einfach.
Wenn es ABC-(atomarer, biologischer und chemischer)-Alarm heißt, hat man neun Sekunden Zeit, um seine Gasmaske aufzusetzen, und eine Minute, um in den atmungsdichten Anzug zu schlüpfen. Das will geübt sein. Da schwimmt man oft im Schweiß vom letzten Mal. Das ist ekelig, besonders der Duft von Milchsäurebakterien. Die Dichtheitsprüfung mit den ABC-Anzügen ist berüchtigt. Sie dauert keine fünf Minuten, aber jeder hat Panik davor und hofft, dass die Maske dicht bleibt, wenn man mit anderen Rekruten in einem kleinen Raum im Kreis läuft und einem Gas (wahrscheinlich Tränengas) ausgesetzt wird. Beim sogenannten Dienst in geschlossenen Räumen (DGR) werden viele der Übungen für jene, die teiltauglich sind, weil sie unter Asthma oder Allergien leiden, im Haus absolviert.
Ich kenne Leute, die haben heftige Sachen erlebt. Wir waren eine gemütliche Partie, ganz durchschnittlich. Liegestütze als Sanktionen gab es nicht. Manchmal wurde herumgeschrien, und man hat einen Chargendienst ausgefasst. Da musste man über Nacht Dienst schieben und hat sich dabei zu Tode gelangweilt. Die Zeit totzuschlagen war eine große Herausforderung. Oft hatten wir Dienst, aber nichts mehr zu tun. Wir mussten uns ruhig verhalten, schlafen war verboten. Wir haben gewartet, dass es vier wird und wir dann gehen dürfen. Manchmal mussten wir Dinge von A nach B tragen, und wahrscheinlich tragen die nächsten das Gleiche dann von B nach A zurück.
Am Staatsfeiertag haben wir den Heldenplatz auf- und wieder abgebaut. Als Belohnung durften ein Kollege und ich mit dem Bundesheer-Helikopter Black Hawk mitfliegen, weil wir angepackt und nicht gejammert haben. Das "Owezaan" ist beim Heer verbreitet. Die Werte, die hochgehalten werden, gibt es nicht. Da ist sich jeder selbst der nächste. Wenn man wieder zum Zivilisten wird, ist es Tradition, die Allgemeine Dienstvorschrift (ADV) zu verbrennen. Das passiert am allerletzten Tag um Mitternacht. Früher waren hunderte Rekruten am Stephansplatz. Bei uns waren es nur noch fünfzig. Ich war nur da, um zu fotografieren. (Fotos: Severin Koller, Text: Mia Eidlhuber, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22.10.2011)
Verteidigungsminister Klug präsentierte Umfrage unter Grundwehrdienern - Auch mehr Schießübungen gewünscht
Zwischen 2016 und 2018 will Verteidigungsminister insgesamt 16 Millionen Euro ausgeben
Freiwilliges Sozialjahr wird für Rettungsdienste geöffnet - Keine generelle Öffnung für Frauen - Hilfsorganisationen zufrieden
Commenda, Oschep, Resch und Sinn wollen Generalstabschef werden
Schluss mit brutalen Ausbildungsmethoden, rüdem Kasernenton, rechtsextremen Umtrieben: Gerald Klug schafft in seinem Ressort ein Zentrum für adäquaten Führungsstil beim Militär
Angebotsfrist für Militärflugbasis mit viel Wald endet am 14. Juni - Mindestkaufpreis 10,5 Millionen Euro
Erste Bilanz des rot-schwarzen Ministerduos zur Wehrdienstreform: Klug und Mikl-Leitner exerzieren vor, wo man auf Rekruten verzichten kann
Papier an Vorsitzenden des Verteidigungsausschuss Fichtenbauer übergeben
Offiziersgesellschaft verlangt mehr Geld für Unteroffiziere, die Rekruten ausbilden
Umfrage unter Grundwehrdienern im Auftrag des neuen Verteidigungsministers
Seit Jahrzehnten bemüht sich der pensionierte Grazer Oberst Manfred Oswald um eine kritische Erinnerungskultur in den Kasernen und um sichtbare Zeichen des Gedenkens an die NS-Verbrechen
Generalstabschef wird am Freitag mit Orden und Feiern verabschiedet
Die Beschwerden über Missstände beim Bundesheer haben im vergangenen Jahr an Zahl und Schwere abgenommen
Innenministerin für Weisung zu Umgang mit Präsenzdienern
Im vergangenen Jahr langten 394 Beschwerden ein - Bundesheer-Kommission empfiehlt Verbesserung der Unterkünfte
Tiroler Initiative sammelte genügend Unterschriften
Heinisch-Hosek zerpflückt Mikl-Leitners Plan, den Zivildienst für Frauen zu öffnen
Generalstabschef verzichtet auf redimensionierte Feier - Stattdessen kleiner Festakt in Rossauerkaserne - Scharfe Kritik von FPÖ an Darabos
Der ÖVP-Plan birgt das Risiko des "Lohndumpings", sagt Klug über die Wehrdienstreform. Erste Resultate erwartet er im April
Politik will Chance auf weitere Exporte wahren
Militärischer Abschied von Edmund Entacher ohne Eurofighter, ohne Panzer, ohne Darabos, der aber dennoch omnipräsent war
Tiroler Initiative hält Fragestellung für verfassungswidrig und sammelt 200 Unterschriften
Darabos-Widersacher Entacher bekommt Orden und Festakt beim Bundespräsident zum Abschied
Keine Eurofighter und Hubschrauber bei Verabschiedung des Generalstabschefs
Bundespräsident Fischer wünscht "alles Gute für schwierige Aufgabe"
Die Fotos sind gut gelungen. Die Schwarz-Weiß-Fotografie erinnert ein bisschen an WK II, so ein wenig depressiv, wie eben "Krieg" ist. Der Grundwehrdienst soll ihn ja mit einem Teil der Facetten simulieren und hinterlässt auch deutliche Spuren positiver und negativer Art.
zum besten geben:
ET 6/73
filzhosen, gamaschen, stg 58 und und und....
nach grundausbildung hatte ich eine wirklich sehr intensive ausbildung an einer fliegerwabwehrkanone (waren letztendlich auch die bestschiessende einheit von österreich in diesem bereich)
es gab wie überall natürlich auch leerlauf.
aber: ich hatte nie bessere kondition, lernte ordnung halten, hatte gute freunde und trotz allem einen haufen spass
wenn ich mir die heutige ausrüstung so ansehe liegen nicht nur welten dazwischen, sondern galaxien.
insgesamt habe ich natürlich acht monate nicht zu hause verbracht, aber doch einiges für mein darauf folgendes leben gelernt.
es ist wie mit der schule: nicht für die schule lernt man, sondern fürs leben
ja, so wars, und so haben das wahrscheinlich 95% aller rekruten auch erlebt. Beim Tragen und marschieren war nicht das Gewicht das schlimmste, sondern die miese ausrüstung, jeder billigsdorfer trekkingrucksack ist besser, als was die dir da zur verfügung stellten. 1997, als ich einrückte war alles bis auf die schuhe schrott, Teile meiner Ausrüstung stammten aus dem Jahr 1944, haben wahrscheinlich die amis dagelassen, die jacke war so alt wie ich und hatte schon eher einen stonewashed look. Eigentlich unverantwortlich, menschen mit solcher ausrüstung und aubildung im ernstfall einzusetzen.
1. "das Bundesheer" bekommt man als Grundwehrdiener nicht zu Gesicht. Bestenfalls einen sehr kleinen Ausschnitt -auf unterster Ebene. Es ist illusorisch zu glauben, dass man nach 6 Monaten GWD so etwas wie die Einsatzbereitschaft des Systems Bundesheer in irgendeiner Form beurteilen könnte.
2. Ausrüstung und Ausbildungsstand der Soldaten sind im internationalen Vergleich überdurchschnittlich -das weiß man aber erst wenn man einmal in einem realen Einsatz war und andere Armeen kennenlernen durfte.
Statt differenzierter, berechtigter Kritik an "seinem" Militär zeigt der Durchschnittösterreicher leider allzu oft schulmeisterhaftes Gehabe, das im Wesentlichen auf jenen Kenntnissen ruht, die Filme wie "Blackhawk Down" vermitteln.
... der Mann (wohl ungern) dabei war.
Sonst könnte er sich erinnern, dass StG 77 heißt, dass das Ding als Waffentyp 1977 eingeführt wurde, was mit dem (späteren) Baujahr so wenig zu tun hat wie beim StG 58 oder der Pi(stole) 80 ("Glock") oder MG 42 (!).
Die 10-min-Katzenwäsche hat sich wohl auf die ersten Tage beschränkt, wie die Nachtruhe um 22 h. Danach Zapfenstreich 24 h, Überzeit oder Heimschläfer.
Bei uns war morgens Zeit bist zum Appell um 7:30, ob man da lieber länger geschlafen, Zähne geputzt oder gefrühstückt hat, war einem überlassen.
Von Tränengas auch keine Rede - Reizstofftabletten heißen die Dinger.
Chargendienste, nicht als Strafe sondern vorab dem Dienstplan zu entnehmen, nutzen andere, um z. B. ein Lehrbuch zu wälzen etc...
denn ohne jetzt im detail alles aufzuzählen kommt man als hobby-militärexperte nicht umhin zu erkennen,
dass das österreichische bundesheer strukturell, ausbildungs- und waffentechnisch irgendwo zwischen 1. und 2. weltkrieg stecken geblieben ist.
deswegen ist das bundesheer großteils eine beschäftigungsanstalt für überaltete alkoholiker und arbeitsverweigerer.
nötige reformen wären:
eine massive verschlankung,
professionalisierung,
ankauf weniger, aber moderner gerätschaft,
um die kernpriorität des heeres (militärische schlagkraft) herzustellen und letztendlich auch kosten zu senken,
denn momentan zahlen wir einen riesenapparat, der das wofür er geschaffen wurde (schutz) gar nicht bieten kann.
Man merkt das "Hobby" in ihrem Beitrag
1) das Heer hat moderne Waffen, selbst wenn die Beschaffungsumstände oft fragwürdig waren
2) die Ausbildung wird durchaus an neue Gegebenheiten adaptiert, die Grundlagen (Tarnung, Bewegungsarten) sind natürlich noch diesselben
3) die Struktur ist modern, zumindest was die Truppe angeht. Bei der Verwaltung gibt es wohl dasselbe Problem wie überall in Österreich.
4) Verschlankung? Wie klein soll es denn noch werden? Schon jetzt erfüllt es seine Aufträge gerade so. Auch ein noch so professioneller Soldat mit dem modernsten Gewehr kann nicht vier davon auf einmal handhaben
5) Wo wollen Sie weiter Kosten senken? Mittlerweile geht es an die Substanz des Heeres. Für ein fähiges Heer brauchts Finanzierung
da und dort mal für einzelne einheiten was angeschafft ohne gesamtkonzept meinen sie wohl,
und da red ich noch gar nicht von den riesigen lücken (luft-, panzerabwehr, aufklärung, kommunikation, logistik etc.) dies seit anbeginn gibt.
@ 2) bei manchen einheiten ja, aber spätestens wenn man das großteils überaltete personal und die wehrpflichtigen miteinbezieht,
ganz eindeutig nein.
es mangelt dabei an geeigneten unteroffizieren, ausrüstung und unterstützung durch andere waffengattungen. diese mängel lassen jegliche taktik zur farce verkommen.
mehr als ein paar hanseln in ein lager zu setzen und wachdienst zu spielen ist militärisch einfach nicht drinn.
an dem Österreicher beteiligt sind, stellt sich heraus, dass die Ausbildung bei uns sehr gut ist. Wer die anderen nicht kennt, der soll die eigenen nicht gleich abkanzeln. Ein Heer muss nur im Vergleich bestehen.
Beispiel Ausrüstung:
2007 ist ein ungüstiger Zeitpunkt, der alte Kampfanzug 77 wurde gerade vom neuem Kampfanzug 03 ersetzt, der ein Unterschied wie Tag und Nacht ist. Während man sich mit dem 77er zu Zeiten des Vietnamkriegs wähnt, ist der KaZ 03 tatsächlich modernes Equipment einer modernen Armee.
"Wir werden keine Soldaten werden."
Eine selbsterfüllende Prophezeiung? Rambo, den sich Österreicher anscheinend als Klischeesoldaten vorstellen, gibt es auch in anderen Armeen nicht.
ADV verbrennen als Tradition ist mir neu, dürfte etwas rein wienerisches sein. Auch das "Owezaan" hängt stark von der Einheit ab.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.