Studenten stürmten Senatssitzung

21. Oktober 2011, 06:54

Bildungsproteste dauern an

Santiago de Chile - Aus Frust über die Bildungspolitik haben Dutzende Studenten in Chile eine Senatssitzung in Santiago de Chile gestürmt. Fernsehbilder zeigten, wie rund 60 Menschen am Donnerstag in das Senatsgebäude eindrangen, als Ausschussmitglieder gerade über den Bildungsetat für das kommende Jahr berieten. Einige der Eindringlinge kletterten im Sitzungssaal auf Tische und forderten ein nationales Referendum über die Bildungspolitik. Nach einer Stunde konnte die Sitzung fortgesetzt werden. Einige der Studenten schafften es anschließend, im Gebäude zu bleiben, die Ausschusssitzung musste daraufhin ein zweites Mal unterbrochen werden.

Andauernde Proteste

Die Studenten in Chile fordern eine Bildungsreform. Im Oktober hatten sie ihre seit Monaten andauernden Proteste gegen ungleiche Bildungschancen wieder aufgenommen, nachdem Gespräche mit der Regierung gescheitert waren. Am Dienstag und Mittwoch kam es in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei. (APA)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.