Die Finanzministerin habe nur die jährlich zur Verfügung stehende Offensivmittel in der Höhe von 80 Millonen Euro in die alte Währung umgerechnet.
Wissenschaftsminister glaubt an Hochschul-Milliarde für 2013 bis 2015
"Es stehen den Universitäten 80 Millionen Euro zur Verfügung - das ist in Schilling eine Milliarde", sagte Finanzministerin Maria Fekter am Mittwoch im Parlament bei ihrer ersten Budgetrede.
Der Sager löste Irritationen aus: nicht nur, dass die Finanzministerin nach fast zehn Jahren noch in Schilling rechnet, sondern auch die Frage, ob die Finanzministerin die von ihr mit Parteifreund und Wissenschaftsminister Töchterle vereinbarte Uni-Milliarde plötzlich relativiert.
Stimmt nicht, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium: In einem derStandard.at übermittelten Statement steht "Das Budget für 2012 zeigt, dass Bundesministerin Fekter den Themen Wissenschaft und Forschung hohe Priorität einräumt".
Hochschulmilliarde ist "anderes Thema"
Auf die Frage, ob durch diese Aussage die Thematik und Geldprobleme der Universitäten nicht ernst genommen werde, lässt der Minister ausrichten, er fühle sich in keinster Weise verhöhnt. Die Finanzministerin haben nur die jährlich zur Verfügung stehenden Offensivmittel in der Höhe von 80 Millionen Euro in die alte Währung umgerechnet. Die Hochschulmilliarde gelte für die Leistungsperiode von 2013 bis 2015 und sei ein "ganz anderes Thema", erklärt ein Sprecher. Daran sei auch ersichtlich, dass die Finanzministerin die Thematik ernst nehme. Grund zur Sorge, dass Maria Fekter die zugesagte Milliarde mit einer ähnlichen Begründung kürzen könnte, sieht Töchterle keine, da immer betont wurde, "dass in jedem Falle auf Entwicklungen der Konjunktur Rücksicht genommen werde. "Den Verhandlungen über die Hochschulmilliarde blicke ich unverändert aussichtsreich entgegen", so der Minister.
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man oh man,
die bild.milliar. kann man vergessen, drei oder vier millar. das wäre eine summe wo die unis ordentlich investieren könnten, diese 1 milliar, verschwenden die griechen in vier monaten, man hat keinen durchblick mehr, investiert mal viel, das gibt es ja nicht, so viele idioten auf einem haufen habe ich noch nie erlebt, ihr habt ja auch alle mal studiert oder? anscheinend nicht, degeneriert bis in die zehenspitzen.
dass der mann in diesem ausmaß "keine eier" hat ist unglaublich. sich von der mizzi am nasenring durchs parlament ziehen lassen, das würd nicht mal die rosi vom nachbarbauern ohne widerstand mit sich machen lassen. ein weiterer kafakaesker aufzug im drama der österreichischen bildungspolitik
ich hatte tatsächlich die hoffnung, mit töchterle würde sich im wissenschaftsministerium etwas ändern
aber er reagiert und agiert noch deutlich dümmer, als die vorangegangenen "berufspolitiker". mit einem gutachten auftauchen und dann noch über die presse dem koalitionspartner ausrichten "in seiner jetzt stärkeren position lässts sichs besser verhandeln" ist ja wohl nur mehr jenseitig. und nicht mal daran gedacht zu haben, dass sein gutachten 1 tag später keinen müden SCHILLING mehr wert sein wird
Erstmal ist der Schillingsager eine Verhöhnung aller, welche sich in den letzten Jahren für die Universitäten stark gemacht haben.
Andererseits wurden die 80Mio € bereits letztes Jahr beschlossen (Offensivpaketschmäh aus Loipersdorf - 400Mio einsparen und dann wieder 400Mio als Offensivpaket hergeben), von denen behält sich auch Herr Töchterle die Hälfte zur Bildung von Rücklagen ein...
Es gab eine Erhöhung im laufenden Budgetposten UG31 für 2012 um 66,4Mio €, das sind leider nichtmal die von Fr. Fekter angesprochenen 1Mrd. ATS sonder gute 900Mio...
ich finde es schrecklich was die ÖVP aufführt aber überall hört man immer nur "die ÖVP ist bildungsfeindlich", mMn ist die SPÖ genauso bildungsfeindlich.
am anfang hab ich ja noch geglaubt, dass ist ein scherz. aber bei solchen ministern kanns mit oesterreich nur mehr bergab gehen. danke liebe oevp fuer den untergang oesterreichs.
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