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Am Donnerstag wurde Muammar al-Gaddafi getötet - durch Schüsse aus nächster Nähe, wie mittlerweile durch den Arzt, der ihn obduzierte, bestätigt wird. Zu der Festnahme Gaddafis - zu diesem Zeitpunkt war er noch am Leben - kam es aber überhaupt erst durch einen Luftschlag der Nato, wo gestern nur wenige Details bekannt waren. Im Media Update nimmt die Nato nun zum gestrigen Angriff Stellung (das Originalfile gibt es links zum Download).
Wie die Nato nun berichtet, wurde ein Konvoi von rund 75 Militärfahrzeugen ausgemacht, der mit hoher Geschwindigkeit aus Sirte flüchtete. Bei einigen dieser Fahrzeugen wurden große Mengen geladene Waffen und Munition wahrgenommen, woraufhin man sich zu einem Angriff auf elf dieser gepanzerten Fahrzeuge entschloss - diese hätten eine hohe Gefahr für die zivile Bevölkerung dargestellt, heißt es in diesem Bericht.
Zwei Luftschläge: Einen durch einen Kampfjet, einen durch eine Drohne
Beim ersten Schlag wurde nur ein Fahrzeug zerstört. Der Konvoi wäre dadurch aber aufgelöst worden, viele Fahrzeuge waren daraufhin in unterschiedliche Richtungen unterwegs. Bei einem zweiten Schlag wurden rund 20 Fahrzeugen angegriffen, die weiterhin in südlicher Richtung unterwegs gewesen sein sollen. Bei dieser Attacke wurden etwa zehn Fahrzeuge zerstört.
Hervorheben kann man hier das Wording: Der erste Schlag wird einer "NATO aircraft" zugeschrieben - ein Kampfjet, wie man annehmen kann. Aus Frankreich war zuvor gemeldet worden, dass einer ihrer Kampfflugzeuge Teil des Angriffs gewesen ist. Der zweite Schlag wird nun nicht mehr als "aircraft", sondern als "air asset" bezeichnet - was auf auf einen Drohnenangriff der USA schließen lässt.
Zu diesem Zeitpunkt wusste die Nato noch nichts davon, dass Gaddafi an Bord eines dieser Fahrzeuge gewesen war. Dies wurde erst später durch "freie" Quellen und Informationen der Verbündeten in Erfahrung gebracht. Um der Uno-Resolution 1973 zu genügen, wird abermals betont, dass der Luftschlag "lediglich um die Gefahr für die Zivilbevölkerung zu reduzieren" durchgeführt wurde. (flog, derStandard.at, 21.10.2011)
Link
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inzwischen frage ich mich wieviele "widerstandskämpfer" es überhaupt jemals gegeben hat.
viele können es ja nicht gewesen sein wenn die nato ALLES machen musste.
und warum wurde in den medienberichten die präsenz der nato meist gar nicht erwähnt obwohl es bereits bekannt war.
einige zeitungen - wie zb die presse- berichteten bereits am gleichen tag davon während der standard nur hole kriegsphrasen abgedroschen hat.
"inzwischen frage ich mich wieviele "widerstandskämpfer" es überhaupt jemals gegeben hat"
Saif fragen: der meinte vor ein paar Monaten, dass es maximal 250 sind. Und von denen wurden lt. den meisten Dikaturlovern im Forum mindestens schon 32.000 getötet.
Was sich da abgespielt hat in den letzten paar monaten in libyen ,von einem total neutralen standpunkt geseh'n ist ein rueckgang der fuehrenden klasse zum dunkelsten mittelalter .
Nach all diesen heutigen technologischen erfolgen "der sogenannten world leadership",
"new world order ", oder was auch immer von diesen despoten erfundene wort ,die taten dieser
fuerenden klasse seit dem ende des 2en weltkrieges sprechen fuer sich selbst.
Wie viel tiefer koennen diese selbsternannten "guten" demokraten fallen?
Es ist daher vollkommen unnoetig weiter in das thema, des stolz, von der media uebertragenen
sieges, weiter zu diskutieren.Das verhalten dieser kriegstreiber scheint total ausser kontrolle, uebergeschnappt.
"... wird abermals betont, dass der Luftschlag ...lediglich um die Gefahr für die Zivilbevölkerung zu reduzieren..."
Unglaublich,wie dreist hier von seiten der NATO gelogen wird!
An die 20 000 Bombenabwürfe(bei einer Bevölkerung von 5 Mill.= grad mal Großraum Berlin) "um die Zivilbevölkerung zu schützen?
1.Verbitte mir von ihnen dumm in ein polit.Eck gerückt zu werden,mit dem ich absolut nichts zu tun habe.
2.Klar,"Gaddafi ist Hitler" und libysche Städte sind dann "Dresden,Berlin"...So hättens manche gern...
Kapieren sie doch:
Die NATO hat 20 000 Bomben unter krassestem Bruch und Mißbrauch eines UNO-Mandats zum Schutz der Zivilbevölkerung auf einen Staat abgeworfen,der n i e m a n d e n angegriffen hat-am allerwenigsten die NATO-Angreiferstaaten!
Was soll der Unsinn?Denken sie doch besser mal nach bevor sie posten...!
Warum soll die bloße Erwähnung des "Großraums Berlin"auf rechte Gesinnung hinweisen,wie die"Vorposterin" perfid(und wohl mangels anderer Gegenargumente!)unterstellt?
Berlin hat sich ganz einfach aufgrund der Ähnlichkeit der heutigen Bevölkerungszahl mit der Libyens als bildlicher Vergleich angeboten!
Für rechts-faschistoides Denken hingegen spricht vielmehr die Befürwortung völkerrechtswidriger Angriffskriege!
Was auf tvthek.orf.at in der ZIB2 fehlte, kann man u.A. hier nachsehen. Diesmal waren die franzöischen Medien etwas vollständiger.
http://jt.france2.fr/20h/
irgend wer wird diese ganzen angriffe auf libyen bezahlen müssen, die natoländer werden es nicht bezahlen, jetzt sind milliarden an die "sieger" zu bezahlen, und die karten für die ölförderung werden neu gemischt, frankreich war ja besonders tapfer
Die Ausgaben kann man ja den Bürgern ja als Schulden aufladen. Ich glaube außerdem, dass die offiziellen Militärausgaben nur ein Bruchteil der gesamten Kriegsausgaben sind. Flüssig ist die Weltbank jedenfalls immer, wenn es um die Verteidigung ihrer Macht geht. Sollten die offiziellen Kriegsausgaben im Budget keinen Platz mehr haben, werden sie trotzdem getätigt, dann halt heimlich.
Die derzeitige Übergangsregierung Libyens besteht aus ehemaligen hochrangigen Gaddafi-Leuten, die sich durch beste Arbeit für das Gaddafi-Regime hochgedienert hatten. Weiters aus "Kämpfern", die so ziemlich alles geplündert haben, was nicht niet- und nagelfest war (Oder wo sind diese Sachen jetzt, wo sie das Land besetzt haben? In den Händen der Gaddafi-Leute?). Diese Leute sind zum größten Teil Buschräuber und Wegelagerer. Dann noch der dritte Teil, die fundamentalistischen Moslems, die in Libyen die Scharia wieder einführen wollen. Die es vorher nicht gab. Na und dann gibt es natürlich auch noch die kriminellen Einheiten der NATO-Söldner und Geheimdienste.
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