Uni brennt wieder ein bisschen

18. Oktober 2011, 17:38

 

Wien, Audimax der TU und Minoritenplatz

 

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Resumee zur TU Vollversammlung

Die gleiche (diesmal verstärkte) Resolution vom letzten Jahr erneut der Regierung zu übergeben ist zwar richtig, aber zeigt die eigentliche Ohnmacht, da die Chancen gut stehen, dass auch diese wieder ignoriert wird.

Die Tatsache, dass Rektorat, Unirat, die Betriebsräte für allgm. und wiss. Personal alle hinter der HTU stehen geht in den Medien anscheinend unter.

Ebenso, dass Studiengebühren allein niemals den Geldmangel an den Unis decken können (wobei immer noch die Befürchtung bleibt, dass man selbst bei Studiengebühren dann einfach einen ähnlichen Betrag aus der Finanzierung der Unis streicht).

Und de facto gibt es keine wirksamen "Kampfmaßnahmen". Demos allein reichen nicht. Andere Alternativen? Welche?

Leute...wenn ihr keine Ahnung davon habt wie es auf der Uni zugeht --> KLAPPE ZU!

Ich studiere auf Lehramt (wird ja in Zukunft gebraucht, oder wer wird mal eure Kinder unterrichten??) und darf bei jeder zweiten VO die ich besuche am Boden sitzen...oder die ProfessorInnen kommen einfach nicht...dafür möchte ich nicht zahlen...

Wenn es einen KONKRETEN Plan gibt, was mit den Studiengebühren passiert, würde ich natürlich zahlen...

UND: Ich arbeite auch nebenbei ;) neben einem einer 20std Uni-Woche (das sind nur die VOs ;) ) + LERNEN (muss man ja auch, is ja ned nur Party) dann noch hackln is echt kein Zuckerschlecken...

Also: wer noch nie auf ner Uni war, sollte sich aus dieser Diskussion raun halten...

DANKE!

dafür sanierst dich eh dein restliches berufsleben lang...

Stimme dir da zu.
Ergänzen würd ich aber auch (zumindest nach meinem Geschmack) jene selbst ernannten LeistungsträgerInnen, die ohne den Bildungsreformen der 70er gar nicht erst studieren hätten können (aber jetzt im Nachhinein groß über die Rahmenbedingungen dahergackern).

Vergleicht man manche Insitute (Lehrangebot, Qualität der Lehre (Engagement und Interesse der Lehrenden), Infrastrukturen, etc. mit 2001, ist fast unglaublich, was in 10 Jahren alles kaputtgehen kann. Erschütternd.

lieber was hackln als studieren

na gottsei dank wird wieda nur auf die studenten hingehaun, die drauf hinweisen dass es mit unserer bildung bergab geht!!!!!!
Und nur zur INFO!!!!!! nicht nur studenten sind auf die straße gegangen, sondern auch die professoren!!!!!!
das studiengebühren warsch die situation ein bisschen verbessern würden steht ausser frage, aba beim nächsten mal bitte ich sich besser zu informieren bevor man einfach auf die studierenden "hinhaut" und meint, die wolln eh nix ausser alles geschenkt zu bekommen!!!

lieber was hackeln als studieren.
dann hat man auch keine geldsorgen.
oder auch arbeiten neben dem studium - ja sowas solls auch noch geben wenns knapp mit der kohle wird.
aber sich gegen alles aufbäumen und demonstrieren bringt ja auch nix. die unis brauchen geld und studiengebühren sind ein nötiges mittel zum zweck!

Viel Spaß beim nebenher Arbeiten, wenn du 5 Tage die Woche anwesenheitspflichtige Übungen hast, du Spezialist...

ich habe gearbeitet neben dem studium - hat mir neben einer verlängerung des studiums auch gesundheitliche probleme gebracht.

aber das wird ja von der heutigen leistungsgesellschaft verlangt, oder?

bilder sagen mehr als 1000 worte!

vorallem bild 9.!!

erinnert mich an ursula von arielle die kleine meerjungfrau.

"studenten sollen studieren net demonstrieren"

hat der selige hesoun 1984 über hainburger au-demonstranten geplärrt. hätte nicht gedacht, dass man angesichts des miesen outputs unserer teuren denkfabriken das mal verstehen könnte ...

wie sich germanisten, soziologen & co angesichts dieser wirtschaftslage rechnen, wüsste ich irrsinnig gern.

Ohne Naturwissenschaftler/Techniker gegen Geisteswissenschaftler ausspielen zu wollen, oder Studienrichtungen in "brauchbar" und "unnötig abzustempeln, möchte ich darauf Hinweisen, dass auch die TU Wien einen akuten Geldmangel hat - und Technik-Absolventen sind in der Wirtschaft sehr gefragt. Das Ministerium versucht ja, mit der "MINT"-Initiative Studenten in diese Richtungen zu locken, aber auch die TU hat ihre Kapazitätsgrenzen bald (wenn nicht schon jetzt) erreicht.

In einigen Bereichen schon jetzt erreicht!
Laborplätze lassen sich nicht beliebig viele zur Verfügung stellen.

In VO auf den Stiegen sitzen, ok.. das kann man mal in wenigen Erstsemester-VO in Kauf nehmen (nicht zuletzt, da ja Teile, zB am Getreidemarkt immer noch umgebaut werden), aber bei den Labors gibts kein "zwischen den Tischen stehen".

Werter Utilitarist...

Germanisten bewahren unser literarisches Erbe. Soziologen erarbeiten Lösungen für unsere stets heterogener werdende Gesellschaft.
& Co kümmert sich vielleicht um andere Probleme, denn davon haben wir genug.

Was die Wirtschaft nicht braucht hat keinen Wert (rechnet sich nicht) sagen Sie!? Zum Glück denken nicht alle so, da bin ich irrsinnig froh.

es gibt heerscharen an studierten

die zur gesellschaft gar nichts nennenswertes beitragen und arbeiten verrichten, die nichts mit den (gammel)lehrplänen zu tun haben.
z.B. ein Soziologenheer ist purer Luxus, Selbstzweck.

leider wissen die meisten nix besseres als sinnlosen schuljahren noch sinnloserer studienjahre hinterherzuwerfen. i know that for a fact ! haha.

aha.
und deswegen gleich alle unis gegen die wand fahren?
supa argumentation

dummes argument. es gibt heerschaaren an abbrechern, arbeitern und auch fleissigen und anstaendigen "buergern" die nichts beitragen, kein luxus- sondern diskont-material sind und sich dennoch aus gemeingut bereichern.

nur dass die weniger ausbildungskosten (= steuern) gebraucht haben...

und die FP Rhetorik habens dazu erfunden. nicht alles was ihnen nicht passt, hat HC gesagt ...
also der konnex von studenten zum abstauber thema ist gewagt.

aber ueberhaupt. diese bloedsinnigen verallgemeinerungen, studenten kosten steuern (und kosten mehr als sie bringen), das ist so dermassen daneben und substanzlos,

da wuensche ich ihnen einfach bessere bildung.

ja stimmt weil schlecht ausgebildete natuerlich den staat nix kosten.

das problem ist doch, in einem staat mit starker armee macht das aushungern der bildungseinrichtungen noch irgendwie sinn. das waere ehrlich, zu sagen: es gibt eine produzierende bildungselite hier und es gibt konsumierendes kanonenfutter da.

letzteres ist noch irgendwie ein argument bzw. nachvollziehbar

schön dass sie in der dritten wortmeldung dann doch etwas anderes leisten, als andere meinungen "dumm" zu nennen.
ja stimmt. staaten wollen/fördern schafe.
auf der strasse rumschreien ändert daran allerdings nichts.

Bildungspolitik, so wie Politik generell wird längst nicht mehr national geregelt. Das ist zu bedenken, wenn es um die Tugenden unserer großen Söhne und Töchterles in den div. Ministerien geht.
Bildung? Was zählt ist, wie schnell unsere Politiker die Wunsch- bzw. Auftragsvorgaben der OECD umsetzen können. Diese gibt dazu "Expertisen" aus, die wiederum von sorgfältig handverlesenen BildungswissenschaftlerInnen erstellt werden. Solchen also, die die gewünschten Ergebnisse liefern: Deren Ergebnisse werden den europäischen Wissenschaftsministern als Handlungsanleitung vorgelegt. Gewünschtes Ergebnis: Meritokratie, Bildung als Kaufwahre und Stärkung des Statusprinzips. Endlich schluss mit lustig und zurück ins gelobte 19. Jahrhundert.

dank des österreichischen hasses auf studenten

werden irgendwann per volksabstimmung studiengebühren von 1k euro oder mehr pro semester eingeführt...

solange leute sich iPhones, notebooks, mofas...

und sonstiges gerne leisten, sind 150 Euro im Monat nicht zu viel verlange.
überdies: man kann im leben auch ohne - und vielleicht ganz besonders ohne - studium und dessen verstumpfung und monotonie - sehr viel erreichen!

Es is aber weder deine, noch die Entscheidung des Staates, ob ICH studieren möchte...

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