Frust mit Blackberry und Nokia lässt Apple-Fangemeinde wachsen
Bei einem Viertel von jenen Personen, die sich am Freitag zwischen Tokyo und San Francisco vor einen Apple-Store gedrängt haben, handelte es sich Hardcore-Apple-Fans. Dies erfuhr Reuters in einer inoffiziellen Umfrage unter 127 Käufern des iPhone 4S in den USA, Japan, Australien, Frankreich, Deutschland, Groß Britannien und Japan. Sie meinten, sie würden ihre Blackberries, Nokia- und sogar Android basierte Smartphones hinter sich lassen, und auf etwas Besseres hoffen.
Desillusioniert
Einige kehrten RIM desillusioniert den Rücken, nachdem Ausfall von vergangener Woche Millionen Nutzer erzürnte. "Ich hatte vorher ein Nokia-Handy", erzählt eine 25-jährige Kundin vor einem Apple-Store im australischen Sydney, "aber ich schätze, sie sind vom Weg abgekommen beim Interface und überhaupt allem. Außerdem nutzen die meisten meiner Freunde Apple."
Einzige Bedrohung durch Android
RIM's Blackberry und Smartphones von Nokia, der Symbian verweigerte und nun auf Microsoft setzt, haben erheblichen Schaden durch das iPhone erlitten, dessen einzige Bedrohung Android-Handys darstellen. Mit einer optischen Ähnlichkeit zum Vorgänger, weist das iPhone 4S einen schnelleren Chip, eine bessere Kamera und die Sprachassistentin "Siri" auf.
"Irgendwas kracht alle 6 Monate"
Ein Mode-Journalist vor dem Store auf dem Times Square in New York erklärte: "Ich bin in der Mode-Branche und da ist es das offizielle Smartphone. Außerdem bin ich die Blackberry-Probleme leid, alle sechs Monate kracht irgendwas." Verizon-Sprecherin Brenda Raney sagt, dass eine große Anzahl von Smartphone-Einsteigern sich ein iPhone anschafft - genauso wird beobachtet, dass etliche Personen von Konkurrenz-Firmen zu Apple wechseln.
Mitarbeiter wählen Apple-Geräte
Das kalifornische Unternehmen scheint im zunehmenden Trend, in dem Mitarbeiter selbst ein Smartphone wählen, als Gewinner hervorzugehen. In einer Befragung der Aite Group unter 402 US-Managern gaben 45 Prozent, sich für ein iPhone oder iPad zu entscheiden, gegenüber 14 Prozent, die ein Blackberry wählen würden. (ez, derStandard.at, 17.10.2011)