So soll künftig die Konversationsansicht bei GMail aussehen.
Video zeigt kommende Version des Webmailers - Reader mit neuem Look und Google+-Anbindung, altes Sharing deaktiviert
Parallel zur ersten Vorstellung von Google+ hat Softwarehersteller Google damit begonnen, seine diversen Services nach und nach einem "Facelift" zu unterziehen. Nun kommen in dieser Reihe zwei der traditionsreichsten Angebote des Unternehmens hinzu, sowohl GMail als auch der Google Reader sollen bald schon im neuen Design erstrahlen, und dabei auch gleich das eine oder andere neue Feature verpasst bekommen.
Video
So ist Google offenbar ein zunächst nur für die interne Nutzung gedachtes Promo-Video für die kommende GMail-Generation "entkommen". Kurz nach dessen Entdeckung wurde es von dem Unternehmen wieder auf "privat" gestellt, allerdings nicht schnell genug, damit es noch von Dritten gesichert und erneut hochgeladen werden konnte. Darin zeigt sich zunächst einmal der überarbeitete Look, wie er schon jetzt als Experiment zur Verfügung steht, dies allerdings mit zahlreichem weiteren Feinschliff und Änderungen am allgemeinen Seitenaufbau.
So wurde die Konversationsansicht umgestaltet, sie zeigt nun beispielsweise Avatare neben den einzelnen Beiträgen an, was die Zuordnung vereinfachen sollte. Das gesamte Interface soll sich künftig besser an die jeweilige Fenstergröße anpassen, zusätzlich ist es möglich den von einzelnen Bereichen - etwa Chat-Liste oder Folder-Aufzählung - eingenommenen Raum nach Belieben in der Größe anzupassen. Direkt über die Suchbox ist künftig ein fortgeschrittenes Suchfenster erreichbar, mit dem man auch gleich Regeln fix festlegen kann.
Reader
Ganz offiziell sind hingegen die kommenden Änderungen im Google Reader - und die werden wohl nicht bei allen NutzerInnen auf uneingeschränkte Begeisterung stoßen. So gibt es zwar die lang erwartete Anbindung an Google+, im Gegenzug entfernt man aber alle bisher vorhandenen Sharing-Optionen des Services. Damit werden all jene, die dies verwenden wollen quasi auf Google+ gezwungen, gerade angesichts dessen, dass man - bislang - noch keine anonymen Accounts zulässt, eine etwas überhastete erscheinende Entscheidung.
Ablauf
Während für die GMail-Änderungen - angesichts der Natur der Veröffentlichung wenig überraschend - noch kein Termin bekannt ist, soll das Google-Reader-Update bereits kommende Woche ausgeliefert werden. (apo, derStandard.at, 21.10.11)
und wenn Sie von HTML5 reden muss ich sie auslachen. Hier sind etliche Funktionalitäten von W3C noch nicht abgenommen und standardisiert worden. UND die Tatsache dass sich vermutlich Microsoft, Apple und Konsorten, sich an diese Standards vereinzelt nicht halten werden.
ich habe mir nicht alles durchgelesen, aber es gibt einen extrem triftigen grund nicht alles Barrierefrei zu machen (Thema WAI). Das ist oft ein Bonus den Firmen (auch große) nicht bereit sind sich zu leisten. Nebst der Tatsache daß die (loadbalanced, geclusterten) Server inperformant werden wenn man für jeden "Schas" einen request absetzt. Clientseitige Funktionalität ist vor ALLEM für so frequentierte Betreiber wie google zum Vorteil.
Warum funktioniert G+ eigentlich nur mit aktiviertem JS. Die Anzeige der Einträge ist ja nichts anderes als hier im Standard.
Möglichkeit 1: Google war zu dumm/faul Standard HTTP Funktionaliät zu implementieren. Halte ich für unwahrscheinlich
Möglichkeit 2: Mit aktiviertem Javascript ist es ohne weiteres möglich für jeden einzelnen Besucher einen Schlüssel zu erzeugen, der weder von der IP Adresse, noch von irgendwelchen Login Daten abhängt. Diesen Schlüssel kann man dann auf allen Seiten mit +1 respektive Like Buttons verfolgen.
Findet ihr das alle eigentlich nicht bedenklich, dass ein paar amerikanische Firmen vermutlich über so gut wie jede Seite Bescheid wissen, die ihr besucht?
Der Anbieter weiß ohnehin immer, welche seiner(!) Seiten man besucht. Die Ajaxifizierung nervt vor allem deswegen, weil keine vernünftigen URIs mehr vorhanden sind.
Gewöhnen Sie sich besser an Javascript.
Sonst werden sie in 10 Jahren nichts mehr im Internet benutzen können.
Sie können ja die google-analytics.com-Domain in Ihrer hosts-Datei umleiten - oder sie deaktivieren Cookies für Dritt-Domains.
Dann wirds schwieriger für Google-Analytics, Facebook & Co.
Ich wette dagegen.
Sicherheitsmaßnahmen sind mir klar, aber den meisten anderen Menschen nicht. Darum sollte sie jemand darüber informieren ;)
Wie man an den Reaktionen sieht, gibts auch viel Interesse daran.
Ja, Lynx ist die Zukunft. Das moderne Web, voll von Interessanten Diensten, "Apps", ist ein Irrweg. In 10 Jahren werden wieder voll-statische Seiten, wie in den 90ern, das Internet dominieren.
Scheint mir eine äußerst wahrscheinliche Zukunft. (Not)
Der "Pro7Sat1RTL" Teil des Internets der Zukunft, wird vermutlich so sein, wie sie das beschreiben. Jeder Seitenzugriff wird von 20 Werbefirmen registriert, alles ist mit Bannern zugepflastert.
Das restliche Internet wird genau wie vor 20 Jahren weiterhin einfach http Seiten ausliefern. Schließlich ist die Information selbst von Bedeutung, nicht nur deren Aufmachung.
Es geht nicht nur um das ausspionieren von Leuten sondern auch um die Entwicklungszeit die erheblich verkürzt wird. Da ich selbst auch viele Websiten gestalte ist striktes HTML generieren wirklich "pain in the a**". Da bietet JS viele Möglichkeiten die Seite mit Dynamik zu berreichern, vor allem mittels AJAX Content nachzuladen aber die Websiteneinstellungen beizubehalten ist ein immenser Gewinn, vor allem für den Nutzer.
Natürlich wäre es möglich, wie bei einem Forum, die Nachrichten statisch anzuzeigen aber Browser reload mit 5 sek Abstand wo sich die ganze Seite neu ladet ist einfach nicht komfortabel. So wird mit einer netten Animation der bisherige Content nach unten verschoben und der neue reiht sich oben ein. Das ist sehr angenehm!
Nein, das sehe ich völlig anders. Wenn man sauber entwickelt, wovon ich bei der bedeutendsten Internet Firma mal ausgehe, ist der Unterschied zwischen der statischen G+ Profil Anzeige und dem autom. Nachladen von neuen Posts mit Ajax ein Javascript 3 Zeiler.
Wenn ich Javascript deaktiviert habe, wird aber absolut nichts angezeigt, eine weiße Seite. Das war ja sogar Arbeit, die Auslieferung zu unterbinden, wenn kein Js aktiviert ist.
Sie können auch nicht eine einfache Forum-Seite mit einer, ich nenns mal, Desktop-Class-Web-Application, vergleichen. Sie können keinen E-Mail-Client ohne Javascript produzieren. Soetwas wie GMX wollen die Leute einfach nicht ;)
Seien Sie doch lieber froh, dass Sie die Möglichkeit haben GMail auf jedem Rechner mit nahezu jedem Browser (mit aktiviertem JS) grenzenlos nutzen zu können. Eine echte Plattformunabhängigkeit ist Geschenk des Web-Zeitalters.
Ich kann jeden Email Client so programmieren, dass er ohne JS funktioniert, ohne erheblichen Mehraufwand. Die bunten Farben und bewegten Formen für die Kinder sind nur ein Aufsatz. Das ist halt die technische Realität.
Es ist ja auch ein Mehraufwand das in JS umzusetzen.
Solche biederen und starren Seiten, wo sich für jede noch so kleine Aktion die gesamte Seite neuladen muss will keiner. Sie und Ihre profesionellen ITler vielleicht. Aber die meisten Leute wollen einfach schöne Animationen und flotte Antwortzeiten.
Ich verstehe nicht, warum ich das nicht rüberbringe.
Statische Html Seite -> Javascript für Eyecandy. Alles kein Problem. Der Mehraufwand ist das Javascript für das Eyecandy. Wenn es wegfällt bleibt eine statische Seite über.
Das ist die technische Realität.
Wenn Unternehmen von dieser Realität abweichen, indem das Fallback wegfällt, gibt es nicht viele Möglichkeiten, warum sie das tun. Siehe mein 1. Post.
>>>Der Mehraufwand ist das Javascript für das Eyecandy. Wenn es wegfällt bleibt eine statische Seite über.
Das ist ein Irrtum. Wenn sie ein JS-Framework wie z.B. ExtJs verwenden, kommen sie auch ohne HTML aus. An den Browser werden nur Javascript-Daten ausgeliefert und der HTML-Code erst im Browser erzeugt. Bei deaktiviertem Javascript bleibt dann nichts über, außer man hat dafür separat Aufwand betrieben.
Da haben sie mich falsch verstanden.
Was sie meinen, ist dass Übertragungsprotokoll (JSON), wie sie selbst sagen, ist das Endergebnis für den Browser logischerweise HTML.
Diese beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun.
Die Posts bei G+ sind nichts anderes als die Kommentare hier, dafür brauche ich kein JS. Wenn ich ein Autoupdate haben will, wie bei G+, oder hier im standard, holt sich der Ajax Client die Daten mit JSON und pflegt sie ein.
Kein Javascript bedeutet in dem Fall, die Seite wird ganz normal angezeigt, autoupdate mit ajax geht natürlich nicht.
Die beiden Dinge sind kein Widerspruch, sondern der zusätzliche Aufwand um ein Kommentar mit JSON auszuliefern ist minimal und in jeder Doku jedes Webframeworks erläutert.
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