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Antonio Vivaldi
Lene Mayer-Skumanz, Winfried Opgenoorth
29 Seiten, € 19,95
Annette Betz Verlag, Wien 2011
Niemand soll sagen, zu Hause werde nicht für musikalische Früherziehung gesorgt. Mit der Tochter wurde einmal pro Woche ein Mutter-Vater-Kind-Kränzchen besucht. Okay, wenig erfolgreich: Vater saß beim Kaffee, Kind spielte - der Rest sang im Nebenraum.
Jetzt gibt es seit kurzem ein Klavier im Haus. Richtig, spielen kann es niemand - noch nicht. Die Hoffnung ruht auf der Tochter, die (auch noch) will. Lässt sie aus, ist der Sohn gefordert. Gut, der darf noch älter werden.
Weil Musik auch von Dilettanten geschätzt werden darf, sei hier die Serie "Das musikalische Bilderbuch" wärmstens empfohlen. In diesem Falle jenes von Lene Mayer-Skumanz und Winfried Opgenoorth.
Antonio Vivaldi gibt Einblick in Leben und Wirken des Komponisten. Kinder ab dem sechsten Lebensjahr bekommen aber nicht nur Biografisches kredenzt. Der Verlag hat auch eine Begleit-CD mit, "allen musikalischen Höhepunkten" beigelegt: insgesamt 79 Minuten Musik.
Anders als bei anderen Büchern dieser Machart wird im Text aber nicht auf die einzelnen Stücke hingewiesen. Der Leseort muss also nicht gleich bei der Stereoanlage sein. Jüngere Kinder wird das Buch schnell langweilen, älteren sollte die Mischung aus Historiengeschichte und Musik aber bestens gefallen. Und danach wird vielleicht zu Hause losgeklimpert, was das Zeug hält. (Peter Mayr, DER STANDARD, Album, 15.10.2011)
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