Mineraloge löst Umweltfragen - EU-Experte am Juridikum

1. Juni 2003, 20:53
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Der 39-jährige Mineralogieexperte Volker Kahlenberg aus Wiesbaden in der BRD wurde im vergangenen Mai Professor für angewandte Mineralogie an der Universität Innsbruck. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sieht er in der Aufklärung der Zusammenhänge zwischen dem inneren Aufbau von Kristallen, der so genannten Kristallstruktur, und den physikalisch-chemischen Eigenschaften von Kristallen. Das hat bei genauerem Hinsehen auch etwas mit Umweltfragen zu tun: Derzeit beschäftigt sich Kahlenberg zum Beispiel mit dem Recycling von Hochofenschlacken durch Verwendung als hydraulisches Bindemittel und mit dem temperaturabhängigen Verhalten von Chromnitrid-Dünnschichten, die als Verschleiß- und Korrosionsschutz für Werkzeuge aller Art dienen. Kahlenberg war zuvor an der Uni Bremen wissenschaftlicher Assistent im Fachbereich Geowissenschaften.

EU-Experte am Juridikum

Professor für Arbeits- und Sozialrecht am Institut für Arbeits- und Sozialrecht in Wien wurde der 1954 geborene Linzer Robert Rebhahn. Der Jurist war von 1996 bis 2003 Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Humboldt-Universität Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt ist das Arbeitsrecht in den Mitgliedstaaten der EU. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 2.6. 2003)

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