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vergrößern 600x400Bislang sind Firmenseiten auf Google+ noch nicht erlaubt - und führen zur Sperrung. Dies könnte sich bald ändern.
Der Start der Testphase von Google+ im vergangenen Juli zog nicht nur recht rasch eine große Nachfrage nach Einladungen zu dem Service nach sich, auch die erste große Kontroverse sollte nicht lange auf sich warten lassen. Einige Tage nach dem Launch begann man damit Gruppen- und Firmenaccounts zu löschen - auch der WebStandard war von dieser Maßnahme betroffen. Nach rasch einsetzender Kritik, beeilte man sich zu betonen, dass es schon bald eigene Firmenseiten geben solle, und Unternehmen bis dorthin zuwarten sollen.
Spekulativ
Aus der "baldigen Testphase" verlegte man sich zwischenzeitlich auf einen etwas längeren Zeitraum - dann aber gleich für alle. Als Konsequenz warten die NutzerInnen bis heute auf die Einführung entsprechender Accounts, folgt man den Spekulationen des GoogleWatchBlog könnte dies nun aber bald der Fall sein.
Start
Das Blog schließt dies aus einem tatsächlich durchaus viel sagenden Vortrag von Google im Rahmen der ad:tech-Konferenz in New York Anfang November. Soll es darin doch um die Möglichkeiten von Kundengewinnung und -bindung bei Google+ geben - etwas, das ohne die Verfügbarkeit entsprechender Seiten nur schwerlich Sinn macht. Ein Start innerhalb der kommenden Wochen liegt insofern also nahe.
Vergleiche
Bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen die Business-Seiten auf Google+ haben werden, der Hersteller erhofft sich davon aber sicherlich einen weiteren Push für das eigene soziale Netzwerk. Sind Firmenseiten doch einer der großen fehlenden Punkte im Vergleich zum direkten Konkurrenten Facebook. (red, derStandard.at, 17.10.11)
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klar braucht man Firmenseiten?!?!. Weshalb sollten nur natürliche Personen in einem SN drin sein. Ein soziales Netzwerk spiegel meiner Meinung nach das reale Leben wieder.
Oder nimm einfach mal einen Verein - weshalb sollte der sich nicht als Verein in G+ präsentieren?
Es kann eine Alternative zur Homepage sein, kann diese aber im Idealfall einfach ergänzen.
Weil etliche Firmen heute soziale Netzwerke zur Kommunikation mit ihren Kunden verwenden. KLM nutzt mittlerweile Facebook für den Kundendienst (mit Antworten innerhalb weniger Stunden), Kawasaki stellt seine neuen Modelle auf Facebook vor, usw. Bei uns vielleicht noch selten aber in Nordamerika gang und gebe.
Warum sollte ich mich als Unternehmen im Web so aufstellen, dass ein Drittunternehmen zwischen mir und meinen Kunden sitzt und ich diesem Drittunternehmen ausgeliefert bin? Das kann auch voll in die Hose gehen, so wie z.B. bei Abos auf iOS, wo sich Apple zw. Verlage und Kunden drängen wollte und man als Verlag nicht mal mehr die Kundendaten gehabt hätte.
Ganz abgesehen davon will ich als Kunde gar nicht mit Unternehmen über FB kommunizieren. Da müsste ich ständig aufpassen, dass ich nicht unnötig Informationen über mich preisgebe, die mit der jeweiligen Transaktion gar nichts zu tun haben. Aber auch darüber denken die meisten nicht nach.
meine theorie: sind keine juristischen personen erlaubt, sind auch keine konstrukte möglich, die über den verantwortungsbereich des menschen hinaus gehen können.
extrembeispiel: ein globaler konzern handelt zwar als rechtsperson, aber die akteure die ihn lenken fühlen sich - zu recht! - nur sehr bedingt persönlich verantwortlich. wer wird also zur rechenschaft gezogen, wenn diese juristische person außer kontrolle gerät? speziell verschärft wird das in diesem fall, weil die person zwar international handelt, aber nur nationalen gesetzen unterworfen ist, und sie verschiedenste rechtssysteme zunutzen machen kann.
(ad google+: solange es diese rechtspersonen gibt, werden sie sich auch in sozialen netzwerken repräsentieren wollen.)
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