Tunesische Regisseurin

"Die Islamisten wollen Druck machen"

22. Oktober 2011, 12:28
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    foto: standard

    Nadia el Fani (51), in Tunesien als Tochter einer Französin und eines Tunesiers aufgewachsen, arbeitete als Assistentin von Roman Polanski und Franco Zeffirelli, bevor sie in den 1990er-Jahren selbst Kurz- und Dokumentarfilme zu drehen begann. Die Themen drehen sich oft um die Rolle der Frau im Maghreb. 2005 präsentierte el Fani beim Filmfestival von Tarifa ihren ersten Spielfilm, "Bedwin Hacker". 2011 wurde ihr Dokumentarfilm "Secularism Inch'allah" in Tunesien Ziel eines Anschlags.

Die Filmemacherin Nadia el Fani sieht in den Islamisten, die sie attackieren, eine Gefahr für die künftige Entwicklung

Tunesien wählt am Sonntag eine verfassunggebende Versammlung. Die Filmemacherin Nadia el Fani sieht in den Islamisten, die sie attackieren, eine Gefahr für die künftige Entwicklung, wie sie Stefan Brändle in Paris erläuterte.

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STANDARD: Bei der Vorführung Ihres Dokumentarfilmes über die Religion in Tunesien im Sommer gab es eine Attacke. Wie geschah das?

El Fani: 30 junge Männer stürmten den Saal, zerstörten die Sessel, verletzten mehrere Leute und drohten einzelnen Gästen, sie würden ihnen die Kehle durchschneiden. Nicht alle Täter trugen einen Bart, es waren auch junge Agitatoren darunter. Die Polizei vor dem Saal brauchte seltsamerweise eine halbe Stunde, bis sie einschritt und die Eindringlinge abführte.

STANDARD: Das war kein Einzelfall. Eine Fernsehstation wurde jüngst gestürmt, weil sie den Film "Persepolis" der Iranerin Marjane Satrapi ausstrahlte, in dem kurz eine Zeichnung von Gott zu sehen ist.

El Fani: Und der Direktor entschuldigte sich dafür! Dabei war es bloße Einschüchterung. Die DVD von Persepolis ist in Tunesien seit langem im Handel. Aber jetzt, vor den Wahlen, wollen die Islamisten Druck machen. Man darf nicht nachgeben. Nach der Attacke gegen meinen eigenen Dokumentarfilm führten wir ihn trotzdem vor, obwohl der Saal zerstört war und wir noch unter dem Schock der Attacke standen.

STANDARD: Ihr Film ist religionskritisch, aber keineswegs blasphemisch.

El Fani: Das sind nur Vorwände. Ennahda, die Islamistenpartei, verurteilte die Gewalt gegen mich, meinte aber gleichzeitig, ich sei "zu weit" gegangen.

STANDARD: Inwiefern?

El Fani: Das frage ich diese Rasenden auch. Aber sie antworten nicht. Sie bestimmen einfach, was "zu weit" geht. Das ist das Schlimme. Diese Partei ist noch nicht einmal an der Regierung und will bereits die Meinungsfreiheit einschränken.

STANDARD: Wie schätzen Sie die Stärke von Ennahda ein?

El Fani: Laut Umfragen dürfte sie bei den konstituierenden Wahlen am Sonntag 20 bis 25 Prozent der Stimmen erzielen. Das ist viel, zugegeben. Aber es bedeutet auch, dass drei Viertel der Tunesier gegen sie sind und ihr nicht auf den Leim gehen. Sie sind die tendenziösen Tiraden und die Methoden von Ennahda gewohnt.

STANDARD: Wieso denn? Ennahda-Chef Rachid Ghannouchi war bis zur Revolution im Exil.

El Fani: Ben Ali (der gestürzte frühere Präsident, Red.) unterdrückte die Islamisten, kam ihnen aber auch entgegen, was weniger bekannt ist: Er führte das Fernsehgebet und Ramadan-Normen für Restaurants ein; sein Schwiegersohn gründete einen Radiosender, der nur den Koran verliest, und unterstützte Ghannouchi. Das geschah wohl nicht aus religiösen Motiven, sondern um die Bewegung zu instrumentalisieren.

STANDARD: Heute wollen aber auch progressive Politiker mit Ennahda eine Koalition eingehen.

El Fani: Das wäre ein großer Fehler. Die reaktionären Kräfte kehren sich immer gegen das Volk, wie man auch im Iran gesehen hat.

STANDARD: Befürchten Sie, dass die Islamisten den Arabischen Frühling konfiszieren?

El Fani: Natürlich besteht die Gefahr - aber sie ist nicht neu und keineswegs erst im Zuge der Revolution aufgekommen. Generell werden die Islamisten stark, wenn sich das Regime vom Volk entfremdet und nichts für die Bildung tut. So geschehen in Tunesien, so in Algerien, wo die Islamische Heilsfront schon in den 1990er-Jahren aufkam. Der Westen fürchtet sich dann jeweils vor den Gotteskriegern - nachdem er die diktatorialen Regimes und Machtverhältnisse gestützt hat, die der Nährboden für die Islamisten waren.

STANDARD: Was erwarten Sie von der Wahl am Sonntag?

El Fani: Ich bin eher optimistisch, dass die Leute wissen, wen sie wählen sollten. Seit der Revolution reagiert die Zivilgesellschaft regelmäßig, wenn diese wütenden Religiösen auf den Plan treten. Die Tunesier wissen: Wenn man es einmal an Mut mangeln lässt, bezahlt man später dafür. (DER STANDARD, Printausgabe, 22.10.2011)

Wissen
Frau führt Liste der Islamisten an

Tunesien war das erste Land, in dem der Arabische Frühling zum Sturz der Diktatur führte (14.Jänner). Am Sonntag wählen seine Bürger eine verfassunggebende Versammlung und eine Übergangsregierung.

Insgesamt sind 111 Parteien zugelassen. Auf den landesweit 1428 Listen stehen paritätisch - so will es das neue Wahlgesetz - 10.937 Männer und Frauen. Vergeben werden 217 Sitze in der verfassunggebenden Versammlung. Trotz des neuen Windes führen nur 292 Frauen ihre jeweilige Liste an. Bei der islamistischen Ennahda ist es eine Frau, bei der Demokratischen Fortschrittspartei (PDP) sind es drei.

Als Favorit wird die Ennahda gehandelt. Sie dürfte die relative Mehrheit gewinnen. Die bereits unter der Diktatur geduldete, in der Mitte angesiedelte PDP, die sozialdemokratische Ettakatol und das Bündnis um die Postkommunisten, der Modernistische Demokratische Pol, sind die anderen drei wichtigen Kräfte. Als wahrscheinlich gilt, dass die weltlich orientierten Parteien nach der Wahl ein Bündnis bilden, als Gegengewicht zu Ennahda. (rw/DER STANDARD, Printausgabe, 22.10.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 70
1 2
Babei
51
23.10.2011, 22:04
Wussten Sie schon.....

das der Film von Fr. Fani damals als er in Tunesien lief eigentlich "Kein Allah , kein Herr" hiess, was soviel bedeutet, wie "Kein Gott - kein Herr". Das ist blasphemie unter Gläubigen, denn das Wort Allah bedeutet übersetzt Gott. Haben jetzt nur die Allah sagen keinen Gott oder gilt das generell für alle die an Gott glauben? Erst nach der Attacke in diesem besagten Kino hatte Sie den Titel des Films gewechselt. Warum wohl? Bitte lieber Standard, wenn
Sie ihren Standard der Berichterstattung wirklich halten wollten, sollten Sie vorab etwas genauer recherchieren und sich keinen Bären aufbinden lassen!

ichdenkeniezuende
10
24.10.2011, 20:09
und wenn es 'ihn' nun einmal nicht gäbe?

oder wenn er gar kein 'herr' wäre?

mistvieh666
 
12
24.10.2011, 19:31

die islamisten haben nun mal leider einen schwachen gott, einen den sie beschuetzen muessen.
einer der vielen gruende, islamophob zu sein.

tignosa
03
24.10.2011, 17:56
ich glaube selbst an Gott

und wen mir 10 000mal jemand erklärt, es gäbe keinen Gott/ keine Göttin, würde es mir nicht im Traum einfallen, derart auszuzucken und mit Mord und Brand zu drohen. Wer so etwas tut, ist kein gläubiger Mensch, denn dies ist eine absulute Missachtung vor den Nächsten, und damit eine Missachtung der Schöpfung. Glauben Sie wirklich, man könne Gott beleidigen? Glauben Sie wirklich, es sei KEINE Blasphemie, Gott in eine ideologische Schachtel zu stecken? Glauben Sie wirklich, Gott hätte es nötig, sich von diesen Leuten "verteidigen" zu lassen? Und, Hand aufs Herz: nur weil der Film so heißt, bedeutet das noch lang nicht, dass er das auch behauptet. Vielleicht wäre es besser, ihn zuerst anzusehen und sich dann- mit Worten- evtl darüber aufzuregen

Dr. Seltsam
 
03
24.10.2011, 12:55

Meinungsfreiheit ist ein wichtiges Gut. Diese muss natürlich auch die Religion umfassen. Religion ist ja eine Frage des Glaubens und nicht des Wissens! Dementsprechend müssen es Gläubige aushalten, dass es Menschen gibt, die ihren Glauben nicht teilen. Dass jemand nicht daran glaubt, dass es einen Gott gibt, ist KEINE Blasphemie.
Es bleibt jedem Gläubigen unbenommen durch Worte und Taten Nicht-Gläubige von der Richtigkeit seines Weges zu überzeugen.
Meinungskontrolle oder Gewalt gehen aber gar nicht!

loki-san
61
23.10.2011, 14:37
Wenn die 20 - 25% stimmmen...

... Ist das noch immer weniger als es bei uns FPÖ´ler gibt. Und wer im Glashaus sitzt ...

mistvieh666
 
12
24.10.2011, 19:20

ich wuerds anders formulieren:
bei uns gibts 10% politisch korrekte gruene.
die sind am ehesten mit den islamisten zu vergleichen.
wissens, faschisten sind heutzutage in wirklichkeit sehr tolerante und nette menschen, die mit jedem reden koennen.

Javert
00
23.10.2011, 23:51

so ist es !!!

Bolivar Atasco
 
44
23.10.2011, 11:58
Und wen wundert das?

Das war/ist doch so absehbar:
Die Diktatoren sind weg, der "Gottesstaat" kommt. Das wird in Tunesien so sein, Ägypten ist auf dem Weg dorthin und die Libyer können sich auch schon mal drauf einstellen.

Die Verlierer sind die Menschen, die in diesen Ländern leben, von Demokratie und Freiheit träumen (und auch dafür gekämpft haben) und dann doch nur von einer Diktatur in die andere wechseln.

Fritz Meyer
74
23.10.2011, 13:35
Das übliche Hetzer-Posting.

Die Islamisten sind - in Tunesien wie vorher in Algerien - massgeblich wegen den ungelösten sozialen Problemen (vor allem der jungen Generation) so populär geworden.

Würden Ihre ach so vorbildlichen Demokratien da einmal mehr Druck auf die Politik ausüben und entsprechend Hilfe leisten, anstatt nur Geschäfte mit den Diktatoren und Ausbeutern dieser Länder zu machen und sich ansonsten "dezent" herauszuhalten, dann wären die Islamisten dort schon lange nur noch eine kleine Fraktion Ewiggestriger.

Andererseits ist das Feindbild des "rückständigen Islam" und seine "Terrorbedrohung" für allerlei Rassisten und Hetzergesindel ein viel zu schönes Feindbild, als dass man daran wirklich etwas ändern wollte.

Bolivar Atasco
 
01
23.10.2011, 18:01
Ich hetze gegen niemanden...

das ist bloss eine Wahrnehmung absehbarer Entwicklungen für die es schon einige Vorbilder im arabischen Raum gibt - völlig emotionsfrei.
Hetzer sind vielmehr die Radikalislamisten. Oder wie würden Sie diese Methoden wie z.B. die Aktion gegen Nadia el Fani sonst bezeichnen, Herr Meyer?!

J R
11
23.10.2011, 16:48

Hilfestellung wofür? Wohl kaum in Sachen Demokratie. Diese Länder wollen eigentlich keine politische Einmischung aus dem Westen.
Aber mri ist klar woraudf sie hinauswollen. Bei ihrer Forderung nach Hilfe gehts sicgherlich wie üblich um unser Geld. Nachdem wir ja angeblich für alles was anderswo schief läuft verantwortlich sind, sollen wir auch für alles zahlen und gradestehen.
Diese Länder sollen zusehen daß sie selbst auf die Beine kommen. Die Asiaten in Fernost schaffen dies, aber die lassen sich ja auch von keiner rückständigen Religion in ihrem Alltag bevormunden.

Dark Angel
 
00
31.10.2011, 17:12
Sie offenbaren wenig Bildung

lesen Sie doch ein bisschen etwas über den Biafra-Krieg und extrapolieren Sie das ganze dann über Afrika und den Nahen Osten. Vielleicht ändern Sie Ihre Meinung über unsere Verantwortung an dem ganzen Sch... der gerade passiert ein bisschen.
Dort im Süden von uns leben MENSCHEN, die vor allem eines wollen: Würde und Brot. Die islamischen Parteien waren halt die, die sich am nachhaltigsten den Armen und Ärmsten angenommen haben, während der Westen tatsächlich nur mit den Eliten Geschäfte getätigt hat - stellen Sie sich vor: Das ist bewiesen! In jedem Tank steckt das Blut von Nigerianern; denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal bei Shell oder BP tanken gehen!

Fritz Meyer
11
23.10.2011, 14:06
Danke für den roten Haken!

Man weiss ja schon, wer ihn finanziert.

Robert Alexander
02
23.10.2011, 13:51
Was da jetzt kommt ist klar. Die große Freiheit.

"Frei" heißt: das nächste Regime im Sinne der Islamischen Werteordnung kommt. Ohne Menschen- Grund- und Minderheitenrechte, ohne Religionsfreiheit und ohne Gleichberechtigung der Geschlechter. Und natürlich ohne Sozialsystem bzw. gerechte Mittelverteilung trotz unglaublichen Reichtums sowie mit einem Rechtssystem auf Basis der Scharia. Und natürlich mit jeder nur denkbaren Gewaltbereitschaft gegen irgend einen inneren und/oder äußeren Feind, sicher erst einmal gegen Israel. Und wenn Sie da schon immer den Islam schönreden und den Westen verteufeln wollen; nennen Sie mir eine Region, in der es je die o.a., elementarsten Rechte gab und in der gleichzeitig der Islam Gewicht hatte. Sie werden scheitern.

Dark Angel
 
00
31.10.2011, 17:16
Gerne doch

Die AKP in der Türkei beweist es sogar mit zweistelligen Wachstumsraten (ui, das hören wir nicht gerne, gell?).

Und ich gebe Ihnen jetzt sogar Gegenbeispiele für Nicht-islamische Staaten, denen es dreckig geht: Nigeria, Guatemala, Ecuador, Chile, Panama, ach was, fast ganz Lateinamerika - und oh, das sind ja christianisierte Länder.

Wissen Sie was? Mir geht das islamophobe Gewäsch auf die Nerven. Verstehen Sie doch bitte: Nicht die Religion der Menschen ist das Problem, sondern Armut und mangelnde Bildung - und DAGEGEN sollten wir aufschreien und demonstrieren!
Demokratie oder Tod!

Est-dragon
11
23.10.2011, 13:20

und? kommt er halt. wenn die mehrheit dort das so will.

nemo sander
125
23.10.2011, 03:46
auch diese dame wird noch lernen

dass man demokratische wahlergebnisse nicht verordnen kann, nur weil man die eigene weltsicht mit aller gewalt durchsetzen will.

Dr. Seltsam
 
01
24.10.2011, 12:56

Sie hat ja in ihrem Interview sehr eindrücklich geschildert, wer Gewalt ausübt.
Ihre Täter-Opfer-Umkehr ist widerlich!

pipi pipifax
11
23.10.2011, 13:11

sind sie geistig nicht in der lage, den artikel zu verstehen? diese dame nimmt nur ihr demokratisches recht in anspruch, fuer ein bestimmtes wahlergebnis zu kaempfen und sich nicht einschuechtern zu lassen.

loki-san
20
23.10.2011, 14:52
"sind sie geistig nicht in der lage, den artikel zu verstehen?"

Ich glaub das nemo geistig nicht in der Lage ist das Wort Demokratie zu verstehen. ;)

Prof. Wolf
00
23.10.2011, 12:37
Ok das kann man nicht, aber man kann zu mindest extreme Gruppen von der Wahl ausschließen, selbst wenn die sich Partei nennen. Nicht ohne Grund ist sind diverse Partein nicht bei der Wahl gedultet.

Über diese Partei hört man nichts einheitliches: mal heißt es sie sind Islamisten (dieses Wort heißt für mich: Al-Kaider-Anhänger, die die Schira einführen wollen), mal sie sind islamisch konservativ nach Vorbild der AKP, also vergleichbar mit der ÖVP dem BZÖ hier zu Lande. Was sind die nun?

J. Smith
03
23.10.2011, 10:21

Offensichtlich tun auch Sie sich mit der freien Meinung von Frau Fani, idem Sie unterstellen, sie wolle Wahlergebnisse verordnen.

Die, die Kinosäle stürmen und den Besuchern mit dem Kehle durchschneiden drohen, die scheinen Ihnen weniger geeignet madig zu machen.

nemo sander
51
23.10.2011, 13:03
offensichtlich tun sie und ihresgleichen sich schwer mit

demokratischen entscheidungen, welche nicht in ihr weltbild passen. alleine schon die verleumdung, nahda sei eine partei die im kino anderen menschen den hals durchschneiden wolle zeigt welchen geistes kind sie sind. diese kolonialherren-mentalität sollten sie endlich auf der müllhalde der geschichte entsorgen, man sieht ja wer da wem "den hals durchgeschnitten" hat und leben sie damit, dass auch tunesier denken und waehlen koennen, was sie wollen!

BiffuCo
00
28.10.2011, 14:36

...wenn man sich in den letzten Wochen die auf Arte gezeigten Reportagen ansieht, sollte man sich schon fragen, ob die Tunesier wirklich wissen, was sie da wählen, den der Grundtenor, zumindest jener der Frauen, war doch recht sorgenvoll, denn diese befürchten letztlich genau das Gleiche, nämlich, dass ihre Rechte beschnitten werden, und einer Tunesischen Journalistin ist auf einem Markt schon ein rauer Wind entgegen gekommen, nachdem sie sich erlaubt hat, die Ennahda-Partei Anhänger über die Frauenrechte zu befragen....

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