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London/Wien/Berlin - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) hat Österreich und 16 anderen Staaten vorgeworfen, durch massive Waffenexporte in den arabische Länder zur Unterdrückung der dortigen Protestbewegungen beigetragen zu haben. In einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht wird Österreich zu den "wichtigsten Waffenlieferanten" von Jemen und Bahrain gezählt.
Österreich sei zudem mit Italien das einzige Land gewesen, das im Beobachtungszeitraum 2005 bis 2009 die Ausfuhr von Waffen, Munition und Ausrüstung nach Syrien genehmigt habe. Im Jahr 2006 seien dem dortigen Regime gepanzerte Fahrzeuge für zwei Millionen Euro verkauft worden. Für die gleiche Summe kaufte auch das jemenitische Regime österreichische Panzerfahrzeuge. Bahrain wurden Kleinwaffen und Glattrohrkanonen für 412.000 Euro verkauft.
Waffenlieferungen an Ägypten
Dagegen fallen die österreichischen Rüstungsexporte in die arabische Führungsmacht Ägypten (Kleinwaffen im Wert von 451.000 Euro) nicht weiter auf. Diese habe nämlich aus insgesamt 21 Staaten Rüstungsgüter bezogen, wobei die USA mit großem Abstand führen. Von den fünf untersuchten Empfängerstaaten enthielt lediglich Libyen keine österreichischen Rüstungsgüter.
Amnesty untersuchte in der hundertseitigen Studie Rüstungslieferungen nach Ägypten, Bahrain, Libyen, Syrien und in den Jemen. Die wichtigsten Exportstaaten für Waffen in diese Länder demnach Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Russland, Tschechien und die USA. Die von ihnen gelieferten Waffen, Munition und andere Ausrüstung seien eingesetzt worden, als Polizei und Soldaten "friedliche Demonstranten getötet, verletzt oder willkürlich verfolgt haben", kritisierte die Organisation. (APA)
Link zur Studie
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bbc kanal war undercover in syrien
http://www.youtube.com/watch?v=e... embedded#!
arte france war auch undercover in syrien
http://www.youtube.com/watch?v=Z... re=related
ist ein beweis dafür,dass diesmal unser mensdorff p. nicht beteiligt ist.
bei solch micky mouse deals ist nichts zu holen.
2 mio. lachhaft.
vielleicht waren es ausgemusterte unimogs einer strassenmeisterei mit aufgeschweissten stahlblechen.
Da meines Wissens nach keine Glattrohrkanonen in Österreich hergestellt werden stellt sich die Frage, ob es auch in diesem Fall wieder einmal um eine Falsch.meldung vom St.an.da.rd handelt?
also...waffenexporte sind grundsätzlich fragwürdig.
aber in ein politisch bisher stabiles land wie Bahrain, die keinerlei sanktionen oder beobachtungen unterliegen waffen um wert von gerade mal 412k € zu verkaufen finde ich kaum einer meldung wert.
und Ägypten wie Libyen waren bis vor kurzem noch Verbündete des Westens, also "Gute"....
bahrain: österreichs export: grade mal €28.709, belgien exportiert dorthin locker 5,6millionen euro.
ägypten: auch nur ein bruchteil verglichen mit dem export von deutschland, usa, schweiz, bulgarien, bosnien (was exportieren die?), usa,...
lybien: gar nix, dabei wär das wohl der fetteste markt gewesen
yemen: auch mehr als vernachlässigbar mit €227.000 verglichen mit dem rest.
bleibt nur syrien übrig. und da es dort fahrzeuge waren bleibt eh nur steyr ssf übrig, und das ist ja eine mit general dynamics eh eine amerikanische firma.
2006 war von einem arabischen Frühling noch nichts zu sehen...
Das waren stabile Staaten...
'Episodic Gaming - Derive TO structure from requirements - Requirements clarifications'
Dies ist dann aber eine Grundsatzfrage ...
Waffen toeten Menschen - egal ob 'gute' oder 'boese' ...
Dies kann man nur verhindern in dem man sagt 'Keine Waffenverkaeufe' - dies ist aber Utopie...
Deutschland rüstet das Saud Regime auf, die USA verkaufen den Griechen, die angeblich pleite sind, 400 moderne Panzer.
Das alles ist so verlogen das die "Politiker" nichts anderes als Lobbyisten sind. Korrupt ohne Ende.
Wieso glaubt die Mehrheit noch immer das indirekte Demokratie funktioniert?
Jeder Politiker ist potentiell korrupt und kaufbar.
Sehr geehrte Frau Trude,
wo sind denn ähnliche Berichte, die die genannten Länder ins Visier nehmen, aber umso schärfer und heftiger, da diese Länder villeicht noch ganz andere Waffen in anderer Menge gelifert hat, als Österreich je im Stande wäre??????!!!!!?????????
MfG
sloatvie
Bei den Lieferungen an Jemen dürfte es sich um Werkstattaufbauten für LKWs durch die Firma EMPEL handeln: http://www.empl.at/de/homepa... /?did=1257
Vielleicht war noch Achleitner involviert, die stellen geschützte Fahrzeuge her. Pandur oder Ulan, beide von Steyr Spezialfahrzeuge, sind keine geliefert worden!
Nicht falsch verstehen: Ich habe nichts für diese Regimes übrig und befürworte auch keine Waffengeschäfte mit ihnen. Es wurden aber keine Panzer geliefert, sondern höchstens geschützte Fahrzeuge, wenn überhaupt.
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