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"Missbrauchsopfer dürfen nicht im Zuständigkeitsdschungel überbleiben"

Chat | 19. Oktober 2011, 11:51

Monika Pinterits, Kinder- und Jugendanwältin der Stadt Wien, über die schweren Missbrauchsvorwürfe im ehemaligen Kinderheim am Wilhelminenberg

Nach den schweren Missbrauchsvorwürfen im ehemaligen Kinderheim "Schloss Wilhelminenberg" nahm Monika Pinterits zu den Fragen der UserInnen Stellung. Die Kinder- und Jugendanwältin erklärt, dass in erster Linie die ehemaligen Opfer geschützt werden müssen - auch im Hinblick darauf, dass durch das Aufkommen der Vorwürfe zahlreiche Betroffene erneute Traumatisierungen erleben. Pinterits sagt auch, warum in Österreich endlich eine zentrale Opferstelle eingerichtet werden muss und Erziehungsmethoden aus der Nazi-Zeit bis in die späten 1960er-Jahre eingesetzt wurden.
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