Steve Jobs sei sehr angetan vom Dienst gewesen - Start-up schlug Angebot allerdings aus
Während Microsoft schon einmal 40 Milliarden Euro für Yahoo locker machen wollte oder Google kurzerhand Motorola Mobility schluckte, macht Apple in der Regel keine großen Übernahmen. Obwohl der Konzern mehr Cash als so manche Weltmacht hat, konzentriert man sich auf kleinere Investitionen und erwirbt mit Spezialisten eher einzelne Produkte als ganze Portfolios. Bestes Beispiel ist der Sprachassistent Siri, der im aktuellen iPhone 4S zum Einsatz kommt.
Steve Jobs abgeblitzt
Wie Fortune berichtet, sei Apples verstorbener Gründer Steve Jobs 2009 auch an dem Online-Speicherdienst Dropbox interessiert gewesen. Wie sich Firmenchef Drew Houston im Interview erinnert, sei Jobs sehr von dem Service angetan gewesen. In einem persönlichen Gespräch hätte Jobs Übernahmeambitionen geäußert. Houston erklärte jedoch, unabhängig bleiben und nicht in einem Großkonzern untergehen zu wollen. Jobs warnte den jungen Aufsteiger schließlich vor Investoren.
Aufstieg auch ohne Apple
Houston und dessen Partner Arash Ferdowsi seien selbst große Bewunderer Jobs gewesen, weshalb ihnen die Absage nicht leicht fiel. Geschafft haben sie es dann allerdings auch ohne Apple. Dropbox zählt mittlerweile über 50 Millionen Kunden und sei bereits profitabel. Auf der anderen Seite verwirklichte Apple auch ohne Dropbox seine Online-Pläne und stellte im Sommer 2011 iCloud vor, was die Dropbox-Gründer "geschockt" hätte. (zw)