Übernahme-Auswirkungen auf Google-Kooperation - Chrome und Toolbar verschwinden
Im Zuge eines veröffentlichten Updates von Skype 5.6 für Windows gibt der VoIP-Dienstleister einige Änderungen bekannt, die sich aus der Übernahme durch den Softwarekonzern Microsoft ergeben. In einem Blogeintrag kündigt Raul Liive von Skype an, das Unternehmen werde sämtliche Google Produkte über Bord werfen.
Chrome und Toolbar
Nachdem Skype die Partnerschaft mit Google beendet, wird man künftig bei der Installation der aktualisierten Skype-Version keine Google-Toolbar mehr vorfinden. Wer die automatische Update-Funktion des Programms nutzte, bekam gleichzeitig den Google-Browser Chrome angeboten. Dies fällt nach dem Update 5.6 weg.
Bekanntheitsgrad steigern
Googles Kooperationen mit Dienstleistern beliebter Software wie Skype zielten darauf ab, den Bekanntheitsgrad von Produkten wie Chrome zu steigern. Der VoIP-Dienst war ein geeigneter Kommunikationskanal, um Millionen von Microsoft-Nutzern auf den Webbrowser aufmerksam zu machen.
Übernahme abgeschlossen
Vergangenen Freitag war es schließlich soweit: Die 8,5 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Internettelefonie-Dienstes Skype durch Microsoft ist abgeschlossen - der WebStandard berichtete. Gemeinsam wird nun die Zielmarke von einer Milliarde Nutzern täglich angestrebt. (ez, derStandard.at, 17.10.2011)