Verbesserte Lokalisierungs-Funktionen tracken Nutzer bei Schritt und Tritt
Das neueste mobile Betriebssystem von Apple wurde mit einem verbesserten Lokalisierungsservice für das iPhone ausgestattet. Teilweise ist er so beängstigend gut, dass die Nutzer sogar getrackt werden, wenn die jeweilige App nicht einmal läuft.
Core Location Feature
Die aktualisierten Lokalisierungs-Features ermöglichen es Apps wie Foursquare oder Apples eigenen Remindern, dass sie die Nutzer benachrichtigen können, wenn diese einen Ort betreten oder verlassen. So generiert das neue Foursquare-Feature Radar ein Pop-Up, wenn man sich einem bestimmten Ort nähert oder in der Nähe eine Person ist, die für einen interessant sein könnte. Funktionieren tut das mit Hilfe des aktualisierten Core Location Feature, Region Monitoring.
Region Monitoring
Region Monitoring war auch schon teil von iOS 4. Für die neue iOS-Version hat Apple die Funktion erweitert. Core Location ist ein System-Level-Service, weshalb jede App darauf zugreifen kann. Wenn eine App Informationen über den Aufenthaltsort sammelt, können diese Informationen mit anderen Applikatioen geteilt werden.
Ständig Aktiv
Apps können dank Region Monitoring benachrichtigt werden, wenn das Gerät in ein bestimmtes Gebiet kommt. Da die Core-Location-Funktion ständig aktiv ist, müssen die Apps nicht laufen, weder im Vordergrund noch im Hintergrund, um diese Informationen zu erhalten. Wenn iOS erkennt, dass man ein registriertes Gebiet betreten hat, teilt es das der App mit und die App schlägt Alarm oder benachrichtigt den Nutzer.
Hilfreich oder beängstigend
Darum benachrichtigt Apples Reminder den Nutzer auch, sobald er einen Supermarkt betritt, dass er noch Toilettenpapier kaufen muss. Diese Erinnerungen und Hinweise über mögliche interessante Orte in der Nähe können sehr hilfreich sein. Es stellt sich allerdings die Frage, ob man dafür bereit ist, sich rund um die Uhr überwachen zu lassen. (soc)