Finanzmittel

IWF hat laut Lagarde genug Geld für Krisenbekämpfung

17. Oktober 2011, 10:46

Währungsfonds-Chefin warnt aber vor weltwirtschaftlichen Risiken

Paris - Wenige Tage vor dem Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel hat IWF-Chefin Christine Lagarde die ihrer Organisation zur Verfügung stehenden Finanzmittel als angemessen bezeichnet. Die dem Internationalen Währungsfonds zur Verfügung stehenden Mittel deckten die derzeitigen Bedürfnisse, sagte sie am Montag im französischen Radiosender Europe 1. Zugleich betonte Lagarde, dass die Lage der Weltwirtschaft weiterhin von Risiken überschattet sei. "Dies kann andauern", sagte die IWF-Chefin dem Sender.

Lagarde reagierte auf Überlegungen zu einer Erweiterung der IWF-Ressourcen. Die Finanzminister der 20 führenden Industrienationen der Welt (G-20) hatten nach ihrem Treffen am Freitag und Samstag in Paris in ihrer gemeinsamen Abschlusserklärung festgehalten, dass der IWF mit ausreichenden Mitteln ausgestattet sein solle. Über das Thema soll beim Treffen der G-20-Staats- und Regierungschefs Anfang November im südfranzösischen Cannes erneut gesprochen werden. Die USA halten die IWF-Mittel für ausreichend und kündigten ihren Widerstand gegen Anläufe zu einer Ausweitung seiner Finanzdecke an. (APA)

Dagmar Rehak Wien
 
01
17.10.2011, 14:15

Nanatürlich hat der IWF genug Geld, um keine Krise zu kriegen! Der kann es ja selbst ejakulieren. Und den anderen wird erzählt, sie müssen was "zurück" zahlen, was sie nie bekommen haben.

Günther Hoppenberger
04
17.10.2011, 13:00
Ausreichend Geld - wofür?

Immerhin ist es bemerkenswert, dass der Zusammenschluß von 187 hochverschuldeten Ländern eine Organisation ergibt, die über ausreichend Geld verfügt, um uns alle zu "retten".

Vielleicht sollten wir das auf niedrigerer Ebene nachahmen: Der Zusammenschluß der hochverschuldeten Gemeinden ergäbe also einen geldträchtigen Gemeindeverbund! Phantastisch!

Peacefaktor
03
17.10.2011, 11:34
jede Wette

wenn verkündet wird, es sei genug Geld da, kann man getrost davon ausgehen, dass nicht genug Geld da ist. Man wird nur darauf vorbereitet, wie auf:
Es gibt KEINE Steuererhöhungen, bis irgendwann das KEINE ausgelassen wird und es dann Steuererhöhungen gibt. Man wird so nur darauf vorbereitet.
Beim IWF ist es umgekehrt: da wird das NICHT eingefügt nach einer Zeit: und aus: es ist genug Geld da wird dann bald: es ist NICHT genug Geld da.

Muss man uns wirklich monatelang für dumm verkaufen, obwohl eh jeder weiß, dass es sich Hinten und Vorne nicht ausgehen kann?

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