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Lässt die Erwärmung Tier- und Pflanzenarten schrumpfen?

23. Oktober 2011, 17:45
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    foto: apa/jochen lübke

    Zahlreiche Tierarten, darunter Eisbären, sind in den vergangenen Jahrzehnten kleiner geworden.

Ein Forschungsteam macht den Klimawandel für die Entwicklung verantwortlich, andere Forscher halten dies für überzogen

Washington - Ein US-Forschungsteam hat frühere Studien untersucht und ist dabei zum Schluss gekommen, dass 38 von 85 begutachteten Tier- und Pflanzenarten in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund des Klimawandels kleiner geworden sind. Der im Fachblatt "Nature Climate Change" veröffentlichte Bericht listet als pflanzliche Beispiele Baumwolle, Mais und Erdbeeren auf; als Tierarten werden Eisbären, Frösche, Garnelen, Karpfen, Luchse und eine schottische Schafart genannt, die heute um fünf Prozent kleiner sei als 1985.

Es gebe in vielen Arten, von Pflanzen bis zu großen Wirbeltieren, einen Trend zu gebremstem Wachstum, sagte Studienmitautorin Jennifer Sheridan von der Universität von Alabama. Ein Grund könne sein, dass die Organismen weniger groß werden müssten, wenn es warm sei. Viele der betreffenden Tiere sind laut der Forscherin wechselwarme Tiere - bei diesen arbeitet der Metabolismus schneller, wenn es wärmer wird. In der Biologie gibt es zudem für Säugetiere und Vögel ein Gesetz namens Bergmanns Regel, wonach Tiere in der Kälte größer werden, weil sich mit der Größe der relative Wärmeverlust verringert.

Andere Experten halten es wiederum für überzogen, den Klimawandel für die Größenveränderungen verantwortlich zu machen. Solche Veränderungen seien ein normales Phänomen, sagte Yoram Yom-Tov von der Universität Tel Aviv. Es gebe keinen Grund, deswegen alarmiert zu sein. (APA/red)

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Posting 1 bis 25 von 26
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xecapb
00
29.10.2011, 22:56

ui ! man soll sich nur vorstellen wie groß wären die dinos hätten sie in eine eiszeit gelebt! zum glück war es wärmer damals...

carbonara
04
25.10.2011, 17:06
Komisch: Bei mir ist es genau umgekehrt....

..... Je kälter, desto schrumpf.

Der, der es besser weiß
21
25.10.2011, 03:39

1. Kommt es sicher drauf an um wie viel wärmer, zB ob 3°, 15° oder 100°.

2. Entsteht für jede ausgestorbene Art erfahrungsgemäß, wenn man sich die Erdgeschichte ansieht, auch immer wieder neue, bessere Arten.

AlterEgo
 
00
25.10.2011, 12:39

Aha! Dann ist also die Zahl der Arten in der Erdgeschichte konstant? Gab es nicht vielleicht einmal mehr und einmal weniger Arten? Zum Beispiel nach klimabedingten Aussterbeereignissen?

Lies mal nach, für Leute wie dich gibt's Wikipedia.

WRN
00
25.10.2011, 11:16

@2: außer der Mensch rottet sie aus... die paar tausend Arten die wir in den letzten beiden Jahrhunderten ausgerottet haben hatten kaum etwas mit Evolution oder natürlicher Selektion zu tun.

Zinsenfeger
10
24.10.2011, 16:06
Warum nicht einfach eine Frage von Nahrungsangebot

Bei den Eisbären ist das Phänomen eigentlich seit Jahren bekannt: sie müssen mit immer weniger Nahrung auskommen, je kürzer die Periode des Fischens auf den Eisschollen dauert.
Weniger Nahrung - geringeres Wachstum

Bei den anderen genannten Arten wirds wohl ähnlich sein. Beim Menschen wars umgekehrt: wir werden immer größer. Was auch mit der Ernährung zusammenhängt.

Kohlhaas1
03
24.10.2011, 00:31
Da stimmt etwas nicht. Denn in vorgeschichtlicher Zeit war es viel wärmer.

Und die grössten Tiere der Erde lebten damals.
Die einzige Möglichkeit zur Verkleinerung ist eine Verringerung des Nahrungsangebotes und des Platzes.
Das ist übrigens bewiesen.

1000undeine8
10
24.10.2011, 07:33

hier ist kein widerspruch. die größe eines tieres wird von seinen genen bestimmt. bei vorgegebenen genen kann sie aber innerhalb gewisser grenzen sicherlich von der umwelt beeinflusst werden (nahrungsangebot oder eben auch temperatur). das schließt nicht aus, dass sich evolutionär über lange zeiträume in einem warmen klima große arten entwickeln.

Kohlhaas1
01
24.10.2011, 23:21
Und wie erklärst du dir die Zwergelefanten.

Oder die fossilen Funde von Zwergenmenschen und Flusspferden ?
Inselverzwergung nennt man das.
Ansonsten wächst alles, solange Platz und NAhrung ausreichen.

1000undeine8
00
25.10.2011, 00:04

ich denke, man muss zwei dinge unterscheiden: eine genetische anpassung (verzwergung, riesenwuchs etc.), wobei sich gene ändern und einem individuum vgl. mit artgenossen mehr überlebenschance bieten (was letztenendes zur ausbildung neuer arten führen kann). und davon unabhängig umweltbedingte einflüsse bei unveränderter genetischen ausstattung, die alle individuen mehr oder minder gleich treffen.

Kohlhaas1
00
25.10.2011, 13:02
Naja, wenn wir alle verzwergen, dann habe ich wenigstens, relativ, mehr Platz.

aleph null
01
24.10.2011, 13:13
Und der homo floriensis lebte in der Eiszeit

Al Borland
22
24.10.2011, 13:24

Ist das jetzt die x-te Auflage von "Jedes Phänomen kann nur genau eine einzige Ursache haben"?

aleph null
14
24.10.2011, 18:31
Die Menschen heute sind durchschnittlich größer als noch vor 150 Jahren

Hängt das jetzt mit der globalen Erwärmung oder mit der globalen Abkühlung zusammen oder vielleicht doch mit dem naheliegenderen Umstand, dass diese Studie einfach Käse ist.

Al Borland
50
24.10.2011, 23:42

Aha, jetzt bestimmt also die Qualität einer bestimmten Studie die menschliche Durchschnittsgröße.

Das ist selbst für Ihr Verhältnisse rekordverdächtig dämlich.

Was kommt als nächstes, "ich kenne einen 90jährigen Kettenraucher, also ist Rauchen gesund"?

Kohlhaas1
05
25.10.2011, 13:04
ausgesprochen dämlikch finde ich Leute wie dich, die agressiv Meinungen, auch wenn sie sie nicht beweisen können vertreten und andere der Dummheit bezichtigen.

Viel Spass noch beim Aufsuchen professioneller Hilfe.

Al Borland
40
25.10.2011, 17:55

Ich würde es auch schwer unterhaltsam finden, wenn irgendjemand versucht, die Behauptung "Menschen sind heute größer als vor 150 Jahren, weil eine bestimmte Studie einfach Käse ist" beweisen will.

Wollen Sie das vielleicht in Angriff nehmen? :-)

Kohlhaas1
01
25.10.2011, 20:00
Präzision ist eben nicht jedermanns Sache.

Aber wenn du wissenschaftliche Präzision suchst bist du in einem öffentlichen Forum , noch dazu einer Tageszeitung wie Standard, fehl am Platz.
Hier schaffen es nichtmal die Journalisten fehlerfrei zu berichten.

NickKnarrkarton
02
28.10.2011, 16:28

Ich würde sagen, er sucht eher die wissenschaftliche Unpräzision, weil für ihn ist ja sowieso nichts wissenschaftlich belegbar - insofern sind sämtliche seiner Wortspenden obsolet. Natürlich außer dem Evangelium, das er selbst verzapft, das hat sich aus dem nichts belegt.
In der Wissenschaftstheorie bezeichnet man sowas als verstärktes Dogma - solche Dinge sind dann aus der wissenschaftlichen Diskussion zu entfernen, was ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen kann. Außer aggressive Polemik wird nämlich nichts mehr folgen. Borlandinismus eben.

Al Borland
30
28.10.2011, 16:59

Ich weiß ja auch nicht, warum Sie den Unterschied zwischen einem wissenschaftlichen Beleg und einem absolut sicheren Beweis partout nicht verstehen wollen.

NickKnarrkarton
00
29.10.2011, 00:40

Viel Spaß beim Fugenspachteln ...
*ignore*

Al Borland
10
29.10.2011, 08:56

Es wäre wohl zu viel verlangt, wenn Sie ein einziges Mal etwas von sich geben würden, was auch nur den geringsten Sinn ergibt...

Al Borland
20
26.10.2011, 00:43

Ja, Präzision wäre schon wünschenswert.

Also: Wenn die Studie weniger Käse wäre, wären die Menschen dann heute größer oder kleiner?

my thoughts...
02
23.10.2011, 21:32

Ich hab mal eine Doku zum Thema Überfischung gesehen, die auf eine sehr schnelle Evolution zu kleineren Fischen hinweist aufgrund der massiven Befischung (=> kleine Fische kommen durch das Netz und überlegen.)

Das gilt eigentlich für jedes gejagte Tier.

Mögliche Alternativerklärung für die genannten Tierarten?

werwolfi
10
24.10.2011, 02:29

Was überlegen sie, die kleinen Fische?
;o)

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