Fahrrad-Buch

Mitten durch Australien

Ansichtssache | 30. Oktober 2011, 16:59
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Bild 1
foto: rené rusch

"Port Augusta - Darwin: 3.300 Kilometer entlang Oodnadatta-Track, Stuart Highway. Transportmittel: Fahrrad." Von der Süd- an die Nordküste durch Australiens Wüsten unternahm der Regisseur, Grafiker und Trainer im Antirassismus-Bereich René Rusch eine Radreise, die an die Grenzen dessen ging, was mit einem Fahrrad möglich ist: ohne Begleitung und logistische Unterstützung, rund ein Drittel der Strecke auf Sand- und Schotterpisten.

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23 Postings
Tim O´Beil
00
8.11.2011, 07:52

Respekt, schöne Tour!
Die tiefen Sandpisten hätten mich wahrscheinlich zur Verzweiflung gebracht. Auf meiner Tour durch Arizona hab ich ähnliches im Kleinen erlebt, das zerrt an Muskeln und Nerven.

Radtouren lassen einen nicht los. Ich plane seit Monaten meine nächste Tour... ;)

Señor Mascarenas
00
1.11.2011, 21:16
Zu Bild 7:

erinnert mich an den Film Walkabout (1971): http://www.imdb.com/title/tt0067959/

know your enemy
00
1.11.2011, 12:05
zwei freunde von mir radeln seit 8 wochen von vorarlberg nach peking

jetzt kann ich noch ein stückchen besser mit ihnen mitfühlen.

danke!

aufgeklärtbisheiter
00
1.11.2011, 14:18

Na hoffentlich werden da nicht auch 16 Jahre draus.

http://www.amazon.de/Abgefahre... 451&sr=1-1

aufgeklärtbisheiter
02
31.10.2011, 12:20

Hut ab!

bloody-nine
 
01
31.10.2011, 11:34
super.

kann man wo rausfinden was der herr für ein material benutzt hat?

naka
05
31.10.2011, 14:21
Material

Fahrrad custom made:
Rahmen: Castor (Alu) / Federgabel: Marzocchi Bomber Z1 / Laufräder: VR Hügi_Mavic, HR Shimano XT_DT Swiss; 36 Speichen / Mäntel: Schwalbe Marathon XR / Kurbel: Bontrager / Pedale: Shimano BMX DX / Bremsen: Shimano XT V-Brakes / Schaltung: Shimano Deore / Packlträger: Cannondale / Radtaschen: Ortlieb / Anhänger: Bob Yak
Kamera:
Canon EOS 300V / Canon EF 17-40mm / Tamron 28-200

...hab ich was wichtiges vergessen?
Beste Grüße, René

ad vocem
00
31.10.2011, 16:48

Werter René!

Was ich mich bei derartigen Bildberichten von Solo-Touren immer wieder frag': Wie kommt ihr eigentlich zu den Bildern?

Ich mein' - stellt man da ersthaft die Kamera auf's Stativ, Selbstauslöser rein, zurücksprinten, rein ins Bild, wieder zurück, alles wieder einpacken, ...?

Hat man auf solche Aktionen echt Bock, wenn man sich grad ein paar Stunden über Sandpisten gequält hat?

bloody-nine
 
00
2.11.2011, 10:45
ich war im september

ein paar tage mit dem rad unterwegs und war meistens schon zu faul zum stehenbleiben und kamera rausholen.

naka
01
1.11.2011, 08:16

Werter ad vocem!
Es läuft in der Tat so absurd wie Sie's beschrieben haben: runter vom Rad, Stativ aufstellen, zurücksprinten etc.
Was noch dazukommt ist, dass man im Voraus manchmal minutenlang mit sich ringt, ob man sich das jetzt geben soll.
Oft genug bin ich nicht stehengeblieben. Was ich ebenso oft bereut hab. Und regelmäßig sind die Fotos natürlich nix geworden, weil sich die 10 Sekunden-Selbstauslöser als zu kurz erwiesen haben.
Rausgefunden hab ich das aber erst Monate später nach dem Entwickeln der Filme.

Club-der-dichten-Toten
00
1.11.2011, 22:35
Rausgefunden hab ich das aber erst Monate später nach dem Entwickeln der Filme.

Tatsächlich noch mit Dias fotographiert?
Das ringt mir fast noch mehr Hochachtung ab, als das Stehenbleiben, Aufstellen und schnell Weiterfahren...

Warum nicht digital?

naka
00
2.11.2011, 12:02
Warum nicht digital?

simple Antwort: keine Kohle dafür gehabt.
Weil wenn schon denn schon. Also Spiegelreflex mit Vollformat.
Mittlerweile hab ich zum Glück so eine, aber generell ist mir eine gscheites Objektiv wichtiger als das Gehäuse.
Beste Grüße, René

Club-der-dichten-Toten
00
2.11.2011, 12:41

Danke für die Antwort!

Find' ich wirklich nett, dass Sie sich da um die belanglosen Fragen interessierter User bemühen ;-).

Zum Thema: Am Besten ist's natürlich, wenn man beim Umstieg auf digital die guten Objektive behalten kann. ;-)

ad vocem
00
1.11.2011, 10:56

Na servas - umso mehr Hochachtung!
Wird's denn auch mal eine Diapraesentation geben?

Und was ich noch fragen wollte: Wieviel Wasser haben sie im Schnitt mitgehabt? Ich mein', eine Etappe im tiefen Sand kann ja schnell mal ein paar Tage laenger dauern als geplant. Wie lang waren denn so die Tagesstrecken?

naka
00
2.11.2011, 12:27

Diapräsentation mach ich vielleicht nächstes Jahr, mal sehen...
Zum Wasser: beim schwierigsten Stück hatte ich knapp 20 Liter mit. Ansonsten um einiges weniger. Pro Tag verbrauchte ich rund 5 Liter Wasser, inklusive Kochen am Abend.
Die Kilometerleistungen pro Tag auf den Sand-/Schotterpisten waren sehr unterschiedlich: zwischen 70 und 110 Kilometer.
Wenn Du noch Fragen hast, kannst mir gerne ein email schreiben: rr1600@yahoo.de

ad vocem
00
2.11.2011, 20:23

Alles klar, allerbesten Dank!

aufgeklärtbisheiter
01
31.10.2011, 23:57

Ich schätze mal, daß man keinen Bock hat. Ich kenn das von Motorradtouren, da hat man zu sowas auch keinen Bock. Wenn man aber Bildmaterial braucht (weil man eine Story, ein Buch, wasauchimmer) daraus machen will, dann muß man da wohl durch.
Die wenigsten Kunden würden ein solches Buch mit ausschließlich Landschaftsfotos sehen wollen.

bloody-nine
 
00
31.10.2011, 15:35
vielen dank!

Club-der-dichten-Toten
01
31.10.2011, 09:58

Sehr heftig, ich kann das nachvollziehen, aber mit dem Fahrrad ist's wirklich eine Plagerei. Ist mit dem Motorrad schon grenzwertig, weil die Strecken scheinen kein Ende zu nehmen, aber mit dem Rad... Brrr. Mag ich mir jetzt nicht vorstellen ;-)

c70
01
31.10.2011, 08:30
Darwin hatte den schönsten Sonnenuntergang überhaupt !

und der nightmarket ist wegen den asiatischen spezialitäten einen kulinarischen besuch wert.

ETG
01
31.10.2011, 06:25
Gratulation

Nur wenige Radler fahren im Outback herum, tolle Sache! Die Einsamkeit mann manchmal überwältigend sein!

PS: Wenn schon der Text von der Redaktion geschrieben wurde bitte mal querlesen - es gibt nun mal keine Jeeps im Outback, die kommen nur in den Städten vor, das Outback ist Toyota country (excemptions apply).

Club-der-dichten-Toten
01
31.10.2011, 12:36

Ich glaub' Herr Rusch hat die 4x4 Autos unter "Jeeps" subsummiert. Habe auch kaum etwas anderes als Landcruiser gesehen...

I can no more - I break equal together...
04
31.10.2011, 01:16
"Am Meer wäre ich zwar, aber dem Ort fehlt es an Atmosphäre."

Sensationell, genauso ging es mir auch schon! :)

Man freut sich wohl nur, endlich anzukommen, wenn die Reise unspektakulär und wenig reizvoll war...

Tolle Bilder, die einmal mehr zeigen, dass der Weg das eigentliche Ziel ist.

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