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Der höchste Repräsentant der orthodoxen Kirche in Österreich, Michael Staikos, ist heute nach schwerer Krankheit verstorben, wie Kathpress am Abend in einer Aussendung mitteilte. Er hätte demnach in wenigen Wochen seinen 65. Geburtstag gefeiert. Laut Kathpress leben bis zu 500.000 orthodoxe Christen in Österreich.
Staikos war am 22. November 1946 in Athen geboren worden. Dort besuchte er ein katholisches Gymnasium, sein Theologiestudium absolvierte er an der Universität von Thessaloniki. 1964 übersiedelte er nach Wien, 1965 trat er in den Dienst der griechisch-orthodoxen Metropolie von Austria - als Sekretär und Zeremoniär des damaligen Metropoliten Chrysostomos Tsiter. 1977 wurde Staikos in Wien zum Priester geweiht, 1986 zum Bischof. Im November 1991 wählte ihn der Heilige Synod des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel zum Metropoliten von Austria und Exarchen für Ungarn.
Im Oktober 2010 wurde unter Staikos' Vorsitz die Orthodoxe Bischofskonferenz für Österreich begründet. Zwei Amtsperioden (1995 bis 2000) war er Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), auch war er Konsultor der Stiftung "Pro Oriente". Mehrere Jahre gehörte er auch dem Heiligen Synod des Ökumenischen Patriarchats an. (APA)
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egal welchen ranges und aus welcher weltreligion, ist hier nachzulesen :
http://derstandard.at/1317018622709
nur zu.
möge ihn deren eigenes konstrukt für das böse holen !
Der heutige Stellenwert der Orthodoxie in Österreich ist dem aufrechten Wirken des Metropoliten Staikos zu danken. Er hat es zudem immer wieder verstanden Menschen über den Kreis 'seiner' Kirche hinaus anzusprechen und ist gewissermaßen zu einer Instanz geworden, wie der Oberrrabbiner, der man zuhört. Ein Nachfolger wird es unter dem Schatten dieses gewichtigen Vorgängers wohl zunächst nicht ganz leicht haben. Aber der Stellenwert der Orthodoxie hat nunmehr unter uns unverrückbar Bestand.
Etwa in den regelmäßigen Zusammenkünften der Vertreter der Kirchen Österreichs. Wenn Sie selbst an diesen Dingen eher nicht interessiert sind, wird Ihnen doch aufgefallen sein, dass unter Staikos die Orthodoxie in Österreich eine gewisse Medienpräsenz gewonnen hat.
Ganz genau. Und wenn man bedenkt, dass die meisten Orthodoxen in Österreich Migrationshintergrund haben, ist der Stellenwert der Orthodoxie überhaupt nicht selbstverständlich. Wenn ich die Situation mit Deutschland oder Schweden z.B. vergleiche, dann schätze ich um so mehr die Rolle unseres Metropoliten - und die Offenheit unserer Wahlheimat.
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