Daxbacher-Interview, Part I

"Nicht im eigenen Saft schmoren"

Interview | Philip Bauer und Florian Vetter, 18. Oktober 2011, 11:01
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    foto: derstandard.at/florian vetter

    Austria-Trainer Karl Daxbacher versteht die reflexartigen Vorurteile gegen Marcel Koller nicht: "Schaut man sich seinen Werdegang an, kommt man drauf, dass er ein Fachmann ist."

Austria-Trainer Karl Daxbacher in Teil 1 eines Gesprächs über Teamchef Koller, Vorurteile, Seilschaften, Krisenbewältigung und sich zu verdienende Sporen

Wien - Viel wurde über den neuen ÖFB-Teamchef Marcel Koller gesprochen, Austria-Trainer Karl Daxbacher war einer der wenigen hiesigen Fußball-Persönlichkeiten, die sich positiv zu dessen Bestellung äußerten. Florian Vetter und Philip Bauer trafen ihn für derStandard.at, um nachzufragen.

derStandard.at: Ihre erste Reaktion auf die Bestellung Kollers zum Teamchef war wohlwollend. Pure Überzeugung oder auch eine Frage des Anstands?

Karl Daxbacher: Es ist eine Frage der grundsätzlichen Einstellung gegenüber dem Fremden oder Unbekannten. Mich stören die Vorurteile, die Ressentiments, die in der österreichischen Gesellschaft vorkommen. Der Fall Koller ist ein typisches Beispiel. Wir fordern einerseits in offiziellen Aktionen Toleranz und Respekt, dann kommen andererseits reflexartig ablehnende Kommentare zu einem Ausländer, über dessen Arbeit am Anfang kaum etwas bekannt war. Das kann ich nicht verstehen. Schaut man sich Kollers Werdegang an, merkt man, dass er ein Fachmann ist.

derStandard.at: Österreicher/Nicht-Österreicher: Spielt das überhaupt eine Rolle?

Daxbacher: Ich kann die Argumente von Präsident Windtner nachvollziehen. Man wollte einen Fachmann, der leistbar ist. Und es ist wie in einer Firma, wo es nicht so gut läuft: Da kann ein Externer ohne Betriebsblindheit neue Positionen einbringen. Man soll nicht im eigenen Saft schmoren. Das ist für mich verständlich und ich stehe Marcel Koller positiv gegenüber. Das werde ich ihm auch sagen.

derStandard.at: Braucht der Verband tatsächlich einen Mann von außen, um seine Strukturen zu modernisieren?

Daxbacher: Ich denke die Verantwortlichen haben sich etwas überlegt und man sollte dem Projekt eine Chance geben. Koller vermittelt einen kompetenten Eindruck, ich kenne keinen österreichischen Trainer, der mehr Erfolge aufzuweisen hat. Mit St. Gallen in der Schweiz Meister zu werden, ist eine Visitenkarte. Ebenso wie mit einem Außenseiter wie Bochum aus der deutschen Bundesliga nicht abzusteigen. Nicht nur der Meistertitel bedeutet, dass man ein guter Trainer ist. Aus einer schwächeren eine bessere Mannschaft zu machen, ist schwieriger, als mit einem Spitzenteam den Titel zu holen.

derStandard.at: In der Schweiz gibt es eine klare Anforderung: Jemand der die Nationalmannschaft - egal ob Kampfmannschaft oder Nachwuchs - betreut, muss zuerst als Vereinstrainer gearbeitet haben. In Österreich stand Andreas Herzog ohne diese Kluberfahrungen als Teamchef zur Diskussion. Was meinen Sie?

Daxbacher: Für mich sollte ein Mann Teamchef werden, der Erfolge mit einem Verein aufzuweisen hat. Zum Thema Andi Herzog: Er sollte sich zuerst seine Sporen auf Klubebene verdienen. Ein guter Spieler ist nicht automatisch ein guter Trainer. Die Arbeit im Verband reicht nicht aus, die tägliche Trainingsarbeit gehört dazu. Als Verbandstrainer habe ich sieben oder acht Spiele und ein paar Tage Vorbereitung pro Jahr. Das ist zu wenig.

derStandard.at: Das Forum auf derStandard.at war nach der TV-Runde in Aufruhr. Was denken Sie über Interventionen wie jene von Prohaska für Andi Ogris?

Daxbacher: Ich kenne den Herbert, er ist für seine Freunde da. Andreas Ogris sucht einen Trainerjob und Prohaska wollte ihn ins Gespräch bringen, weil er ihn kennt und schätzt. Es entsteht natürlich der Eindruck, dass Jobs innerhalb des ÖFB zugeschanzt werden. Die Optik ist natürlich nicht gut. Die Qualifikation der Kandidaten sollte im Vordergrund stehen. Das ist Prohaskas persönliche Vorgangsweise und mit Kritik muss er rechnen. Das hat er jetzt erfahren.

derStandard.at: In der Presse am Sonntag verteidigte Prohaska seine Intervention. Die Reaktionen der Öffentlichkeit sind heftig.

Daxbacher: Krisenbewältigung hätte anders ausschauen müssen. Er hätte seinen Fehler zugeben können und das vielleicht eher in privater Gesellschaft sagen sollen.

derStandard.at: Zur Fußball-Diskussionsrunde im ORF: Wäre eine andere Einladungspolitik angebracht?

Daxbacher: Es handelt sich um ein enges Spektrum, irgendwann sieht man immer wieder die gleichen Leute. Die Runde sollte kontroversieller besetzt werden, vielleicht würde ein Gesprächspartner mit etwas mehr Distanz nicht schaden. Ein Schweizer, der über den österreichischen Fußball Bescheid weiß, könnte ja darüber berichten, welches Standing Marcel Koller in der Schweiz hat.

derStandard.at: Haben Sie jemals von Seilschaften profitiert oder sind Sie dadurch benachteiligt worden?

Daxbacher: Bei der Austria könnte man mich mit Thomas Parits in Verbindung  bringen. Aber ich glaube, meinen Trainerjob bei den Violetten verdanke ich meinen Leistungen beim LASK. Die Arbeit bei den Amateuren war erfolgreich, genauso wie das erste Jahr in der Bundesliga.

derStandard.at: Ihr Name ist bei der Teamchef-Suche nicht gefallen. Sind Sie verwundert?

Daxbacher: Nein. Vielleicht bin ich noch nicht lange genug Trainer in der Bundesliga, vielleicht ist die Außendarstellung der anderen Kandidaten besser, darauf kommt es auch an. Bei der Austria bin ich sehr zufrieden und würde gerne noch länger in Favoriten bleiben. Ich habe mich mit dem Gedanken nicht beschäftigt.

derStandard.at: Würde Sie der Job interessieren?

Daxbacher: Wenn es so weit wäre, müsste man sich das genau anschauen. Der Teamchef-Posten ist eine Auszeichnung. Als Trainer muss man bereit sein, ein Risiko einzugehen. Bei der Austria habe ich einen Einjahresvertrag akzeptiert, der sich nur durch die Qualifikation für die Europa League verlängert hat. Ich wusste aber damals, dass die halbe Mannschaft ging, weil Stronach aufhörte und kein Geld mehr da war.

derStandard.at: Die Worte der Trainer werden immer mehr auf die Waagschale gelegt. Versucht man Worthülsen und Stehsätze zu vermeiden?

Daxbacher: Ja. Eine Medienschulung hilft weiter. Ich mache mir darüber durchaus Gedanken.

derStandard.at: Momentan geht der Trainer-Trend in Richtung akribischer, gut gestylter Arbeiter. Der neue Teamchef präsentiert sich auf Facebook in einem Video als genauer Fernseh-Beobachter des Nationalteams und erntet Lob. Ist die Außendarstellung wichtiger denn je?

Daxbacher: Natürlich. Wann ist jemand ein akribischer Arbeiter? Wer weiß das wirklich genau? Wenn man sich im Internet gut präsentiert, dann hat das eine Wirkung, mit der man die öffentliche Meinung beeinflussen kann. Das Gegenteil ist der altbackene Trainer. Dabei scheint eine PR-Agentur für einen Trainer eine Notwendigkeit geworden zu sein. (derStandard.at, 18. Oktober 2011)

Lesen Sie am Mittwoch Teil 2 des Interviews als Ausblick auf den vierten Auftritt der Wiener Austria in der Gruppenphase der Europa League.

Karl Daxbacher (58) ist seit 2008 Trainer der Wiener Austria. Er war mit dem Verein bereits als Spieler sieben Mal Meister und vier Mal Cupsieger, kam zwischen 1972 und 1976 zu sechs Einsätzen in der Nationalmannschaft. 1978 stand er mit den Veilchen im Finale des Europapokals der Pokalsieger. Als Trainer führte er die Austria Amateure 2005 zum Titel in der Regionalliga sowie den LASK 2007 zum Titel in der Ersten Liga. Die Austria führte er 2009 zum Cupsieg sowie 2011 in die Europa League.

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progris
10
19.10.2011, 16:29
Empfehlung ist nicht gleich Korruption!

Will mal einer aufhören, auf Prohaska rumzutrampeln? Da war die Rede von Korruption(!) - ich glaube ich lese nicht richtig. Einen Freund für einen Job vorzuschlagen ist höchstens eine Empfehlung und keine Schieberei, Korruption, Sonstiges. Ihn dann anzulügen, zu sagen, man habe keinen Bedarf, nur um wenig später einen anderen zu holen, mit dem man irgendwie besser kann als mit Ogris (Rupert Marko), DAS ist dann genau das, was ihr an Prohaska bekrittelt!

Prohaska wäre schön blöd, jetzt zurück zu rudern - es geht ums Prinzip.

har4
11
19.10.2011, 19:06

p.s.: außerdem redet niemand von korruption, sondern von postenschacher...offensichtlich gehts bei prohaska, polster, krankl, schinkls nicht um die qualifikation des teamchef, sondern um versorgungsposten für freunde...außerdem dürften die herrn auch noch glauben, sie hätten anspruch drauf. das ganze auch noch öffentlich zu fordern, das wird prohaska u. co. angekreidet!

har4
11
19.10.2011, 18:59

sorry, aber wenn zu dir jemand kommt u. dir seinen freund ans herz legt, dann wird sich fast jeder mal höflich bedanken...daraus aber abzuleiten, dass, wenn jemand gebraucht wird auch der freund dran kommt, ist ein bisschen naiv...
wer weiß, vielleicht waren sich ruttensteiner u. r. marco schon längst einig? außerdem ist ruttensteiner prohaska keine rechenschaft schuldig...
prohaska kann weder was fordern noch böse sein, wenns für seinen freund nicht geklappt hat...
alles was hier jetzt abläuft ist reinstes kasperltheater...man merkt, dass die herren ihren lebensunterhalt noch nie in der "normalen" arbeitswelt verdienen mußten, denn dann wüßte prohaska wie´s abläuft...

progris
00
20.10.2011, 12:45

Ich zähle Postenschacher schon zur Korruption. Außerdem habe ich das Wort Korruption so in diesem Forum gelesen. Prohaska beschwert sich doch nicht darüber, dass Ogris nicht genommen wurde. Ich zitiere weniger wörtlich: "Wenn er (Ruttensteiner) mir gesagt hätte, wir haben für diesen Posten jemand anderen ins Auge gefasst, das wäre korrekt gewesen." Prohaska hat sich darüber beschwert, angelogen worden zu sein. Er hat nie auch nur in einem Satz gesagt, Ogris hätte es werden müssen.

Papa Breitfuss
 
00
19.10.2011, 10:39
Ein guter Spieler ist nicht automatisch ein guter Trainer.

Wie war, wie war!!!
Papa Breitfuss

MoltoBene
010
19.10.2011, 09:20
Der Mensch wird immer sympathischer

Gibt wenige auch ausserhalb des Sports die so ehrlich und sympathisch rüberkommen wie er. Keine Worthülsen, immer fair und einfach menschlich. Bin echt beindruckt - stille Wasser sind oft tief!

Franz Weinpolter aka Franz Ehm
00
19.10.2011, 12:53
absolut

powidl
00
19.10.2011, 12:07
Da gebe ich Ihnen zu 100% recht. Wir brauchen mehr Leute wie Daxbacher in der Öffentlichkeit!

Leo Redcheeks
01
19.10.2011, 08:13
Wird schon seinen Grund haben ...

Herrlich ist das! Steht etwas positives drinnen, wird es positiv angenommen und genau so ist es dann auch umgekehrt! Es gibt einfach zu viele Heuchler in dieser Welt!

Und zum Thema OGRIS Andy ... es wird schon seinen Grund haben warum er keinen Job bekommen hat beim ÖFB, Admira oder Austria (ab U14) Nachwuchs.

Daviddavidovich
 
18
19.10.2011, 06:02

Ich will es noch einmal probieren.Auf in den Kampf für Schneckerl.Weil diese darstellung der Haberer Partie einfach nicht stimmt.
Glashaus und Stein wird doch einigen selbsternannten Moralisten etwas sagen okay.
Ich komme beruflich aus den Sozialbereich, und ich kann euch nur sagen der Herbert war einer der ganz wenigen die oft und schnell geholfen haben ohne das jemals eine Zeitung oder gar Tv zugegen waren,er wollte meisten´s gar nicht genannt werden.
Er hat jetzt unglücklich agiert okay das stimmt aber er ist ein super Mensch da leg ich meine Hand ins Feuer,im Gegensatz zu vielen vielen anderen.Im jetzt so zu attackieren finde ich trotz allem für entbehrlich.

Robert Paladin
01
19.10.2011, 10:24
Es geht nicht darum ob er ein guter Freund oder Mensch ist.

Aber als Argument einfach nur vorzubringen, dass alle ehemaligen guten Spieler auch gute Trainer seien ist genau der Übel in unserem Fußball und dass nur ein einheimischer Trainer Nationalteamtrainer sein soll, weil er die Spieler kennt. Das hört sich wirklich nur nach Freunderlwirtschaft und schmoren im eigenen Saft an. Weber, Krankl, Jara sind als Trainer gescheitert und ich bin froh darüber dass jetzt andere die Chance haben zu beweisen, dass sie besser sind. Wie ein Kühbauer, Daxbacher, Schöttel, Foda, Kogler...

Charles Xavier
02
19.10.2011, 10:22
Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Ja, er mag ein sozial engagierter Mensch sein; ja, er setzt sich für seine Freunde (Ogerl) ein; usw. usf.

Das ändert nichts daran, dass er das privat tun kann, aber nicht in der Öffentlichkeit.

Er ist außerdem ORF-Analytiker und hat als solcher zumindest offiziell neutral zu sein.
Aber dass er nie seine "Haberer" öfffentlich kritisiert, aber einen Teamchef, den er noch nicht einmal kennt, schon, dass ist sehr wohl kritisch zu sehen - und hat (noch einmal) nichts mit seiner menschlichen Qualität zu tun.

Politiker dürf(t)en auch nicht ihre Freunde bevorzugen - und wenn sie es tun, dann ist es bei ihnen auch egal, ob sie das Herz am rechten Fleck haben.

soulknot
 
00
19.10.2011, 16:04
wunderbar auf den punkt gebracht!

Bitte drei Bier!
01
19.10.2011, 09:20
Hier geht's um Fußball - nicht um "Tschäriti"!

Auch ich habe ihn als einen "klassen" Kerl kennen gelernt, der unheimlich viel Sachverstand vom Fußball hat. Und genau deswegen war seine Darstellung in der nämlichen berüchtigten Sendung so würdelos.

Wäre es ihm wirklich um den österreichischen Fußball gegangen, hätte er sich selbst - und die anderen sich selbst - ganz anders dargestellt.

Und weil ma' schon beim Thema sind: Ich wünsche mir, daß der "Kchurtl" Jara nie mehr im österreichischen Fußball irgendwas zu tun kriegt (evtl. hat ja Herr Mateschitz bereits dafür gesorgt).

erkelteter tiger
00
19.10.2011, 09:13
vielleicht ist deshalb die reaktion so heftig

weil man ihm das so nicht zugetraut hat

und auch, dass er offensichtlich nicht verstehen will oder kann, wo das problem liegt

har4
00
19.10.2011, 08:59

naja, er ist so nett...er hat in der letzten zeit schon öfters ganz nett daneben gegriffen...
"salzburg ist ein witz" zb...
er sollte sich schon bewußt sein, dass man öffentlich nicht alles laut hinaus posaunt...dass dann auch einige zurück kommt, dass er sich damit nicht nur freunde macht u. dass es ein unterschied ist, wo er seine meinung preis gibt.

mr. z
07
19.10.2011, 07:30

Der Punkt ist: Wenn ich Bekannten glauben schenken darf, ist auch der Strache privat ein "super Mensch", sehr nett, gesellig, bei Bekannten geschätzt. Trotzdem ist jede seiner öffentlichen Aussagen hochgradig entbehrlich.
Ich will jetzt den Schneckerl nicht mit dem Strache vergleichen, das wäre definitiv nicht angemessen, aber ich will darauf hinaus, dass jede Person der Öffentlichkeit sich an ihren eigenen Aussagen messen lassen muss. Und, so leid es mir tut, da hat der Prohaska sich einfach einen absoluten Fauxpas geleistet. Ich würd ihm nichtmal vorwerfen, dass es bösartig wär, aber ws hat er die Tragweite seiner Aussagen nicht ganz gecheckt und muss jetzt die Konsequenzen tragen. Nur weil er nett ist, nimmt ihn das nicht von Kritik aus.

Karl Hausner
01
19.10.2011, 07:40
"Ich will jetzt den Schneckerl nicht mit dem Strache vergleichen"

das will ich auch hoffen :-)

ich glaub auch nicht dass es bösartig ist, es ist einfach falsch verstandene loyalität. er ist kein schlechter mensch, das spürt jeder der ihn schon mal kennenlernen durfte. er hat sich HIER einfach in eine sache verrannt, das hat nix mit seinem restlichen leben zu tun.

WDPP
00
19.10.2011, 00:07

Wunder mich das hier Daxbacher nur über den Teamchef gefragt wird. Ich würde ihn für einen guten Teamchef halten-mit dem LASK hat er bewiesen, das er Wunder schaffen kann und bei der Austria das er auch mal über den Dingen stehen kann. Außerdem bringt er gute Spieler hervor, hat Erfahrung mit "Stars" und kann auch mit einem nicht so Topkader gut umgehen-perfekte Wahl - aber warten wir mal was Koller macht, wenns nichts wird ist Daxbacher (neben Gludovac) eine Möglichkeit.

Mawol
01
18.10.2011, 23:27

Habe Daxbacher's erste Koller-Reaktion hier als "gfeanzt" interpretiert, weil ich die Aussage "Warum auch immer er zwei Jahre keinen Job hatte, ..." für ein verstecktes Foul gehalten hab.
Nach diesem wohltuenden Interview stelle ich erfreut fest, dass ich mich da wohl getäuscht hab.

-praktischer Chaostheoretiker-
04
18.10.2011, 23:10

Gefällt mir sehr gut, dieses Interview...so eine "weltoffene" Einstellung hätte man Daxbacher gar nicht zugetraut!...

.....bis jetzt die beste Antwort eines BL Trainers in Bezug auf die 78er Seilschaften...

irgendwie verwundert es mich, dass noch nirgends ein Interview von Schöttel zu dieser Frage zu finden ist...würd mich nämlich verwundern, wenn Schöttel auch diese hinterwäldlerische Ahnungslosigkeit a la Prohaska, Gregoritsch, Polster und Konsorten hätte

salman
 
06
18.10.2011, 23:09

Nichts gegen Daxbacher, aber das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit ...

Sind wir schon so weit gekommen, dass wir jemanden dafür loben müssen, dass er sich nicht so peinlich wie einiger seiner Kollegen benimmt?

derHirschi
00
19.10.2011, 08:45

Welcome to Austria, a country too small to...

soulknot
 
00
19.10.2011, 16:15

Wos woa mei Leistung?

miles a head
02
19.10.2011, 00:15
ja

wir sind soweit gekommen.

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