Kritik an österreichischen Waffenexporten nach Syrien und Jemen

19. Oktober 2011, 07:20

Unter wichtigsten Waffenlieferanten für Jemen und Bahrain - Nur Österreich und Italien genehmigten Exporte an Syrien

London/Wien/Berlin - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai)  hat Österreich und 16 anderen Staaten vorgeworfen, durch massive Waffenexporte in den arabische Länder zur Unterdrückung der dortigen Protestbewegungen beigetragen zu haben. In einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht wird Österreich zu den "wichtigsten Waffenlieferanten" von Jemen und Bahrain gezählt.

Österreich sei zudem mit Italien das einzige Land gewesen, das im Beobachtungszeitraum 2005 bis 2009 die Ausfuhr von Waffen, Munition und Ausrüstung nach Syrien genehmigt habe. Im Jahr 2006 seien dem dortigen Regime gepanzerte Fahrzeuge für zwei Millionen Euro verkauft worden. Für die gleiche Summe kaufte auch das jemenitische Regime österreichische Panzerfahrzeuge. Bahrain wurden Kleinwaffen und Glattrohrkanonen für 412.000 Euro verkauft.

Waffenlieferungen an Ägypten

Dagegen fallen die österreichischen Rüstungsexporte in die arabische Führungsmacht Ägypten (Kleinwaffen im Wert von 451.000 Euro) nicht weiter auf. Diese habe nämlich aus insgesamt 21 Staaten Rüstungsgüter bezogen, wobei die USA mit großem Abstand führen. Von den fünf untersuchten Empfängerstaaten enthielt lediglich Libyen keine österreichischen Rüstungsgüter.

Amnesty untersuchte in der hundertseitigen Studie Rüstungslieferungen nach Ägypten, Bahrain, Libyen, Syrien und in den Jemen. Die wichtigsten Exportstaaten für Waffen in diese Länder demnach Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Russland, Tschechien und die USA. Die von ihnen gelieferten Waffen, Munition und andere Ausrüstung seien eingesetzt worden, als Polizei und Soldaten "friedliche Demonstranten getötet, verletzt oder willkürlich verfolgt haben", kritisierte die Organisation. (APA)

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Um Wotans Willen... zwo Millionen Euro... nicht gleich so viel!

Österreich ist gaaanz gewiss der einzige Grund, wieso Assad noch nicht gestürzt ward und wir noch immer keine theokratische Islamistendiktatur in Syrien vorfinden.

Was wollnS wieder amal mit Wotan?

bbc kanal war undercover in syrien

http://www.youtube.com/watch?v=e... embedded#!

arte france war auch undercover in syrien

http://www.youtube.com/watch?v=Z... re=related

Abstract:
Wie neutral ist Österreich?

gepanzerte fahrzeuge um 2 mio. euro,

ist ein beweis dafür,dass diesmal unser mensdorff p. nicht beteiligt ist.
bei solch micky mouse deals ist nichts zu holen.

2 mio. lachhaft.
vielleicht waren es ausgemusterte unimogs einer strassenmeisterei mit aufgeschweissten stahlblechen.

Im Artikel behautet der unbekannte Verfasser, dass angeblich in Österreich hergestellte Glattrohrkanonen nach Bahrain verkauft wurden

Da meines Wissens nach keine Glattrohrkanonen in Österreich hergestellt werden stellt sich die Frage, ob es auch in diesem Fall wieder einmal um eine Falsch.meldung vom St.an.da.rd handelt?

Seit un den 70ern oesterreich fen bolivianischen diktator banzer mit waffen belieferte und der prokurist von steyr daimler puch dort mit klaus barbie das geschaeft aushandelte wundert mich gar nix mehr.

also...waffenexporte sind grundsätzlich fragwürdig.
aber in ein politisch bisher stabiles land wie Bahrain, die keinerlei sanktionen oder beobachtungen unterliegen waffen um wert von gerade mal 412k € zu verkaufen finde ich kaum einer meldung wert.

und Ägypten wie Libyen waren bis vor kurzem noch Verbündete des Westens, also "Gute"....

ist ja teilweise sowas von lächerlich

bahrain: österreichs export: grade mal €28.709, belgien exportiert dorthin locker 5,6millionen euro.
ägypten: auch nur ein bruchteil verglichen mit dem export von deutschland, usa, schweiz, bulgarien, bosnien (was exportieren die?), usa,...
lybien: gar nix, dabei wär das wohl der fetteste markt gewesen
yemen: auch mehr als vernachlässigbar mit €227.000 verglichen mit dem rest.
bleibt nur syrien übrig. und da es dort fahrzeuge waren bleibt eh nur steyr ssf übrig, und das ist ja eine mit general dynamics eh eine amerikanische firma.

Wenn andere etwas auch tun, dann befreit das einen selber von der verantwortung?

Interessanter ansatz; so ungefähr muss der 2. WK funktioniert haben.

Genauer lesen, wenn möglich

Österr. Waffenexporte nach Bahrain:
Small arms: € 28.709
Smooth-bore weapons over 20mm: € 384.000

nach Yemen:

Small arms: € 227.072
Armoured vehicles: € 2.000.000

an die kriegsführende usa verkaufen wir immer noch waffen

ja die Glock....

für diverse Polizeidepartments

so what?

2006 war von einem arabischen Frühling noch nichts zu sehen...
Das waren stabile Staaten...

'Episodic Gaming - Derive TO structure from requirements - Requirements clarifications'
Dies ist dann aber eine Grundsatzfrage ...
Waffen toeten Menschen - egal ob 'gute' oder 'boese' ...
Dies kann man nur verhindern in dem man sagt 'Keine Waffenverkaeufe' - dies ist aber Utopie...

Syrien war immer schon eine Diktatur!!!

Barain war immer schon eine Demokratie ?

Deutschland rüstet das Saud Regime auf, die USA verkaufen den Griechen, die angeblich pleite sind, 400 moderne Panzer.

Das alles ist so verlogen das die "Politiker" nichts anderes als Lobbyisten sind. Korrupt ohne Ende.

Wieso glaubt die Mehrheit noch immer das indirekte Demokratie funktioniert?

Jeder Politiker ist potentiell korrupt und kaufbar.

gepanzerte Fahrzeuge für zwei Millionen Euro

wieviele waren das, 2 stueck?

Liebe AI, das grenzt an Chuzpe!!!!

Wie wäre es, wenn du sich mal im Detail um die USA, Russland und China kümmerst, bevor du dich um Rundungsdifferenzen wie Österreich kümmerst?????

Oder traust du dich das vielleicht nicht???

wie kommen sie auf die abstruse idee, dass sich amnesty um diese länder nicht kümmert?

Sehr geehrte Frau Trude,

wo sind denn ähnliche Berichte, die die genannten Länder ins Visier nehmen, aber umso schärfer und heftiger, da diese Länder villeicht noch ganz andere Waffen in anderer Menge gelifert hat, als Österreich je im Stande wäre??????!!!!!?????????

MfG
sloatvie

Ähem, das finden sie alles in dem im Artikel genannten Bericht.

Bitte achten sie ein wenig auf ihren Blutdruck.

Bei den Lieferungen an Jemen dürfte es sich um Werkstattaufbauten für LKWs durch die Firma EMPEL handeln: http://www.empl.at/de/homepa... /?did=1257

Vielleicht war noch Achleitner involviert, die stellen geschützte Fahrzeuge her. Pandur oder Ulan, beide von Steyr Spezialfahrzeuge, sind keine geliefert worden!

Nicht falsch verstehen: Ich habe nichts für diese Regimes übrig und befürworte auch keine Waffengeschäfte mit ihnen. Es wurden aber keine Panzer geliefert, sondern höchstens geschützte Fahrzeuge, wenn überhaupt.

Das ist doch nur zur Drogenbekämpfung...

Wegen

diesen peanuts regt sich AI auf? Wir haben nicht mal Atomraketen verkauft.

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