Fidesz sagt umstrittene Kundgebung ab

19. Oktober 2011, 16:26

Kein Protest gegen sozialistische Opposition am Nationalfeiertag

Budapest - Die ungarische Regierungspartei Fidesz des Ministerpräsidenten Viktor Orban hat eine geplante Kundgebung von Parteianhängern am Nationalfeiertag abgesagt. Am 23. Oktober erinnern die Ungarn an den antikommunistischen Volksaufstand von 1956.

Der Bund Junger Demokraten (Fidesz) wollte am kommenden Sonntag zugleich eine Parteiveranstaltung abhalten, die gegen die sozialistische Opposition im Land gerichtet sein sollte. Die Behörden fürchteten Ausschreitungen. Nun sagte der Fidesz die Demonstration mit dem Hinweis ab, Parteichef Orban reise am Wochenende zum EU-Gipfel nach Brüssel. (APA/sda)

Kommentar posten
20 Postings
László
30
22.10.2011, 12:55
Ex Kommunisten werden zur Kassa gebeten hehe...;))

Viel wichtiger finde ich doch das all jene die in der Kom.Partei und Kiss damals eine Führungsposition gehabt haben endlich mit eine extra steuer bestraft werden hehe.. Jawoll endlich!!!
Man stelle sich vor ex Nazis werden in Österreich mit extra steuer für ihre taten belohnt, ist das nicht wunderbar? Viel wichtiger als dieses Artikel oder absage des Demos pff...

Miklaus Röchlinger
01
20.10.2011, 10:55

Tolle Begründung: Bei Abwesenheit des Führers gibt es keine Veranstaltung.

Ibsen
24
20.10.2011, 09:27
Orbán könnte nicht vertragen,...

...dass mehr Menschen an der Demo der Zivilen und der Oppositionskäften teilnehmen, als als auf seiner Rede und was er überhaupt nicht vertragen könnte: ausgepfiffen zu werden...

Aber okay, er muss nach Brüssel.

Andere Fidesz-Promis hätten ja statt ihm eine Rede halten können... ob sie sich am 23. im Land aufhalten?

Parlamentspräsident László Kövér fliegt zum Beispiel am Freitag nach Südamerika und er trifft Pfadfinder in Sao Paulo...

boma
11
20.10.2011, 10:16

...schön von denen.
Vielleicht is es besser, wenn sie nicht anwesend sind, die FIDESZ-Megalomanen...
Noch mehr kaputt machen? Geht das noch??

EUphoriker
12
19.10.2011, 20:53
Na die sagen das bloß ab, weil sie es sich mit dem Putin, dem Janukowitsch

und dem Lukaschenko nicht verscherzen wollen.

Hans Hansen
13
20.10.2011, 01:45

Orbán und die anderen drei sind sicher schon beste Kumpel..fehlt nur der Bunga-bunga.

Sandor Kocsis
00
24.10.2011, 09:14

Vom Bunga-Bunga hat er sich Wahlkampf und Parteibenennung "Hajrá Magyarok!" abgeschaut - und auch in H funktioniert´s

K 3
34
20.10.2011, 02:28
Nein, die sagen das deswegen ab, weil die ungariaschen Sozialisten gegen die Sowjets waren, jedoch die Nationalisten, wie der Orban, damals Feiglinge waren und das Volk an die Sowjets verraten hatten.

Bagolyvár
22
21.10.2011, 22:44
Und Sie schämen sich nicht all das mit fetten Buchstaben zu schreiben?

Schreiben Sie lieber etwas zum Sexualleben der neuseeländischen Langohrschnecken, da kennen Sie sich besser aus.
Wenn Sie es nicht gewusst hätten, so war es Orban, der beim Wiederbegräbnis Imre Nagy´s als erster in aller Öffentlichkeit den Abzug der russischen Truppen aus Ungarn verlangt hat.
Aus Lendvai´s selbstbiografischem Buch erfahren Sie an seinem eigenen Beispiel wie sich manche „Sozialisten“ in der kommunistischen Diktatur verhalten hatten.

Bugio
02
20.10.2011, 02:36

Der Orban ist genauso, wie jene damals, ein Opfer des Kapitalismus und die Sowjetunion und die USA haben mehr Geld als Ungarn, deswegen ist Sozialismus in Ungarn unterdrückt, um billige Arbeitskräfte für Österreich zu erobern. Wozu nach Afrika schauen, wenn es Ungarn gibt ?

Petar K
00
20.10.2011, 02:53

Was glauben Sie, wie denn sonst Millionen Türken und Hunderttausende Serben nach Österreich und Deutschland nach 1956 als Arbeiter umgezogen wären, wenn die Ungarn keinen Aufstand gemacht hätten, unte rder Berücksichtigung dessen, daß Österreich von russischen Krediten bis heute anhängig ist, wie Deutschland von us-amerikanischen ?

K 3
00
20.10.2011, 02:59

Und mit dem Geld haben die Jugos Pipelines projektiert und gebaut, damit die Gelder aus Moskau auch weiterhin "fließen", jedoch die Aufstände wurden unterdrückt. Was glauben Sie, wieso in Moskau zum Jahrestag der Revolution des Proletariats Pipelines explodieren ?
http://www.themoscowtimes.com/news/arti... 45754.html

Petar K
00
20.10.2011, 03:17

Ganz ehrlich ? Weil die Voranzahlung beim Leasing undurchsichtig ist und weil Tischtennis auf der Bosporus-Brücke gespielt wird.
http://www.kleinezeitung.at/sport/meh... ecke.story

drKannibalFekter
 
26
19.10.2011, 20:23
das ist so mit der Fidesz ....

erstens sollten sie sich schleunigst von Fidesz umbenennen in Ödesz (ÖregedöDEmokratákSZövetsége) Bund alternder Demokraten, oder noch besser Nadesz (NAcionalistaDEmokratákSZövetsége) Bund nationaler Demokraten, das träffe es noch besser.
zweitens haben die es nicht mehr nötig die Masen zu mobilisieren wie es 2006 der Fall war. Sie wollten damals den Rücktritt der Regierung erzwingen, da war ihnen jedes Mittel recht. Jetzt tauchen sie lieber ab mit all ihren antidemokratischen, rechtswidrigen, von rachegefühlen geleiteten poltischen Massnahmen.

Sandor Kocsis
00
24.10.2011, 09:16

NADESZ "gefällt" - erinnert sehr an. Ach, lassen wir das.

Bagolyvár
00
25.10.2011, 21:17
Schon vergessen?

Es gab welche, die ZSIDESZ lanciert haben und die waren nicht alle vom Jobbik!

drKannibalFekter
 
11
19.10.2011, 23:25
Nachsatz, Ergänzung:

Es ist für diese missachtende Partei auch bezeichnend einerseits überall die Nation in den Vordergrund zu stellen, alle Ministerien beginnen jetzt mit National.... alles will die Nation, alles macht Orbán und seine Schergen für die Nation, bloß an einem der wichtigsten nationalen Feiertage, dem Gedenken des Volksaufstandes 1956 haben sie nicht das Bedürfnis nach öffentlichem, nationalem Auftreten. So verachtend egoistisch ist diese Partei, respektive ihre Marionetten.

Adam Markus
28
19.10.2011, 18:56

Im Herbst 2006 hat's der Fidesz noch nichts ausgemacht die gewalttätigen Neonazis für Straßenkravalle zu mobilisieren.

http://www.spiegel.de/internati... 06,00.html

Damals ist die Sache für Orbán schlecht ausgegangen, schließlich konnte die Jobbik dank deren tatkräftiger Unterstützung der Fidesz von 1% auf knapp 15% wachsen. Ist allerdings auch nicht das erste Mal in der Geschichte, dass "bürgerliche" Rechtsextremisten an die Macht halfen.

Sandor Kocsis
00
24.10.2011, 09:17

schööööön: das Vermischen von Wahrheiten und Halbwahrheiten.
Darin sind ja MSZP, MSZMP, FIDESZ und sie wahre Meister.

Goran Markovic
00
19.10.2011, 17:40

Jaja, so ist das mit den jungen Demokraten und alten Kommunisten....

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.