Filmmanager beklagt Verlust durch Online-Piraten - ohne Zahlen zu kennen

20. Oktober 2011, 12:49
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Paramount-Pictures-Manager Frederick Huntsberry "Man muss keine Software mehr herunterladen."

Die Filmindustrie beklagt horrende Verluste durch illegale Filmseiten im Internet. Es gebe zwar keine genauen Zahlen, er schätze aber, dass in den vergangenen fünf Jahren die großen US-Studios Umsatzeinbußen von jeweils einer Milliarde US-Dollar hinnehmen mussten, sagte Paramount-Pictures-Manager Frederick Huntsberry am Donnerstag auf dem Online-Gipfel der Medientage München. Sorge bereite ihm vor allem, dass es für die Kunden mittlerweile sehr einfach geworden sei, an die illegalen Angebote zu kommen. "Man muss keine Software mehr herunterladen." Mit nur wenigen Klicks sei der Nutzer bereits auf den Seiten der Anbieter. Die würden inzwischen ihre illegalen Angebote selbst gegen Gebühr vermarkten.

Gefahr

"Das Problem ist, dass wir dadurch riesige Verluste erleiden", sagte Huntsberry. Das wirke sich auch auf die Filmindustrie aus. Die Produktion gehe zurück, Arbeitsplätze seien in Gefahr und dem Staat gingen Steuereinnahmen verloren. (APA)

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