Chronischer Schmerz

Rücken, Gelenke und Genick schmerzen

17. Oktober 2011, 14:49

Experten: Gehirnvolumen von Schmerzpatienten schrumpft

Wien - 21 Prozent der Österreicher leiden derzeit an chronischen Schmerzen - das entspricht den Ergebnissen der ersten Umfrage der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) zu diesem Thema vor einem Jahrzehnt. Die Zeit von der Diagnose bis zu einer angemessenen Behandlung dauert durchschnittlich 1,9 Jahre, zum Befragungszeitpunkt waren in Österreich 23 Prozent der Menschen mit chronischem Schmerz "ohne angemessene Behandlung". Darauf macht die ÖSG in einer Aussendung aufmerksam.

Rücken, Gelenke und Genick schmerzen

Chronische Schmerzen sind solche, die länger als drei Monate regelmäßig auftreten beziehungsweise über den Heilungsprozess verletzten Gewebes hinaus fortbestehen. Sie führen zu einer signifikanten Verschlechterung der physischen und psychischen Lebensqualität, zu Behinderungen und deutlichen Einschränkungen im Sozial- und Arbeitsleben. Ein Beispiel dafür, wie folgenschwer chronischer Rückenschmerz ist, erklärt die ÖSG: Bei davon Betroffenen schrumpfe das Gehirnvolumen um etwas mehr als ein Kubikzentimeter (1,3) pro Jahr. Das entspreche einem natürlichen Alterungsprozess von rund 15 Jahren.

EU-weit leiden 63 Prozent an Rückenschmerzen, 48 Prozent an Gelenksschmerzen, 30 Prozent an Genickschmerzen und 21 Prozent an Schmerzen aufgrund von Arthritis.
Die Situation in Österreich: Basis der Grafiken sind Daten von Umfragen der Statistik Austria, die vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger gesammelt und heuer als Broschüre herausgegeben wurden (OF-LÖG - Outcome-Forschung basierend auf Leistungsdaten des Österreichischen Gesundheitswesens). Demnach haben in Österreich im Durchschnitt 17,6 Prozent der Männer und 24,19 Prozent der Frauen seit mehr als drei Monaten Schmerzen. Pro Jahr werden in Österreich rund 19 Millionen Schmerzmedikamente verordnet. (red, derStandard.at)

systemfehler1
01
17.10.2011, 19:25
Stephen Hawking ist dann

wohl eine Ausnahme.

Ich glaub´eher, dass das Hirnvolumen, wenn überhaupt, aufgrund massiv verschriebener Schemrzmedikamente sinkt.

Dass man bei einem Alk-Rausch Millionen Hirnzellen unwiderbringlich verliert, ist ja auch hinlänglich bekannt - und verdrängt.

zhang sanfeng
01
17.10.2011, 21:39

hawkings gehirn ist, wenn obige angabe ernst zu nehmen ist, inzwischen 741 jahre alt.
wahrscheinlich ist der deshalb so schlau - die weisheit der jahrhunderte.

theWatcher14
09
17.10.2011, 15:50
Ohne angemessene Behandlung

Klar, wenn man die Qualität der österreichischen Ärzteschaft kennt.
Dialog Beispiele:

"Fr. Dr. ich habe Schmerzen in der Schulter, kann derzeit keine Liegestütze machen."
Antwort:" Sie brauchen auch keine Liegestütze zu machen."

"Fr. Dr. ich habe einen verschobenen Nackenwirbel. Was soll ich tun?"
"Heben Sie nichts Schweres."
"Okay, für wie lange?"
"Weiss ich nicht." (Eine Neurologin)

.....wäre endlos fortzusetzen.

Da opfere ich lieber ein Huhn, das ist ähnlich effizient.

buena1vista1
02
18.10.2011, 09:05
Mein ex-Arzt ...

meine im Bezug auf meine Nacken/Rückenschmerzen:

gehen sie schwimmen, das hilft *LOL*

wäre auch endlos fortzusetzen ...

waniwiadawödua
00
17.10.2011, 17:09

oder ein paar globoli schlucken, hilft zwar auch nicht, ist aber weniger nervenaufreibend und billiger.

systemfehler1
02
17.10.2011, 19:23
Vom geopferte Huhn wird man satt.

Vom Verkauf der Globulis der Hersteller.

Auch ich hab´das Vertrauen in die Ärzte verloren. Vereinzelt konnte ich es zurückgewinnen - als Privatpatient. Kassenpatienten sind zweitunteste Schublade, Nichtversicherte die unterste.
Leider.

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