Verbund-Tochter

Gewinn bei Sorgenia auf ein Drittel gefallen

18. Oktober 2011, 13:03

Rom - Die italienische Verbund-Beteiligung Sorgenia bekommt die schwierige Konjunktur in Italien zu spüren. In den ersten drei Quartalen 2011 verzeichnete das italo-österreichische Gemeinschaftsunternehmen, an dem der Verbund einen 45-prozentigen Anteil hält, einen Nettogewinn von 18 Millionen Euro, im Vergleichszeitraum 2010 waren es noch 61 Millionen Euro. Der Umsatz fiel um 8,5 Prozent auf 1.552,7 Millionen Euro. Dafür kletterte der Ebitda um 16,8 Prozent auf 125,7 Millionen Euro. Die Verschuldung betrug Ende September 1.661,9 Millionen Euro, Ende Juni waren es noch 1.767,5 Millionen Euro.

Sorgenia will im Bereich Strom, Gas und erneuerbare Energien investieren und die Zahl ihrer Kunden steigern. Außerdem startet die Gesellschaft im Bereich der privaten Stromversorgung. Ziel ist es, bis 2016 zusätzliche 1,5 Millionen Kunden zu gewinnen, teilte Sorgenia mit. Das will die Gesellschaft nicht zuletzt mit Service erreichen. "Wir beraten die Kunden, wie sie Strom sparen können", so das Motto des Unternehmens.

Bisher beliefert Sorgenia vor allem Klein- und Mittelbetriebe, insgesamt 500.000 Firmen. Damit ist Sorgenia zum fünftstärksten Stromerzeuger des Landes aufgerückt. Für die Strombelieferung von Privathaushalten plant Sorgenia bis 2016 Investitionen in Höhe von 275 Mio. Euro zur Entwicklung des Vertriebsnetzes, zur Modernisierung der technologischen Infrastrukturen und zur Verbesserung des Kundenservice. (APA)

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