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Las Vegas - Der britische Autorennfahrer Dan Wheldon ist am Sonntag bei einer Massenkarambolage im Finale der IndyCar-Serie in Las Vegas ums Leben gekommen. Nach dem Unfall, an dem 15 Fahrzeuge beteiligt waren, erlag der zweifache Gewinner des Klassikers Indy 500 seinen schweren Verletzungen. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie", sagte Indycar-Geschäftsführer Randy Bernard. Der 33-jährige Wheldon hinterlässt seine Gattin und zwei Söhne im Alter von zwei Jahren bzw. sieben Monaten.
Wheldons Bolide wurde in der 13. Runde nach einem Zusammenstoß über ein anderes Auto geschleudert und landete im Fangzaun. Der Pilot wurde mit einem Hubschrauber ins University Medical Center geflogen, wo ihm die Ärzte aber nicht mehr helfen konnten. Bei dem Unfall gingen zahlreiche Wagen in Flammen auf, drei weitere Piloten erlitten Verletzungen.
"Auf der ganzen Fahrbahn lagen Trümmerteile, man konnte die Rauchschwaden vom Auto aufsteigen sehen und es war ein Feuerball, um den wir herumgefahren sind", sagte Rennkollegin Danica Patrick. "Es gibt dafür keine Worte. Ich bin wie viele andere am Boden zerstört."
Rennen nicht mehr fortgesetzt
Die Fahrer wurden zwei Stunden nach dem Unfall über Wheldons Tod informiert, das Rennen wurde daraufhin nicht mehr fortgesetzt. Die Piloten, von denen viele weinten, drehten anschließend fünf Ehrenrunden für Wheldon. Dieser hatte 2005 und heuer die prestigeträchtigen Indy 500 gewonnen, 2005 war er nach sechs Erfolgen Gesamtsieger der Serie.
"Im Moment bin ich wie gelähmt und sprachlos. In der einen Minute scherzen wir in der Fahrervorstellung herum und in der nächsten ist er tot", sagte der Schotte Dario Franchitti, der die IndyCar-Serie zum dritten Mal in Folge gewann, unter Tränen. Auch der britische Formel-1-Pilot Lewis Hamilton zeigte sich bestürzt: "Das ist ein extrem trauriger Tag", sagte er. "Das ist ein tragischer Verlust in so einem jungen Alter. Mein Herz ist in dieser extrem schwierigen Zeit bei seiner Familie und seinen Freunden."
Es war der erste Todesfall der Indycar-Serie seit dem tödlichen Unfall des Amerikaners Paul Dana 2006. Auf dem 2,4 Kilometer langen Rundkurs von Las Vegas werden Spitzengeschwindigkeiten von fast 360 Stundenkilometern erzielt. Aufgrund dieses hohen Tempos hatten die Fahrer bereits im Vorfeld des Rennens Bedenken geäußert.
Der vergangene Sonntag war ein schwarzer Tag im US-Motorsport, denn auf dem Rückflug von einer Rahmenveranstaltung in Las Vegas war am Sonntag auch US-Offroad-Star Rick Huseman (38) bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Barstow in Kalifornien ums Leben gekommen. (APA)
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aus sicht der europäer, die den direkten vergleich zur formel1 haben, ist das niveau der sicherheitsvorkehrungen von fahrzeugen und strecke wirklich erschreckend. da brechen tanks wie glas, fahrzeuge werden auseinandergerissen. 360kmh neben einer betonmauer in einem renner vom stand der 70er, der mit 240 ausgereizt ist. das muss wirklich nicht sein.
Die Betonmauer ist bei Ovalrennen normalerweise sicherer als eine Auslaufzone, die es dort nicht geben kann. Außerdem ist es eine, die beim Anprall nachgibt und somit einen Teil der Aufprallenergie absorbiert.
Das Problem ist eher, dass die Geschwindigkeiten zu hoch sind. Es ist zwar von der Reaktionszeit her ziemlich egal, ob die Fahrer mit 300 oder 360 fahren (da kann ohnehin keiner mehr reagieren), aber die Energie ist halt doch eine ganz andere.
Für den Zuschauer wäre es um nichts weniger spektakulär, wenn die IndyCars nur 300 fahren würden, denn es kommt auf die Geschwindkeitsunterschiede an. Rad-an-Rad-Kämpfe bleiben einem ja trotzdem erhalten.
ist natürlich eine tragödie, insbesondere für die familie. aber man muss schon sagen, dass das rasen mit 360 km/h im kreis (gilt auch für f1) einfach nicht mehr zeitgemäß ist. das gilt vor allem für den orf, der mit zwangsgebühren diesen wahnsinn mit vielen millionen und hunderten stunden fernsehübertragung im jahr unterstützt
Matt Kenneth hat dann doch noch gewonnen, obwohl Kyle Bush eigentlich das ganze Rennen die Hosen an hatte. Die kindische Gelbphase verursacht von Jimmy Johnson (Dauerchamp) 15 Runden vor Schluss und sei verbremster Restart hat Bush um den Erfolg gebracht. Von J.J. hab ich das auch letztes oder vorletztes Jahr so gesehen, und dennoch wurde er Meister. 35 Punkte Rückstand ist er 7. ,das kann bei diesem ausgeglichenen Führungsfeld aber eng werden. Edwards is vorn hat 2 Pünktchen auf Rang 2. Spannend Leute. Rennlänge bis zu 3 Stunden, und es geht um Zehntelchen von Sekunden.
aber trotzdem werden diejenigen die von der Droge Motorsport abhängig sind (ja, auch ich gehöre dazu), in ein bis zwei Wochen wieder die Fahrerlager bevölkern und in welcher Form auch immer Motorsport betreiben.
Tony Kanaan drückte es brutal ehrlich aus: "Wir wissen, dass es passieren kann, und wenn ich mir aussuchen kann wobei ich sterbe, dann wäre es mir so am liebsten."
Wer uns Motorsportler jetzt für verrückt hält hat ziemlich sicher recht. Man kann uns auf die gleiche Stufe mit Extrembergsteigern und anderen stellen. Aber wir lieben unseren Sport.
R.i.P
Dan Wheldon.
Richtig. Sportler sind das mal nur bedingt-verrückte sicher, echte Sportler?-dont think so...
Da gabs ja mal einen Bericht dass ein PL-Kicker in einer Halbzeit mehr Gewicht verliert und Energie verbraucht als ein F1 Pilot(königsklasse) im ganzen Rennen...
Wollte eigentlich nicht trollen. Sondern nur darauf hinweisen, dass wir wissen, was passieren kann.
So wie eine Gerlinde Kaltenbrunner wieder auf 8000er steigen wird, obwohl sie dort schon Freunde und Kameraden verloren hat.
An rocknroll13: Ich weiß nicht welchen Bericht sie gesehen haben. Aber die "Königsklasse" muss nicht immer die Anstrengendste sein. 24h in Le Mans, Spa oder Nürburgring zu Dritt zu fahren verlangt nicht nur körperlich sondern auch psychisch etwas mehr ab. Oder fahren sie einmal ein Rennkart, da ist etwas mehr Kondition gefordert, wenn das Ding ausreichend Grip hat.
Und noch was: Wir fahren nicht immer nur im Kreis. Es gibt auch Rallyes, Bergrennen und Autoslaloms.
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