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Linux Mint: GNOME Shell statt Unity

Andreas Proschofsky, 18. Oktober 2011, 19:02
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    grafik: linux mint

Soll künftig neben GNOME 2.x unterstützt werden - Ubuntu-basierte Distribution eventuell mit zwei Versionen

Als Geheimtipp kann man Linux Mint eigentlich schon länger nicht mehr bezeichnen, die Ubuntu-basierte Distribution hat es mittlerweile zu einer konstanten Top-Platzierung in den Charts von Distrowatch geschafft. Gerade in den letzten Monaten stieg diese Popularität weiter an, dies nicht zuletzt durch die Entscheidung von Ubuntu auf die eigene Oberfläche Unity zu setzen, und dem Beharren von Mint auf dem klassischen GNOME 2.x.

Kein Unity

Wie das Projekt nun am Rande eines Blog-Eintrags verkündet, wird es nun allerdings doch einen neuen Desktop für Linux-Mint geben - doch auch dieses Mal kommt Unity nicht zum  Zug. So soll bereits mit dem für November geplanten Linux Mint 12 "Lisa" der GNOME3 - und damit die GNOME Shell - in die Distribution Einzug halten.

Parallel

Parallel dazu will man aber auch weiterhin den GNOME 2.x anbieten, eventuell wird man sogar zwei unterschiedliche Varianten von Mint veröffentlichen. Um dies zu ermöglichen arbeitet man unter anderem mit dem MATE-Projekt zusammen, einem Unterfangen, das versucht eine Weiterentwicklung von GNOME 2.x zu etablieren.

Vorzüge

In dem Blog-Eintrag betont man, dass das aktuelle GNOME 3.2 viele Verbesserungen gebracht habe, die dazu führen, dass sich dessen Vorzüge mittlerweile deutlich besser abzeichnen. Man sehe in GNOME3 mittlerweile das Potential für etwas, das sowohl vom Look als auch von der Benutzung her deutlich besser sein könne, als es der GNOME 2.x je war, so die Mint-EntwicklerInnen. (apo, derStandard.at, 18.10.11)

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Posting 1 bis 25 von 59
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Gefährliches Halbwissen
02
19.10.2011, 23:27
Gubuntu

Sieht so aus als würde Linux Mint quasi das von vielen herbeigesehnte Gubuntu werden ... d.h. Ubuntu mit einer gut integrierten GNOME-Shell.

Find' ich verlockend :-))

Ich wär' gern eine Banane, manchmal ...
00
25.10.2011, 10:15

grandios! "If you keep fucking up, I'll switch to KDE."

rizzla
02
19.10.2011, 15:03
Eine gute Entscheidung

Ich nutze Gnome3 unter Linux Mint Debian Edition. Das hat sich nach einem Update auf "unstable" von selbst installiert - schick, schnell & keine Probleme bis jetzt.

Andreas Grois
00
19.10.2011, 07:50
Das wird für AMD-Nutzer lustig,

denn im Moment ist die Gnome Shell mit den proprietären AMD-Grafikkartentreibern schlicht und ergreifend nicht benutzbar. Es ist schon besser als mit Cataclyst 11.8, aber wirklich fehlerfrei wird Gnome auch mit Catastrophy 11.9 nicht dargestellt. Gut, am Desktop sind die xorg-radeon-Treiber sowieso um Welten besser (flüssigeres compositing, fehlerfreie Videowiedergabe), aber sie sind halt auch langsam, wenns um Spiele geht, und bringen afaik keine Unterstützung fürs Rechnen auf der Grafikkarte mit...

polytropolis
00
19.10.2011, 12:14
Freie Radeon Treiber

Also ich spiel hier mit einer "Radeon HD 4870 1GB" unter anderem "Anno 1404 und Starcraft 2" unter dem freien Radeon Treiber!Hab zwar nicht die höchsten Grafik Settings, aber die Spiele laufen flüssig und fehlerfrei...
Muss dir aber sagen das dies nur unter Fedora (>15, 16 Beta) "out of the box" klappt!

Waldi Möter
00
19.10.2011, 17:59

die 4xxx Karten werden vom freien treiber meines wissens von den neueren am besten unterstützt, ganz anders sieht es bei den 5xxx und 6xxx karten aus

Markus138
00
19.10.2011, 12:11

ATI Graphikkarten waren unter Linux schon immer ein Problem, auch wenn sich das zwar in den letzten Jahren gelegt hat benutze ich, und alle Linux User_innen die ich kenne nur nVidia oder Intel Graphikchips.

Einfach ein paar monate warten und dann wirds auch amd schaffen die Treiber zu aktualisieren. es kann sich nur noch um monate handeln...

Vorpotsky
00
19.10.2011, 08:30
Also ist das nicht nur ein Gerücht

Ich fahre mit LMDE (Linux Mint Debian Edition) und proprietärem AMD-Gra-Treiber, was schon ein bisschen was anderes ist als "normales" LM, habe aber in den "Tracking Testing"-Foren die Warnungen vor den GNOME-Updates gelesen.

Ich habe schon nach katastrophalen Erscheinungen sämtliche Updates von Xorg und Mesa geblockt, aber unter diesen Umständen werde ich die GNOME-Updates wohl auch noch mal nach hinten verschieben.

Zum Glück ist auf LMDE (das ein "Rolling Release" hat) die Update-Policy so, dass Updates erst mal ein Monat lang von einem Team getestet werden und dann im Monatszyklus veröffentlicht werden - leider ist das aber noch immer keine Totalgarantie dafür, dass es gut geht.

Mathias Steinlaus
 
00
19.10.2011, 08:58
Seit "Ewigkeiten" ist es quasi ein Fakt...

... dass die Grafikkarten von nVidia schon immer eine bessere Unterstützung erhalten haben, als von ATI (jetzt AMD).

Man spart gern beim OS, aber wenn es um die Hardware geht, sparen manche da einfach am falschen Ort.

Andreas Grois
00
19.10.2011, 10:02

Das hängt vom Standpunkt ab. Als normaler Desktop-Nutzer ist man mMn mit AMD besser dran, da die open source Treiber für AMD deutlich besser sind, als jene für nVidia. Nur wer auf die proprietären Treiber angewiesen ist (gpgpu-Nutzer, Spieler, Notebook-Nutzer) sollte mMn nVidia kaufen (wobei das bei gpgpu auch von der Anwendung abhängt, beim Bitcoin-Mining sind anscheinend die AMDs um Größenordnungen schneller).

Vorpotsky
00
19.10.2011, 09:29
Ja das ist leichter gesagt als getan

Ich habe mich nach mühsamer Suche für einen HP-Business-Laptop entschieden, der halt eine AMD-Graka hatte. Wenn man mehr oder weniger auf einen Laptop angewiesen ist, ist es nicht immer leicht, die perfekt leistungsfähige, robuste und noch dazu Linux-kompatible Ausführung zu finden, zumal letzteres ja nicht unbedingt das Hauptkriterium ist (als Dual-Booter).

go-east
00
24.10.2011, 00:42
HP Laptop?

tja, repariere immer wieder Laptops für einen Freund, nachdem häufigen auftreten von defekten HP Laptops müssten die einen Marktanteil von geschätzten 90% haben...

Mathias Steinlaus
 
00
20.10.2011, 10:16
Naja...

... solange das alte System noch läuft, sollte man sowieso nicht auf ein neues Updaten. Nicht, wenn es überhaupt "fragwürdig" ist bzw. die Änderungen minimal und meist eh nur graphischer Natur sind!

Roy Batty
06
19.10.2011, 01:58

Steige bei Unity und der Gnome Shell immer noch nicht durch. Irgendwie erinnert das alles an ein Touch UI. Fühlt sich für mich nicht natürlich an auf dem Desktop und mache es mir in der Zwischenzeit bei Lubuntu gemütlich.

LeChacal
00
19.10.2011, 09:44
Immer wieder ein "neues" Gnome.

Ich auch. Es gibt immer wieder ein "neues" Gnome... das verkörpert dann denn Desktop, wie ihn viele haben wollen (in etwa Gnome 2.x)... und wegen der Extra-Wünsche wird das dann immer aufgeblähter, bis wieder ein "neues" Gnome kommt.

Zuerst war das wohl XFCE.

Jetzt LXDE.

Waldi Möter
00
19.10.2011, 18:01

würd ich so nicht sagen, gnome hatte immer schon den hang zum minimalismus, der ist halt ein wenig ausgeartet XD

Ubuntumann
01
19.10.2011, 00:00

Pinguy OS ist auch nicht schlecht :)

KoppiM
00
1.11.2011, 22:43
Debian -> Ubuntu -> Linux Mint -> PinguyOS

Alles was ich nachträglich installiert hätte in Ubuntu oder Mint, ist in PinguyOS bereits integriert. Eine sehr benutzerfreundliche Distribution :)

include System.IO
 
00
18.10.2011, 21:26

Könnte jemand mir alten bash Nutzer erklären, was so die groben Vorteile der Gome Shell sind?

Habe via Suchmaschine nicht viel nützliches gefunden.

Remline Entfzeil
02
18.10.2011, 23:07

Hier sind ein paar Punkte aufgeführt:
http://www.gnome.org/gnome-3/

dasGrausen
00
20.10.2011, 16:20

"Get things done with ease, comfort and control."

say wha'? Control?
Theme wechseln OOTB? Neee

Vorpotsky
11
19.10.2011, 08:31

Huch! Ein Linux-Projekt, das eine richtig tolle Webseite hat

bedarf ist keine konstante
00
19.10.2011, 11:17
true true

allerdings kommt mir das template sehr bekannt vor.

include System.IO
 
00
19.10.2011, 06:38

Danke.

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