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Das automatische "Cleaning" von iOS5 kann zum Datenverlust bei einigen Apps führen - unter anderem bei Instaper
iOS5 bringt nicht nur zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen am Bestehenden, mit dem Update werden auch einige Modifikationen an den internen Abläufen vorgenommen. Zumindest eine Neuerung sorgt nun aber für Ärger bei manchen EntwicklerInnen.
Ärger
So beklagt Marco Arment, Entwickler der beliebten App Instaper, die zum Offline-Lesen von Web-Inhalten gedacht ist, dass iOS5 unter gewissen Umständen die Daten von einzelnen Apps löscht - und zwar ganz konkret auch der eigenen.
Modifikation
Verantwortlich dafür ist, dass Apples mobiles Betriebssystem nun bei beengtem Speicherplatz automatisch einige Verzeichnisse leert, die man bisher unangetastet gelassen hat. Dies kann in einer solchen Situation eben dann dazu führen, dass die gerade erst per Instapaper gesicherten Webseiten umgehend wieder weg sind - womit der Nutzen der Anwendung flöten geht.
Auswahl
Instaper nutzt - wie auch zahlreiche andere Apps - durchaus bewusst Temp-Verzeichnisse, da diese nicht automatisch bei jedem Abgleich mit iTunes synchronisiert werden. Aufgrund der Masse von Instapaper angelegten Daten würde sich der Synchronisierungsvorgang erheblich verlängern - ohne irgendeinen realen Nutzen für die UserInnen.
Forderung
Arment fordert nun von Apple einen offiziell unterstützten Ort für Daten zu schaffen, die nicht abgeglichen werden sollen, aber auch vom automatischen Aufräumen verschont bleiben. Der Entwickler befürchtet durch die aktuelle Zustand zahlreiche verwirrte NutzerInnen - und nicht zuletzt auch ein erheblich erhöhtes Support-Aufkommen. (red, derStandard.at, 17.10.11)
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Kleiner Kurs in iOS Programmierung:
Jede App läuft in ihrer eigenen Sandbox. Das Dateisystem unterscheidet dabei zwischen "Documents" - Verzeichnis mit Benutzerdaten die auch gesichert werden, "tmp" - Verzeichnis mit temporären Daten, die bei Bedarf vom System gesäubert werden UND "Library/Caches" - das Verzeichnis für App-Daten, welche nicht gesichert werden sollen, aber auch nicht von iOS gesäubert werden. D.h., dort ist die App für das Zusammenräumen zuständig.
Sprich: Es gibt bereits alles, was der Programmierer fordert - er müsste nur mal die Doku lesen.
"Genau dort lagert Instapaper aber seine Inhalte zum Offlinelesen von Webseiten. Arment hat diese Speicherorte ausgewählt, weil die vorherigen iOS-Versionen sie zum einen nie löschten und zum anderen bei Synchronisationsläufen mit iTunes ihr Inhalt nicht mit dem Rechner abgeglichen wurde."
http://www.golem.de/1110/87072.html
Ihr Vorschlag mit dem "Documents"-Verzeichnis würde also bedeuten, dass diese mit dem Rechner synchronisiert werden? Tja ...
Wo schlage ich vor, den Documents Ordner zu benutzen?
Das lustige ist doch, dass Arment noch gar nichts nachvollziehen kann, sondern lediglich Vermutungen basierend auf Behauptungen von Usern mit der GM-Version von iOS5 bez. Löschen des Cache-Verzeichnisses hat.
Was für ein OS verwendest du? Linux? Windows? Mac OS X?
Du wirst staunen: *alle* Betriebssysteme löschen temporäre Dateien und Verzeichnisse von Zeit zu Zeit. iOS macht das jetzt auch.
Wenn ein Entwickler in TEMP-Verzeichnisse schreibt, *die in der API-Referenz zur iOS-Entwicklung eindeutig als jederzeit löschbar beschrieben sind*, dann ist er echt selber schuld. Nur weil iOS das bisher verabsäumt hat (eigentlich ein Bug), kann er sich nicht auf ein Verhalten verlassen, das nicht den Spezifikationen entspricht. Soll er halt programmieren lernen.
"User-Bevormundung" my ass. Eher schon typisches Apple-Bashing wie man es von hirnlosen Androiden & Konsorten im Standard-Forum gewohnt ist.
"Arment fordert nun von Apple einen offiziell unterstützten Ort für Daten zu schaffen, die nicht abgeglichen werden sollen, aber auch vom automatischen Aufräumen verschont bleiben."
Es geht darum, dass es eben kein zentrales Temp-Verzeichnis gibt, wo jede App ihre Temp-Daten reinschmeissen kann und die dann automatisch vom Betriebssystem gelöscht werden. Da es das nicht gibt, legen die Apps eigene temporäre Verzeichnisse an, was natürlich auch schlecht ist, und iOS löscht diese dann ohne dass der User darauf einen Einfluss hätte.
Bevor Sie anderen vorwerfen, etwas nicht gecheckt zu haben, machen Sie sich erst mal mit den Basics vertraut:
http://www.techotopia.com/index.php... _Directory
und
http://www.techotopia.com/index.php... _Directory
Das OS darf sie aufräumen, wenn der Platz anderweitig benötigt wird. Das wäre auch bei einem zentralen TEMP-Verzeichnis so.
Dass iOS das bisher nicht getan hat, ist jedenfalls kein Feature, sondern maximal ein Versäumnis. Wenn nun ein Entwickler sich auf dieses (fehlerhafte) Verhalten verlässt, ist das wohl eher seine Schuld als die von Apple.
Eine App kann Daten auch dauerhaft speichen; diese werden von iTunes aber sicherheitshalber gebackupt (was ja auch gut ist, man will seine Daten ja nicht verlieren).
Arment fordert nun einen Hybriden: ein Verzeichnis, das nicht gesichert aber auch nicht gelöscht wird. Das mag er brauchen, die Mehrzahl der Devs jedoch nicht. Vielleicht kommt's ja mit einem Update.
da haben die herren entwickler also bewusst in temp-verzeichnisse geschrieben, obwohl in der developer reference klar drinnen steht, dass diese nach belieben gelöscht werden. jetzt wird das gemacht, und die schreien laut herum. eigentlich ein grund, apps von solchen leuten NICHT zu kaufen.
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