ÖVP in Oberösterreich

Bürgermeister-Rebell: Parteiausschluss steht im Raum

21. Oktober 2011, 17:29

Mitglied der "Überparteilichen Bürgermeisterplattform" spürt "Druck von oben" durch Mitterlehner

Linz - Massiven Druck "von oben" verspürt ÖVP-Politiker Martin Raab, Bürgermeister der Mühlviertler Gemeinde Hofkirchen. Er ist einziges ÖVP-Gründungsmitglied der "Überparteilichen Bürgermeisterplattform", die vom Land finanzielle Entlastungen für Gemeinden fordert, ansonsten werde man eine eigene Liste gründen. Raabs Bezirksparteiobmann, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, habe ihm daraufhin per E-Mail mitgeteilt, "dass ich mich entscheiden soll, ob ich bei der Plattform bleibe oder zur ÖVP zurückkehre", zitiert Raab. Mitterlehner wiederum betont, dass er Raab nicht mit Parteiausschluss gedroht habe. (ker, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22.10.2011)

Kommentar posten
15 Postings
WernaeI Spindelmann
00
23.10.2011, 12:55
Da hat Miterlehner recht!

Die Gemeinden verplempern Milliarden an Steuergeld für wählerbestechende Unsinnigkeiten - und wenn der Geldhahn mal nicht mehr so fließt droht man mit Revolte!

Ein solcher Bürgermeister ist bei den Sozis besser aufgehoben!

Alpamayo
00
24.10.2011, 09:37
Mit Ihrem letzten Satz outen sie sich ja als absoluter Kenner der OÖ Lokalpolitik!

2 Denkanstöße:
1) Warum ist das Land wehement dagegen dass eine Volksschule und eine Musikschule (eine wird Vormittag genutzt die andere Nachmittags) in einem Gebäude untergebracht werden?
2) Warum muss sich eine "aussterbende", tief schwarze 1000EW Gemeinde ein Gemeindezentrum um x Millionen leisten wo doch jeder weiß, dass es sich nur um ein Denkmal des Herrn Nationalrates handelt.

Egal worum es geht, Hauptsache die Sozis sind Schuld...

ja aber
01
23.10.2011, 11:50
hände falten, goschn halten

es lebe die gelebte demokratie a la övp & spö.

?und
00
23.10.2011, 15:03
wieso, er muß ja nicht in der vp bleiben, ach so, er möchte sein bürgmeistermat behalten, ja dann soll er sich halt wählen lassen unbd wahlkämpfen der gscheite.

Skalde
00
22.10.2011, 16:22
Die SPÖ-Vertreter...

wurden ja ebenfalls diese Woche in die Landesparteizentrale beordert und haben danach die angedachte Gründung der Liste umgehend dementiert...

sonne-licht
 
01
22.10.2011, 09:54
solche e-mails briefe

gibts in jeder partei!

wenn du nicht für uns bist gegen uns.

ich nenne solche gesinnungen ideologien die ins letzte jahrundert gehören.

irgendwie ist jede partei schon ihrer ideologie verfallen ohne andere anzuhören, meinungen zu teilen/verstehen bzw. verbesserungen anzunehmen.

pisa-defizite verständnis ist schon bis in hohe ämter überall gang und gäbe lauter egoisten die sich nur profilieren können durch andere und dafür den niedergang österreichs/des volkes in kauf nehmen.

wenigstens sie hatten recht und bekamen die aufmerksamkeit die ihnen die eltern/lehrer versagten.

diesen menschen ist gar nicht bewusst, weil sie es nicht begreifen können, wieviel leid sie damit anrichten. spindelegger ein jahr sozialdienst verdonner

Bessermacher
00
23.10.2011, 00:16
Ich fürchte in Ihrem Fall wirkt das sonne-licht nicht erhellend.

Das was da passiert ist nicht nur tägliches Brot von jedem Bezirksparteiobmann, sondern auch von jedem Schrebergartenobmann, der halt irgendwo die Grenzen setzen will. Davon geht die Welt nicht unter.

Briefträger
07
22.10.2011, 08:15

Goschn halten, Hände falten. Das ist die Voraussetzung für ÖVP-Gemeindepolitiker.
Eine Schande für die Demokratie Herr Mitterlehner.

sestrelevante
06
21.10.2011, 18:48
Ja so ist die ÖVP,,,,

positiv gesehen
01
22.10.2011, 10:22
nur die övp ist so ?

Zinnmo
 
35
21.10.2011, 22:57

Als ob es bei der SPÖ anders wäre. Da wurden Leute schon wegen weniger raus gekickt.

Raab ist ein Feigenblatt einer Roten Vereinigung. Der lässt sich instrumentalisieren.

Bessermacher
01
23.10.2011, 00:11
Feigenblatt einer roten Vereinigung?

Das ist wohl ein bisschen weit hergeholt.

Pudels Kern trifft es wohl besser wenn man sagt, dass sich die ÖVPler in zwei (konservative) Lager gespalten haben, die nicht mehr miteinander können (Wirtschaftler auf der einen, ÖAABler auf der anderen Seite - dazwischen die Bauern). Und alles hat natürlich mit konkreten politischen Entscheidungen in der Vergangenheit zu tun.

Politik halt - mit einigen menschlichen Tragödien.

?und
00
23.10.2011, 15:06
die bauern sind nicht dazischen, sondern darüber - soviel sollten sie die övp schon kennen, wenn sie ihre rangl-liste verfassen.

No banker left behind
04
21.10.2011, 17:56

Von direkter Demokratie scheint Mitterlehner nicht viel zu halten...

Der Knecht
00
22.10.2011, 23:53
da ist er gerade in dieser Partei nicht der einzige

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.